SPÖ: Summer Revolution in Knittelfeld, Infos und Gutscheine, Bürgermeisterinnentreffen

Knittelfeld, 10. 8. 2016 –

Sozialistische Jugend versammelte 3 Bundesländer & setzt Zeichen zur Türkei

JugendfunktionärInnen aus dem Burgenland, der Steiermark und Kärnten versammelten sich am vergangenen Wochenende in Knittelfeld. Unter dem Motto „Summer Revolution“ lud die Sozialistische Jugend (SJ) Burgenland gemeinsam mit der SJ Steiermark zum größten politischen Jugendseminar dieses Sommers. Das Murtal wurde zum Schauplatz intensiver Diskussionen und Workshops. Dabei kam natürlich auch der Spaß nicht zu kurz. „Die Sozialistische Jugend ist die stärkste politische Jugendbewegung des Burgenlands, daher ist es uns wichtig das ganze Jahr über verschiedene Aktionen, Seminare und Freizeitaktivitäten für Jugendliche aus dem Burgenland zu veranstalten. Das Sommercamp „Sommerrevolution“ war deshalb ein „Mix“ aus sportlichen Aktivitäten, wie einem Völkerballturnier und einem Selbstverteidigungskurs und inhaltlichen Inputs, wie einer sozialistischen Schnitzeljagd, Workshops und Diskussionen zur aktuellen Situation in der Türkei.“, so Silvia Czech, Vorsitzende der SJ Burgenland.

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Gruppenfoto Summer Revolution

Am vergangen Wochenende versammelten sich Jugendliche aus dem Burgenland, aus der Steiermark und aus Kärnten, um am Sommercamp der SJ Burgenland und der SJ Steiermark in Knittelfeld teilzunehmen. Dabei setzte die Sozialistische Jugend ein Zeichen zu den aktuellen Geschehnissen in der Türkei. Unter dem Motto „Solidarität mit den linken Kräften in der Türkei“ wurde mit türkischen und kurdischen Jugendlichen aus der Steiermark diskutiert. „Für uns ist klar, dass man die aktuellen Zustände vor Ort nicht ignorieren kann“, meinen SJ-Landesvorsitzende Silvia Czech und SJ-Bundesvorsitzende Julia Herr in Knittelfeld. „Unsere Solidarität gilt ganz eindeutig den linken Kräften in der Türkei, die von Erdogan verfolgt und inhaftiert werden und allen Gruppen, die schlimmer Gewalt ausgesetzt werden. Europa darf nicht weiter zusehen – egal ob es um unsere 13 GenossInnen der CHP-Jugend, die in der vergangenen Woche ohne Beweise inhaftiert wurden, oder die kurdische Bevölkerung und Anhänger der türkischen HDP geht, die unter systematischer Gewalt zu leiden haben!“, bekräftigt Czech weiter. Die Sozialistische Jugend plant in den kommenden Wochen weitere Aktionen, um auf dieses Thema weiter aufmerksam zu machen.

Natürlich diente das Sommercamp unter dem Motto „Sommer Revolution“ auch dem Austausch und der Vernetzung der JugendfunktionärInnen aus den drei Bundesländern. Bei etlichen sportlichen Aktivitäten und inhaltlichen Einheiten wurde auch über die Grundpfeiler der Sozialistischen Jugend und der Jugendarbeit vor Ort diskutiert. „Uns ist die Vernetzung mit anderen Bundesländern sehr wichtig. Man kann solche Zusammenkünfte gut dazu nützen, um sich in Gesprächen über unterschiedliche Funktionsweisen kommunaler Jugendarbeit auszutauschen und Ideen zu sammeln“, so Czech. Für den Sommer sind noch viele weitere Veranstaltungen und Aktionen der Sozialistischen Jugend Burgenland geplant, wie zum Beispiele die SunServe Beachvolleyballturniere und die Sommertour mit der größten burgenländischen Jugendumfrage unter dem Titel „#machesmöglich“.


Infos und Gutscheine für frisch gebackene Eltern

Beliebte Dokumentenmappe wurde überarbeitet und neu aufgelegt

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Familienlandesrätin Verena Dunst übergibt die brandneue Dokumentenmappe samt „Burgenland-Body“ an Mama Magdalena Csandl, Baby Mateo und Opa Erich Proszer

Familienlandesrätin Verena Dunst und das Familienreferat der burgenländischen Landesregierung stellen werdenden und jungen Eltern seit dem Jahr 2002 die burgenländische Dokumentenmappe zur Verfügung. Die kostenlose Mappe erfreut sich immer größerer Beliebtheit und wurde daher überarbeitet, erneuert und erweitert. „Mit aktuellen Information, wichtigen Hinweisen und noch mehr Gutscheinen wollen wir frisch gebackene Eltern von Beginn an auf ihrem Weg begleiten und sie bestmöglich unterstützen“, so Familienlandesrätin Verena Dunst.

