27 Jahre „Paneuropäisches Picknick“

Eisenstadt, 19. 8. 2016 –

Die Sehnsucht der Menschen nach
Freiheit war die stärkere Macht

Am 19. August 1989 fand an der österreichisch-ungarischen Grenze bei St.
Margarethen das „Paneuropäische Picknick“ statt. Im Rahmen dieser
Friedenskundgebung konnten hunderte DDR-Bürger in die Freiheit des Westens
fliehen. Dieses Ereignis leitet die letzten Stunden der DDR und der kommunistischen
Regimes in Osteuropa ein. Anlässlich des 27. Jahrestages luden die Europäische
Weinritterschaft, die Paneuropa-Bewegung Österreich und das Europaforum
Burgenland gemeinsam zum „Paneuropa-Weinpicknick“ an die Grenze.

Der 19. August 1989 war nicht nur für die zahlreichen Flüchtlinge ein historischer Tag. Es
war auch der Tag, an dem der erste Stein der Berliner Mauer gefallen ist. „Nur durch die
Ereignisse in St. Margarethen konnte letztendlich am 9. November 1989 das Monument der
ungerechten Teilung Europas überwunden werden. Die Sehnsucht der Menschen nach
Freiheit, Frieden und Demokratie war stärker als die Macht der Regimes“, so der Obmann
des Europaforum Burgenland Rudolf Strommer bei seiner Festansprache.
Das Jubiläum erinnert außerdem daran, dass wir Friede und Freiheit schützen und für den
Erhalt unserer Freiheit kämpfen müssen. Nicht mit Waffengewalt, sondern mit politischen
Mitteln und vor allem mit Zivilcourage. „Gerade angesichts der aktuellen Krisenherde auf
der Welt müssen wir uns immer wieder bewusst machen, dass es keine
Selbstverständlichkeit ist, dass wir im EU-Raum in Frieden und Wohlstand leben. Das ist
auch und vor allem dem europäischen Einigungsprozess zu verdanken“, so Strommer.

paneuropa

Rudolf Strommer (Europaforum Burgenland), Alfred Tombor-Tintera (Europäische
Weinritterschaft), Rainhard Kloucek (Paneuropa-Bewegung)

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