SPÖ: Traditionstag in Bruckneudorf, Regierungssitzung

Bruckneudorf, 23. 8. 2016 –

Traditionstag am Truppenübungsplatz Bruckneudorf

Gedenkstein für Opfer des 1. Weltkrieges wurde enthüllt

Auch heuer fand der alljährliche Traditionstag am Truppenübungsplatz Bruckneudorf am 23. August, zum Gedenken an die Opfer die bei der Schlacht bei Polichna im Jahr 1914 gefallen sind, statt. Zahlreiche Fest- und Ehrengäste, unter ihnen Landeshauptmann Hans Niessl, stellvertretend für den burgenländische Militärkommandant, Oberst Johann Hamedl, Kommandant des TÜPl-Bruckneudorf, Franz Neuhold, sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft aus dem Bezirk Neusiedl am See waren dabei anwesend. Auch Vertreter von Traditionsverbänden aus dem Burgenland waren angetreten. Mit ihren nostalgischen, traditionsträchtigen Uniformen waren die Mitglieder des Vereins „k.u.k. Infanterieregiment No 76“ nicht zu übersehen. Zum Gedenken an die Opfer die bei der Schlacht bei Polichna im Jahr 1914 gefallen sind, wurde ein Gedenkstein errichtet und enthüllt.

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Landeshauptmann Hans Niessl, Oberst Franz Neuhold und Oberst im Traditionsregiment Georg Hoffmann enthüllen den Gedenkstein

Landeshauptmann Hans Niessl ging in seiner Ansprache auf den Wert von Tradition ein.  Niessl: „Am Gedenktag verbinden sich Tradition und Moderne, Geschichtliches und Neues. Das Traditionsregiment macht Geschichte erlebbar – es ist wichtig, dass Geschichte und Tradition gepflegt werden“, so Niessl.  Niessl merkte auch an, dass „die Welt nicht sicherer geworden sei“. Somit seien „der Schutz kritischer Infrastruktur und die Katastrophenbewältigung für das Bundesheer nach wie vor relevante Einsatzaufgaben, die auch finanziell durch den Staat bedeckt werden müssen“. Landeshauptmann Hans Niessl hob die Verdienste des Österreichischen Bundesheeres für Österreich und insbesondere für das Burgenland hervor und meinte, dass „es ein effizientes, modernes und bei Gerätschaft und Budget gut ausgestattetes Bundesheer benötige“. „Am Bundesheer zu sparen ist der falsche Weg, denn die Soldaten leisten bei Katastrophen Schutz und geben Hilfe“, würdigte Niessl die Leistungen des Bundesheeres.

Das „k.u.k. Infanterieregiment No 76“ kämpfte am 23. August 1914 in Polen bei Polichna gegen die Russen und verlor viele seiner Soldaten. Dieser Tag ist nun der Gedenktag des Regiments und seit sieben Jahren der Traditionstag des Truppenübungsplatzes Bruckneudorf.


Umfangreiches Programm bei außerordentlicher sommerlicher Regierungssitzung

51 Tagesordnungspunkte in Regierungssitzung beschlossen – Neue Leitung für BH Neusiedl bestellt, Arbeitsstiftung für Zielpunkt-MitarbeiterInnen, Investitionen in die Wirtschaft und Beschäftigung

Nach einer nur kurzen Sommerpause hat die Burgenländische Landesregierung heute eine außerordentliche Regierungssitzung abgehalten. „Es wurde in der Verwaltung auch über die Sommermonate intensiv gearbeitet. Es sind wichtige Entscheidungen angestanden, wir haben 51 Punkte Tagesordnungspunkte behandelt und allesamt auch einstimmig beschlossen“, betonen Landeshauptmann Hans Niessl und Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz unisono.

Themen waren unter anderem Genehmigungen von Änderungsverfahren von Flächenwidmungsplänen, Sportstättenförderungen, Investitionen in die Wirtschaft und Beschäftigung, die Errichtung einer Arbeitsstiftung für ehemalige ZielpunktmitarbeiterInnen sowie einige Personalentscheidungen. Eine wichtige Personalie betraf die Bestellung einer neuen Leitung für die Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See. Mag.a Birgit Lentsch wird nunmehr ihr Amt als neue Bezirkshauptfrau am 1. September antreten, mit diesem Tag übernimmt der bisherige Bezirkshauptmann WHR Mag. Martin Huber die Agenden des Landespolizeidirektors für das Burgenland. Erstmalig wurden innerhalb eines Monats sowohl Ausschreibung als auch Objektivierung durch ein privates Assessmentcenter abgewickelt.

 

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