 

Die Dokumentenmappe wurde für werdende Eltern bzw. Eltern mit Kindern bis zum ersten Lebensjahr zusammengestellt und beinhaltet wesentliche Unterlagen und Informationen für Familien in allen Lebensbereichen. Sie enthält neben praktischer Hilfestellung in den Belangen Geburt, Behördenwege, Familienförderungen und Wohnbauförderung, auch interessante und nützliche Gutscheine. „Denn gerade nach der Geburt und im ersten Lebensjahr ihres Kindes, werden Eltern vor große Herausforderungen gestellt. Die Dokumentenmappe soll Hilfe und Wegweiser in dieser anspruchsvollen Zeit sein“, sagt die Landesrätin.

Die Dokumentenmappe kann jederzeit online oder per Post beim Familienreferat der Burgenländischen Landesregierung beantragt werden. Informationen gibt’s auf der Familienland Burgenland Homepage unter www.familienland-bgld.at oder telefonisch beim Familienreferat der burgenländischen Landesregierung unter 057/600/2675.

 

SPÖ Frauen Burgenland: Burgenländische Bürgermeisterinnen beim österreichweiten Bürgermeisterinnentreffen in Stuhlfelden/Salzburg

Seit 2007 wird alljährlich ein österreichweites parteiübergreifendes Bürgermeisterinnentreffen organisiert, um eine Vernetzung untereinander zu ermöglichen. Auch heuer waren fünf von den derzeit sieben burgenländischen Ortschefinnen in Stuhlfelden (Salzburg) dabei. Alle sieben Bürgermeisterinnen stellt die SPÖ, die darauf sehr stolz ist. Bei den kommenden Gemeinderatswahlen wollen die SPÖ Frauen noch mehr Frauen dazu motivieren, für das Bürgermeisterinnenamt zu kandidieren.

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Bgmin. Friederike Reismüller (Forchtenstein), Bgmin. Gabi Nabinger (Kittsee), Bgmin. Sonja Ottenbacher (Stuhlfelden – Veranstalterin), Bgmin. Klaudia Friedl (Steinberg-Dörfl), Bgmin. Renate Habetler (Bernstein), Bgmin. Michaela Raber (Rauchwart)

„Es war auch heuer wieder ein sehr interessantes Treffen, bei dem wir uns mit unseren Kolleginnen aus ganz Österreich austauschen und viel für unsere Arbeit in den Gemeinden mitnehmen konnten. Es ist ein wechselseitiges, nützliches Geben und Nehmen von Erfahrungen, so haben ehemalige Bürgermeisterinnen über ihr Leben ‚danach‘ berichtet “, so die burgenländischen Teilnehmerinnen im Anschluss an die Tagung. Einig sind sich die Kommunalpolitikerinnen aber auch darüber, dass der Anteil an Bürgermeisterinnen in Österreich und speziell im Burgenland höher werden muss. Um dieses Ziel zu erreichen, muss noch an den Rahmenbedingungen, wie beispielsweise der sozialen Absicherung, Mutterschutz oder Karenz gearbeitet werden, auch ist Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Amt ein großes Thema. Aber auch die die Bürgermeisterinnen wollen ihren Beitrag leisten und aktiv über die positiven Seiten des Amtes berichten.

Bei den 2017 bevorstehenden Gemeinderatswahlen wollen die SPÖ Frauen Burgenland ihr Anliegen „Mehr Frauen in die Politik“ umsetzen. Landesfrauenvorsitzenden LRin Verena Dunst, die gemeinsam mit ihrem Team bereits die ersten Vorbereitungen für die Wahl im kommenden Jahr trifft, ist sichtlich stolz: „Die Landtagswahl 2015 hat gezeigt, dass die SPÖ die Frauenpartei im Burgenland ist, fast jede zweite Wählerin hat die SPÖ gewählt. Gleichzeitig kann ich ergänzen, dass die SPÖ auch die Bürgermeisterinnen-Partei im Burgenland ist, keine andere Fraktion stellt derzeit eine Ortschefin. Es gibt über 350 Gemeinderätinnen und über 200 Ortsfrauenvorsitzende, und wir sehen das Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Wir werden ab dem Herbst mit geeigneten Maßnahmen weitere Frauen motivieren und mobilisieren, um für ein politisches Amt zu kandidieren.“

 

 

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