FPÖ: Vergessenssyndrom durch ÖVP

Eisenstadt, 9. 8. 2016 –

Weiterer Fall von Realitätsverweigerung bzw. Vergessenssyndrom durch ÖVP

 

FPOe

LAbg. Mag. Johann Richter, FPÖ

Mit großer Belustigung reagiert LAbg Mag. Johann Richter auf eine von der ÖVP Burgenland am Freitagnachmittag – offenbar im Rahmen des einen oder anderen `After-work Bieres´ – versandte Pressemitteilung. Inhalt war wieder einmal die altbekannte Altlasten-Verleugnung, in welcher die ÖVP ihr eigenes Versagen aus 70 Jahren Regierungsbeteiligung der aktuellen Koalition anzuhängen versucht.

„70 Jahre wurde der Burgenländische Tourismus klein gehalten, die Fördergelder im Gießkannenprinzip ineffizient verprasst. Der aktuelle Landesrat Petschnig krempelte das bis dato herrschende ineffektive Förder-Unwesen grundlegend um, und die Tourismuszahlen bestätigen mit Rekordwerten die freiheitliche Strategie!“, so FPÖ Tourismussprecher Richter.

Auch die dubiose Forderung nach einem 10 Mio. EUR Investitionspaket von VP-Obmann Steiner wurde schon vor etwa einem halben Jahr beantwortet: LR Petschnig hat für den Tourismus nämlich rund 25 Mio. EUR reserviert! „Wenn die ÖVP eine Halbierung der Tourismusförderungen will, muss sie das den Unternehmern selbst erklären. Mit der FPÖ kommt so etwas natürlich nicht in Frage!“, so Richter.


Als besonderen Akt der Unverschämtheit bezeichnet Richter die von Berufs-Jammerer Hirczy beklagte angebliche „Benachteiligung der Südburgenländer“: „Ich bin selbst Südburgenländer und wäre hocherfreut, wenn meine Landsleute die ausgeschriebene Förderung stärker genutzt hätten“, so der Tourismussprecher. Die von Hirczy herbeiphantasierte Diskriminierung des halben Burgenlandes weist Richter aber auf das Schärfste zurück. Petschnig ist Landesrat für das ganze Burgenland und die Förderung richtet sich auch an das ganze Burgenland! Richter: „Anstatt sich unwissend oder bösartig zu äußern, sollte Hirczy – seines Zeichens übrigens Tourismusverbandsfunktionär in Jennersdorf – lieber darauf schauen, dass die Jennersdorfer Touristiker und Hoteliers über die Förderaktion auch informiert sind.“


Offenbar gibt es mit Hirczy als Hauptprotagonisten generell einiges an Kommunikationsmängeln und Ineffizienzen. „Das wiederum dürfte tatsächlich ein regionales Phänomen sein, denn auch die Gemeinde Jennersdorf steht ja finanziell alles andere als gut da, was man wiederum mit den handelnden Personen innerhalb der Jennersdorfer ÖVP-Riege in Verbindung bringen könnte“, schließt Richter.

Share Button

Schreibe einen Kommentar