23. 8. 2016 – Polizei News

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Inkasso Betrug

 In der Zeit von 19. bis 21. August 2016 wurden im Burgenland drei Anzeigen über Briefsendungen eines Inkasso-Büros, mit einer Forderung in Höhe von 598,94 Euro, erstattet.

In Kobersdorf, Bezirk Oberpullendorf, Rechnitz  und Pinkafeld, Bezirk Oberwart, wurden drei Personen von der Inkasso-Firma angeschrieben. In dem Schreiben werden die angeblichen Parteien aufgefordert, einen Betrag in Höhe von 598,49 Euro auf ein niederländisches Konto zu überweisen. Bisher ist kein Schaden eingetreten, da in allen drei Fällen Anzeige erstattet wurde.

Hinweis der Polizei: Unbegründete Geldforderungen auf keinen Fall einbezahlen sondern Anzeige auf der nächsten Polizeidienststelle erstatten.


Trickdiebstahl in Kittsee

Am 22. August 2016 gegen 18:40 Uhr erstattete ein 80-jähriger Pensionist die Anzeige, dass er in Kittsee, Bezirk Neusiedl am See, von einem unbekannten Mann nach dem Weg gefragt wurde. Als Dank für die Wegbeschreibung wollte der Unbekannte dem Mann einen Rasierer schenken, was der 80-Jährige jedoch ablehne. Der unbekannte Täter ist ca. 45-50 Jahre alt, hatte kurze schwarze Haare, dunklen Teint und sprach in gebrochenem Deutsch. Er bot dem Pensionisten noch eine Uhr und ein Fernglas an, was dieser jedoch auch ablehnte. Im Zuge des Gespräches wurde dem Mann aus einer Brusttasche seines Hemdes Geld in unbestimmter Höhe gestohlen. Die Fahndung wurde eingeleitet.


Ladendiebe ausgeforscht

Zwei Ladendiebe, die am 19.8.2016 in einem Einkaufsmarkt in Oberwart Spirituosen gestohlen hatten, konnten gestern bei einem neuerlichen Diebstahlsversuch festgenommen werden. Sie wurden von einem Bediensteten erkannt, der die Polizei verständigte. Die beiden rumänischen Staatsangehörigen, 32 und 44 Jahre alt, wurden auf freiem Fuß angezeigt. Sie sind geständig.

Am Vormittag des 19.8.2016 betraten zwei Männer einen Einkaufsmarkt in Oberwart und stahlen Spirituosen im Wert eines höheren dreistelligen Eurobetrages. Das Diebesgut schmuggelten sie in eigens dafür präparierten Kleidungsstücken an der Kasse vorbei.

Die beiden Täter betraten gestern gegen 12:00 Uhr neuerlich den Supermarkt und versuchten weitere Diebstähle von Spirituosen zu begehen. Dabei wurden sie von einem Bediensteten des Supermarktes erkannt, der richtig handelte und ohne dass dies die Männer bemerkten, auf der Polizeiinspektion Oberwart die Anzeige erstattete. Unmittelbar darauf trafen die Polizisten ein und konnten die Täter festnehmen. Einem Komplizen, der auf einem Parkplatz mit einem PKW vor dem Einkaufsmarkt wartete, gelang die Flucht.

Die beiden Männer wollen deshalb nach Wien gekommen sein, weil ihnen ein Arbeitsplatz versprochen wurde. Bei Eintreffen in der Bundeshauptstadt warteten bereits zwei Frauen, die ihnen mitteilten, dass es in Wien für sie keinen Job geben würde. Um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, forderten sie die Männer auf, in Supermärkten Spirituosen zu stehlen und statteten sie mit präparierten Kleidungsstücken aus.

Danach wurden sie zu den Tatorten gefahren, verübten die Diebstähle, lieferten die gestohlenen Spirituosen ab und bekamen dafür einen mittleren zweistelligen Eurobetrag.


 

Mann von Pferd verletzt

Ein 61-jähriger Mann wurde gestern in Podersdorf, Bezirk Neusiedl/See, von einem Pferd verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der 61-Jährige aus dem Bezirk Neusiedl/See brachte das Tier nach einem Ausritt in den Stall und versorgte es in der Pferdebox. Dabei wurde der Mann von dem ca. 500 kg schweren Wallach gegen die Boxenwand gedrückt und im Bereich des Brustkorbes verletzt.


Illegaler Tierhandel aufgedeckt

Am 22. August 2016 erstattete ein 36-jähriger Mann aus Wien die Anzeige über den Kauf eines in einer Internetplattform angebotenen, zehn Wochen alten, gesunden und tierärztlich begutachteten Zwergpinscher.

Zur Übergabe kam es bereits am 11. August 2016, am Bahnhof in Kittsee, Bezirk Neusiedl am See. Der Mann musste jedoch nach kurzer Zeit feststellen, dass das Tier krank war. Es waren mehrere kostenintensive Tierarztbehandlungen erforderlich, wobei festgestellt wurde, dass der Welpe wesentlich jünger als zehn Wochen war. Der Zwergpinscher Welpe ist am Wege der Besserung. Bei einem weiteren Kauf eines Welpen, dessen Übergabe, wieder in Kittsee, stattfand, konnte eine 37-jährige slowakische Staatsangehörige als „Tierhändlerin“ ausgeforscht werden.

Der Amtstierarzt verfügte die Verbringung des offensichtlich erkrankten Tieres in eine Tierklinik. Nach Rücksprache mit dem behandelnden Tierarzt geht es dem ca. acht Wochen alten, männlichen Rehpinscher Welpen wieder gut.

Die Frau wird der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.

 

 

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