SPÖ: Dunst unterstützt Caritas, Politspiel um Notstandsverordnung, Hagelschäden im Südburgenland

Eisenstadt, 16. 8. 2016 –

Familienlandesrätin Verena Dunst unterstützt die Männerberatung der Caritas Burgenland

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Familienlandesrätin Verena Dunst und Caritas Bereichsleiter „Beratung und Hilfe“ Mag. Wolfgang Zöttl

Die Männerberatung der Caritas ist eine wichtige Einrichtung, die seit vielen Jahren von Landesrätin Verena Dunst und dem Familienreferat finanziell unterstützt wird. Vor kurzem lud die Familienlandesrätin den Leiter der Abteilung „Beratung und Hilfe“ Mag. Wolfgang Zöttl zu einem Arbeitsgespräch in ihr Büro ein. Auf der Tagesordnung stand nicht nur die Bilanz des Vorjahres, sondern auch künftige Herausforderungen und mögliche Kooperationen. Familienlandesrätin Verena Dunst: „Eine wichtige wie sinnvolle Fördermaßnahme, da es am Ende immer um die Familie geht. Männer fühlen sich mit ihren Problemen oftmals alleingelassen. Die Männerberater der Caritas helfen Männern Krisen zu bewältigen, Konflikte zu lösen und Gewalt zu vermeiden.“

Mann hat es nicht leicht in Zeiten wie diesen. Die eigenen Vorstellungen vom „Mann-Sein“ und die Erwartungen des Umfeldes sind oft nicht leicht vereinbar. Die entstehenden Widersprüche bringen Männer in scheinbar ausweglose Situationen und erzeugen innere Spannungen, die nicht gesund sind. Krisen in der Partnerschaft, Trennungsfragen und Scheidungsprobleme, Schwierigkeiten im Beruf und existentielle Nöte, Probleme mit dem Körper, der Sexualität, dem Älterwerden, Konflikte mit den Kindern / in der Erziehung – Themen wie diese bewegen immer mehr Männer, professionelle Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen. „Im Jahr 2015 suchten 194 Männer die Beratungsstelle auf und erhielten in 547 Beratungen Hilfe und Unterstützung“, so die Familienlandesrätin.

Männerberatung erfolgt in vertraulichen Einzelgesprächen von Mann zu Mann. Caritas Männerberatungsstellen gibt es in Eisenstadt, Oberpullendorf und Oberwart. Für eine Erstinformation oder eine Terminvereinbarung steht Ihnen die Clearingstelle der Caritas telefonisch unter 0676 837 30 326 oder per Mail unter w.zoettl@caritas-burgenland.at zur Verfügung.


SJ-Herr: „SPÖ soll Politspiel um Notstandsverordnung nicht mitspielen!“

Sozialistische Jugend sieht keine faktische Grundlage und rechtsstaatliche Umsetzbarkeit für die Notstandsverordnung gegeben

„Die Notstandsverordnung würde nicht nur das Menschenrecht auf Asyl aushebeln, sie wäre auch auf äußerst sandigem Boden gebaut“, so Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend. Sie wirft Innenminister Sobotka und Außenminister Kurz vor, einer Scheinlösung hinterher zu laufen: „Ungarn hat sich in der Asylpolitik bisher am vehementesten gegen eine europäische Zusammenarbeit gewehrt. Warum sich Ungarn jetzt plötzlich in einem zwischenstaatlichen Abkommen bereit erklären sollte, Flüchtlinge aufzunehmen, konnten die zwei Minister bisher nicht erklären.“

Herr verweist zudem auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes vom September 2015, wonach Ungarn kein sicheres Land für Flüchtlinge ist – ebenso wie Griechenland. „Selbst wenn dieses Rückführungsabkommen zustande kommt, ist die Notstandsverordnung noch lange nicht in trockenen Tüchern“, erklärt Herr und verweist zusätzlich auf Widersprüche zu europäischem Recht. Für Herr kann eine entsprechende Antwort daher nur auf europäischer oder internationaler Ebene gefunden werden und muss auf dem entschlossenen Kampf gegen Fluchtursachen aufbauen!

Darüber hinaus betont sie die weiterhin ablehnende Haltung der Sozialistischen Jugend zur Notstandsverordnung: „Hier wird auf dem Rücken von Flüchtlingen ein Notstand herbeigeredet, wo keiner ist!“ Ihre Kritik richtet sich daher auch an Bundeskanzler Kern, der zuletzt den Start der Begutachtungsfrist für den 6. September in Aussicht gestellt hat: „Kanzler Kern soll nicht auf die Politspiele der ÖVP einsteigen!“ Aufgabe der Sozialdemokratie ist es, die anstehenden Herausforderungen zu meistern und nicht mittels Notstandsverordnung vor rechter Stimmungsmache klein beizugeben.


Erneute schwere Unwetterschäden im Süden: Agrarlandesrätin Verena Dunst bestürzt über Schäden

LRin Verena Dunst macht sich selbst ein Bild von weiteren verheerenden Schäden an der Landwirtschaft

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Agrarlandesrätin Verena Dunst bei Besichtigung von Hagelschäden im Raum Deutsch Schützen

Der vergangene Montag Abend war für die Landwirtschaft im Südburgenland ein weiterer schwarzer Tag. Es kam erneut zu verheerenden Schäden an unzähligen Acker- und Weinkulturen. Schuld daran waren schwere Unwetter mit Hagel, Sturm und Starkregenniederschläge. „Am schlimmsten betroffen waren zum wiederholten Male die Bezirke Oberwart und Güssing. Besonders schlimm sind die Schäden an Kürbis- und Maiskulturen sowie im Weinbau“, zeigt sich Agrarlandesrätin Verena Dunst erschüttert von den erneuten Wetterkapriolen in diesem Jahr.

Nach raschen Schätzungen der Hagelversicherung noch am Sonntag-Abend ist der Schaden erneut beträchtlich. Es werde von rund EUR 800.000 Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen ausgegangen – so LRin Verena Dunst. Die Schäden in dieser Unwettersituation sind vor allem an Mais-, Kürbis- und Weinkulturen aufgetreten. Betroffen war auch der Uhudler. „Wir zahlen jährlich rund 3 Millionen Euro an Prämienbezuschussung an die Hagelversicherung Österreich – im heurigen Jahr sind es sogar über 3,5, Millionen Euro. Das sind 25 % der Prämien, die unsere AgrarproduzentInnen und WinzerInnen ansonsten selbst zu tragen hätten“, betont Agrarlandesrätin Verena Dunst die Hilfestellung des Landes hinsichtlich des Risikos Hagel. Ebenso werden 25 % der Prämien vom Bund bezuschusst.

Ein wenig nachdenklich stimme sie der Durchversicherungsgrad gegen Hagelschäden von rund 70 % im landwirtschaftlichen Bereich – so LRin Verena Dunst. „Der Hagel ist in unseren Breiten ein gängiges und auch versicherbares Risiko und somit auch von Entschädigungsleistungen aus dem Katastrophenfonds ausgeschlossen. Aus diesem Grund wird die Bezuschussung der Versicherungsprämie von Bund und Land bereitgestellt, um unsere Agrarproduzenten trotzdem bestmöglich zu unterstützen. Das geht aber nur, wenn diese Unterstützung auch angenommen wird, Die ProduzentInnen müssen sich auch gegen den Hagel und andere klimatische Risiken wie Dürre, Sturm oder Frost versichern lassen“, betont Agrarlandesrätin die Wichtigkeit des Abschlusses einer Versicherung für landwirtschaftliche Kulturen.

 

 

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