ÖVP: Personal nur mehr mit Ausschreibung, Top Jugendticket

Eisenstadt, 16. 8. 2016 –

ÖVP bekräftigt Forderung:
Personalaufnahmen nur mehr mit Ausschreibung

oevp

LAbg. Mag. Christian Sagartz, ÖVP

Verwunderung lösen die Erklärungsversuche von FPÖ-Landeshauptmann-Stv. Tschürtz aus. „Vertrauensleute kann sich der FPÖ-Chef in sein politisches Büro setzen. Im Landesdienst haben objektive Kriterien zu entscheiden, wer welche Funktion erhält“, unterstreicht Klubobmann Christian Sagartz.

Der ÖVP-Klubobmann bekräftigt seine Forderung nach einer Änderung des Objektivierungsgesetzes: „Ohne Ausschreibung darf es keine Aufnahmen mehr in den Landesdienst geben! Postenschacher wie jener der FPÖ wird verhindert, wenn Personalaufnahmen nur mehr mit Ausschreibung erfolgen.“

Laut Magazin „News“ wurden in der neu geschaffenen Sicherheitsabteilung des Landes FPÖ-Parteigänger bzw. Verwandte angestellt. „Wenn es stimmt, was der FPÖ-Chef sagt, dass sich beide Personen bereits vor einem Jahr beworben haben – wo ist dann die Rechtfertigung für eine Aufnahme ohne Ausschreibung wegen dringendem Personalbedarf? Die FPÖ-Spitze verstrickt sich in diesem blauen Postenschacher in immer mehr Widersprüche“, so Christian Sagartz.


Top-Jugendticket: SPÖ schiebt Verantwortung ab!

Patrik Fazekas, OeVP

Patrik Fazekas, ÖVP

Patrik Fazekas pocht seit Jahren für eine Ausweitung des Top-Jugendtickets für alle burgenländischen Studierenden. Das Vorgehen der SPÖ Burgenland, die Verantwortung auf Bundesebene hin und her zu schieben, ist für den JVP-Landesobmann der falsche Weg.

„Es braucht einen Schulterschluss aller Parteien, um für dieses Projekt genügend Geld zur Verfügung zu stellen“, sagt Fazekas, der seine Aufgabe als Abgeordneter nicht im Aufzeigen von Grenzen sieht. „Es reicht nicht, Verantwortung auf Bundesebene hin und her zu schieben, wie es die SPÖ Burgenland und SPÖ-Jugendvertreter Kilian Brandstätter gerne tun. Um die heimische Jugend nicht an die Großstädte zu verlieren, müssen eigenständige Konzepte vorgelegt und Anreize geschaffen werden.“

Die rot-blaue Mehrheit hat erst in der vergangen Landtagssitzung gegen eine eigenständig burgenländische Förderschiene für Mobilität zum Studienort gestimmt. „Die SPÖ hat gegen das Semesterticket 2.0 gestimmt und schiebt damit Verantwortung ab. Damit pfeift die SPÖ auf die Anliegen von Burgenlands Jugend“, so Patrik Fazekas. „Uns ist wichtig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostengünstig vom Heimatort an den Studienort zu gelangen. Dazu wäre eine Ausweitung des Semestertickets auf die Fahrtstrecke zum Studienort erforderlich – das verhindert die SPÖ!“

 

 

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