SPÖ: Sportler in Topform, Parkgaragen in Wien, Keine Wahlempfehlung

Eisenstadt, 5. 8. 2016 –

Burgenländische Sportlerinnen und Sportler und Mannschaften auch 2016 in Topform

Erfolgslauf für Burgenlands Athleten geht weiter

Nach dem sportlichen Rekordjahr 2015 mit fabelhaften 633 Medaillen (560 bei nationalen und 73 bei internationalen Bewerben) sorgen burgenländische SportlerInnen und Mannschaften auch in der ersten Jahreshälfte 2016 weiter für Furore. „Ich gratuliere unseren Sportlerinnen und Sportlern zu diesen tollen Leistungen, die den unglaublichen Erfolgslauf aus dem Vorjahr fortsetzen und die so positive Entwicklung der letzten Jahre im heimischen Sport eindrucksvoll bestätigen“, freut sich Sportreferent Landeshauptmann Niessl. „Nun wünsche ich den burgenländischen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch viel Erfolg bei den Olympischen Spielen in Brasilien“.

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LH Niessl mit erfolgreichen burgenländischen Sportlern bei der Nacht des Sports in Pamhagen. V.l.: LH Hans Niessl, Sven Reiger, Bernd Wiesberger, Michael Stocker und Sportminister Hans Peter Doskozil

Die Oberwart Gunners eröffneten mit dem Cupsieg bereits im Jänner die Titeljagd und krönten sich einige Wochen später auch zum österreichischen Basketballmeister – das erste Double in der Vereinsgeschichte. Es folgte eine Serie von nationalen und internationalen Medaillengewinnen in verschiedenen Sportarten in Einzel- und Mannschaftsbewerben. Markus Bischof errang mit der österreichischen Mannschaft WM-Gold im Eis-Stocksport; EM-Edelmetall gab es im Segeln mit Platz 3 für Sophie Tschach und Katharina Stark und im Bogensport mit Gold für Andreas Puntigam. Über einen EM-Titel konnte sich auch Claudia Loos freuen, die bei der Judo Masters-EM in ihrer Gewichtsklasse siegreich blieb. Erst vor wenigen Tagen konnte Kristin Hetfleisch bei der Grasschi Junioren WM im Iran einen WM-Titel in der Superkombination und die Silbermedaille im Slalom erringen. Auch auf nationaler Ebene konnten burgenländische SportlerInnen bei ÖM und ÖSTM eine beachtliche Anzahl an Medaillenerfolgen verbuchen.

Die vielen nationalen und internationalen Erfolge der heimischen Sportler seien nicht zuletzt das Ergebnis der hervorragenden Nachwuchsarbeit in den Vereinen, aber auch in  den sportorientierten Schulen des Landes, betonte Niessl. „Seitens des Landes sind wir bemüht, möglichst gute Rahmenbedingungen für den Sport und die burgenländischen Vereine zu schaffen. So wurden in den letzten fünf Jahren vom Land rund 16 Mio. Euro in die Sportförderung investiert, und mit dem Sportpool Burgenland gibt es darüber hinaus eine innovative Form der Spitzensportförderung, dazu haben wir auch eine Freiwilligenversicherung initiiert“, so Niessl.

In seinen Sitzungen im März und Juni 2016 hat der Landessportbeirat insgesamt 282 Anträge positiv behandelt und dabei – neben der Spitzensportförderung – knapp 950.000 € an Förderungen für den Sport im Burgenland vergeben. Eine Unterstützung der Sportvereine (und auch anderer gemeinnütziger Vereine) stellen darüber hinaus die Lehrgänge der Akademie Burgenland zum zertifizierten Vereinsmanager dar. Diese vermitteln wertvolles Wissen rund um rechtliche Rahmenbedingungen und damit verbundene (Haftungs-)Risiken für VereinsfunktionärInnen. 32 TeilnehmerInnen aus 28 verschiedenen burgenländischen Vereinen haben diesen erstmalig stattfindenden Lehrgang heuer bereits absolviert, die nächsten Termine starten bereits im September.


