Top Jugendticket Verkauf startet

Eisenstadt, 12. 8. 2016 –

Verkauf des Top-Jugendtickets für 2016/2017 startet: Ticket mehr Jugendlichen ermöglichen!

 

LAbg. Brandstätter: „Land fördert bereits das Semesterticket und die Hochschüler-Monatskarte.“

Der Verkaufsstart des neuen Top-Jugendtickets naht, gab heute SPÖ-Jugendsprecher LAbg. Kilian Brandstätter bekannt: „Online ist die Vorbestellung schon jetzt möglich, der offizielle Verkaufsstart ist dann am kommenden Dienstag, dem 16. August.“ Für viele Familien sei das alljährlich ein wichtiges Datum, weiß Brandstätter: „Mit dem im Jahr 2012 eingeführten Top-Jugendticket ist dem Land Burgenland gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Ostregion ein großer Wurf in der Jugendarbeit gelungen. Das war ein weiterer massiver Entlastungsschritt zugunsten von Jugendlichen und Familien.“ Mit dem Top-Jugendticket können SchülerInnen und Lehrlinge um 60 Euro ganzjährig ab 1. September mit allen Öffis in Burgenland, Niederösterreich und Wien fahren – auch in der Freizeit, statt nur von zuhause in die Schule und retour. Bei aller angebrachten Euphorie sieht Brandstätter jedoch weiterhin Verbesserungsbedarf.

Ab Dienstag ist das Top-Jugendticket im Burgenland in allen Postfilialen erhältlich. Vorteil bei Online-Bestellung auf shop.vor.at: Das Ticket wird personalisiert und ist damit auch gegen Verlust geschützt. Bestimmte Jugendgruppen wie etwa Studierende sind jedoch bisher davon ausgeschlossen. „Die Ausweitung des Top-Jugendtickets auf alle jungen Menschen in Ausbildung unter 26 ist längst überfällig“, meint der SPÖ-Jugendsprecher. Ohnehin stehe das Vorhaben im Regierungsprogramm der Bundesregierung. Es fehle lediglich die Umsetzung durch ÖVP-Familienministerin Karmasin, so Brandstätter: „Mit mehreren Initiativen und Unterschriftenaktionen haben wir die zuständige Familienministerin aufgefordert, das wie vereinbart umzusetzen. Bis jetzt wurde es zum Leid der Jugendlichen nicht gemacht. Die Ausweitung muss kommen, wir geben nicht auf!“

Das Land Burgenland unterstütze die Mobilität der Jugendlichen, etwa der Studierenden, bereits jetzt, so Brandstätter: „Einerseits mit der Förderung von 50 % der Semesterticket-Kosten – rund 5.500 junge Menschen konnte damit bereits geholfen werden; andererseits beteiligt sich das Land an der Finanzierung der Hochschüler-Monatskarten mit 184.000 Euro pro Studienjahr. Damit können Studierende aus dem Burgenland das Ticket um 30 % günstiger erwerben.“ Die Fahrt zum Studienort werde so – entgegen anderslautenden Vorwürfen – ohnehin bereits gefördert.

Überhaupt ärgert sich Brandstätter über unbegründete Vorwürfe seitens der ÖVP: „Vor der letzten Landtagssitzung musste die ÖVP wieder ihre aufgesetzte Oppositionsrethorik auspacken. Das kommt einem schon vor wie eine Jukebox-App, wo man auf die verschiedenen Sprüche tippt!“ Insbesondere bei der Kritik an der Semesterticket-Förderung müsse sich die ÖVP an der eigenen Nase nehmen, so Brandstätter: „Die überwiegende Mehrheit der burgenländischen Gemeinden übernimmt die andere Hälfte der Semesterticket-Kosten. Nur 20 Gemeinden machen das nicht, davon sind 15 ÖVP-geführt – mit dabei bisher auch eine prominente Stadt: die Landeshauptstadt Eisenstadt. Die ÖVP-Bürgermeister hätten das schon seit Jahren umsetzen können!“

 

 

 

 

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