SPÖ: Tag der Paradeiser, Neuer Primar im KH Oberpullendorf, ÖVP schweigt

Güssing, 8. 8. 2016 –

8. August – Agrarlandesrätin Verena Dunst anläßlich des Tages der Paradeiser bei Gartenbau Pomper

Im Mittelpunkt des diesjährigen Sommers steht der Paradeiser in seinen unterschiedlichsten Farben, Formen und Geschmacksrichtungen

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Agrarlandesrätin Verena Dunst mit Gärtnermeister Andreas Pomper (Gartenbau Pomper in Güssing)

Agrarlandesrätin Verena Dunst überzeugte sich bei Gärtnermeister Andreas Pomper von der Qualität die bereits reifen Früchte der Paradeiser und verkostete die Gemüsesorte des Jahres 2016, die „Süße Sissi“.

„Der Paradeiser ist eines der beliebtesten Fruchtgemüse der Burgenländerinnen und Burgenländer. Er lässt sich auf viele unterschiedliche Arten zubereiten und genießen. Von der Paradeissuppe oder der Paradeissauce bis hin zu Paradeiskraut; mit diesem Fruchtgemüse lässt sich allerhand köstliches zaubern“, weiß Landesrätin Verena Dunst. Darum ist es auch nicht verwunderlich, dass man den Paradeiser mit einem eigenen Tag, nämlich dem 8. August 2016, in den Vordergrund rückt.

In der Gärtnerei von Andreas Pomper werden mit größter Sorgfalt und bestem Wissen die verschiedenen Paradeissorten in heimischer Qualität in der 2000 m2 großen Anlage herangezogen. Im Burgenland bewirtschaften rund 70 bäuerliche Betriebe eine Paradeiserfläche von ca. 70 ha. Rund 163 Tonnen Paradeiser werden so im Burgenland sowohl im Freiland als auch unter Glas und Folie produziert. „Das Burgenland eignet sich aufgrund seiner klimatischen und geographischen Bedingungen hervorragend für den Anbau von Paradeisern“, so Agrarlandesrätin Dunst.

Bereits im Frühjahr rückte der Paradeiser in den Mittelpunkt, nämlich als die „Süße Sissi“ zum Gemüse des Jahres 2016 erklärt wurde. Sie ist durch ovale, dattelförmige, strahlende gelbe Früchte charakterisiert. „Ihre Besonderheit liegt in ihrem Geschmack, denn die Früchte sind sehr süß und enthalten sehr wenig Säure und können daher auch von Personen gegessen werden, die Fruchtsäure nicht vertragen“, betont LRin Verena Dunst. Die Süße Sissi eignet sich nicht nur sehr gut zum Frischverzehr oder für Salate, sondern man kann sie auch vielfältig verarbeiten.


Neuer Primar im Krankenhaus Oberpullendorf

Oberpullendorf, am 8.August 2016: Am Freitag, den 5.August 2016 wurde Dr. Paul Alexander Gabriel zum Primar der Internen Abteilung im Krankenhaus Oberpullendorf bestellt. Primarius Gabriel ist bereits seit 1986 Arzt in der KRAGES und genießt seitens der Belegschaft und auch der PatientInnen vollstes Vertrauen und Unterstützung.

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LR Mag. Norbert Darabos, SPÖ

„Mit der Ernennung zum Primarius hat Dr. Gabriel eine verantwortungsvolle Position übernommen. Diese stellt zweifellos eine neue Herausforderung aber auch eine besondere persönliche Auszeichnung für die bisherigen Leistungen dar. Ich bin überzeugt davon, dass Dr. Gabriel mit seinem schon bisher gezeigten Einsatz die Interne Abteilung erfolgreich führen wird“, so Gesundheitslandesrat Norbert Darabos.
Primar Gabriel ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und ist leidenschaftlicher Musiker.

Krankenhaus Oberpullendorf
Das Leistungsangebot des Krankenhauses Oberpullendorf kommt der Funktion eines Standardkrankenhauses zu, dessen oberstes Ziel es ist, die Sicherstellung der Grundversorgung im mittleren Burgenland zu gewährleisten. Das Haus weist ein zusätzliches Leistungsangebot durch die Bereiche der Augenheilkunde, der Gynäkologie, der Geburtshilfe und der Radiologie auf. Der derzeitige Bettenstand beläuft sich auf 147. Aktuell sind 381 MitarbeiterInnen im Krankenhaus Oberpullendorf beschäftigt.


SPÖ Burgenland: ÖVP schweigt zu den drängendsten Problemen der Burgenländerinnen und Burgenländer

LGF Schuster: „Sachlich analysiert hat die ÖVP immer nur die Interessen der Unternehmer im Fokus ihrer politischen Arbeit.“

Eisenstadt, 8. August 2016 – Nach mehr als einem Jahr Oppositionspolitik der ÖVP im Burgenland kommt man unweigerlich zu dem Schluss, dass sich die Volkspartei immer weiter von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern entfernt und mit ihren neoliberalen Ansätzen nur die Wirtschaft bzw. die Unternehmer unterstützt. „Bis dato hat die burgenländische Volkspartei noch kein Wort zu den drängendsten Problemen der ArbeitnehmerInnen gesagt. Bis heute ist die ÖVP der burgenländischen Bevölkerung noch immer eine Antwort schuldig, wie ihre Vorschläge gegen Lohn- und Sozialdumping, eine Änderung der Entsenderichtlinie oder die Aufstockung der Finanzpolizei aussehen!“, so Landesgeschäftsführer Helmut Schuster. Laut Schuster ein „Armutszeugnis“ für eine Partei, die die Bezeichnung „Volkspartei“ in ihrem Wortlaut führt. Neoliberalismus hat für die arbeitende Bevölkerung immer nur Nachteile mit sich gebracht.

Junge Start-Up-Unternehmen zu fördern, wie es Bundeskanzler Christian Kern gemeinsam mit der Bundesregierung vor hat, sei ein richtiger und wichtiger Schritt, dennoch wird dieses Vorhaben die derzeit vorhandenen Probleme am Arbeitsmarkt nicht lösen. Während sogar die Bundeswirtschaftskammer und mittlerweile auch viele Unternehmen für eine Änderung der Entsenderichtlinie eintreten, gibt es von der burgenländischen ÖVP dazu nur „kommt nicht in Frage!“ „Das legt den Schluss nahe, dass die ÖVP vermutlich dafür eintritt, dass noch mehr Ausländer im Burgenland beschäftigt und weiterhin geringe Löhne ausbezahlt werden sowie mit einer Flexibilisierung der Arbeitszeit noch mehr der Wirtschaft in die Hände gespielt wird“, so der SPÖ-Landesgeschäftsführer weiter.

Die SPÖ Burgenland wird dieses neoliberale Spiel der ÖVP jedenfalls nicht mitspielen. „Wir betreiben keinen Lobbyismus! Als SPÖ Burgenland unterstützen wir sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber“, so Schuster. Das könne auch statistisch belegt werden, denn immerhin erzielte das Burgenland 2015 das höchste Wirtschaftswachstum Österreichs und leitete im Juni bei der Arbeitslosigkeit eine leichte Trendwende bei den Arbeitslosenzahlen ein. „Im Gegensatz zur ÖVP ist unser Alleinstellungsmerkmal die soziale Gerechtigkeit und nicht der Lobbyismus. Deswegen ist für die SPÖ Burgenland auch klar, dass die derzeitige Führung der ÖVP Burgenland für uns kein Partner ist“, stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Schuster abschließend fest.

 

 

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