Parkgaragen zum Burgenland-Tarif: Burgenland-WIPARK-Kooperation geht in die nächste Runde

Burgenländische PendlerInnen parken weiterhin flexibel und günstig in Wien

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Burgenland-Tarif geht in Verlängerung: Pendlerform-Obmann Wolfgang Sodl und Landtagspräsident Christian Illedits

Um ein weiteres Jahr wurde die erfolgreiche Kooperation des Landes Burgenland mit der Wiener Stadtwerk-Tochter WIPARK verlängert. Damit stehen für burgenländische PendlerInnen weiterhin Garagenparkplätze zum Sondertarif in Wien bereit. Das gaben Landtagspräsident Christian Illedits, der die Aktion vor drei Jahren initiierte, und Pendlerforum-Obmann Wolfgang Sodl heute Freitag bekannt. Fast 200 Kunden freuen sich über die erneute Vertragsverlängerung!

Bis Ende Juni 2017 können PendlerInnen mit burgenländischem Hauptwohnsitz Garagenparkplätze mit direkter Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz um nur 55,00 Euro monatlich oder 550,00 Euro jährlich mieten. BesitzerInnen einer Jahreskarte der Wiener Linien oder eines Semestertickets bezahlen nur 46,80 Euro pro Monat bzw. 468,00 Euro pro Jahr. Zusätzlich profitieren die PendlerInnen von vergünstigten Kurzpark-Tarifen in einer Vielzahl weiterer WIPARK-Garagen.

Die Initiative geht heuer bereits in ihre vierte Runde. Das Projekt, das im Jahr 2013 mit zwölf Garagen ins Leben gerufen wurde, umfasst heuer 19 WIPARK-Standorte und hat sich als wichtiges Zusatzangebot etabliert. „Für viele Pendlerinnen und Pendler aus dem Burgenland ist ‚ihr‘ Parkplatz in Wien gar nicht mehr aus dem Arbeitsalltag wegzudenken,“ so Christian Illedits: „Vom Start weg verzeichnen wir jährliche Steigerungsraten. Heute nehmen mehr als doppelt so viele Menschen wie im ersten Jahr das Angebot an.“

Für WochenpendlerInnen, ArbeitnehmerInnen und StudentInnen von Nord bis Süd bedeutet der eigene Parkplatz ein Stück mehr Lebensqualität. Denn: Trotz des Ausbaus der Bahninfrastruktur und Park & Ride-Anlagen, bleiben zahlreiche BurgenländerInnen auf Ihre PKW angewiesen. „Als Obmann des Burgenländischen Pendlerforums bin ich besonders froh über die Verlängerung des Vertrages. Damit bleiben die günstigen Konditionen für unsere Pendlerinnen und Pendler erhalten,“ bemerkt Sodl und unterstreicht die konstruktive Zusammenarbeit des Landes Burgenland mit der Stadt Wien zum Wohle der PendlerInnen.

Abgewickelt wird die Aktion über die burgenländische Mobilitätszentrale – alle Infos unter b-mobil.info.


SPÖ Burgenland: Keine Wahlempfehlung sowie keine organisatorische und finanzielle Unterstützung für Präsidentschaftskandidaten

LGF Schuster: „Wahlempfehlungen sind für die SPÖ Burgenland nicht mehr zeitgemäß!“

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LGF Helmut Schuster, SPÖ

Die SPÖ Burgenland wird bei der Wiederholung der Bundespräsidentenwahl am 2. Oktober erneut keine Wahlempfehlung abgeben. Es werde auch keine organisatorische und finanzielle Unterstützung für die Kandidaten seitens der SPÖ Burgenland geben. „Für die burgenländischen Sozialdemokraten gilt noch immer der Beschluss des SPÖ-Landesparteivorstandes von Mai dieses Jahres. Als stärkste SPÖ-Länderorganisation unterstützen wir ausschließlich KandidatInnen, die von der SPÖ nominiert und ins Rennen geschickt werden!“, stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Schuster klar.

Für Schuster ist es auch wichtig, dass beide Kandidaten die Sorgen der Burgenländerinnen und Burgenländer ernst nehmen und rasch Antworten auf die drängenden sozialen und innenpolitischen Fragen finden.

Der Landesgeschäftsführer appelliert auch an beide Kandidaten, den bevorstehenden Wahlkampf sachlich und konsensorientiert anzulegen. „In der derzeitig prekären Situation in Europa als auch in Österreich müssen die Kandidaten als überparteiliche Brückenbauer fungieren“, fordert Schuster.

Beide Kandidaten seien gut beraten, das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen. Das Letzte was die Bevölkerung jetzt will, ist ein politisches Hickhack um das Amt des Bundespräsidenten“, so SPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Schuster abschließend.

 

 

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