SPÖ: Arbeitsmarkt

Eisenstadt, 3. 8. 2016 –

Burgenländischer Arbeitsmarkt entwickelt sich in richtige Richtung

spoe

LR Mag. Norbert Darabos, SPÖ

Die aktuellen Arbeitsmarktdaten belegen, dass sich der Arbeitsmarkt vorsichtig, aber doch in die richtige Richtung entwickelt. Für den burgenländischen Arbeitsmarktlandesrat Norbert Darabos ist das ein Zeichen, dass die gesetzten Maßnahmen des Landes greifen.

Bei näherer Analyse bilden sich für Landesrat Darabos 10 Punkte ab, die durchaus bemerkenswert sind:

1.Das Burgenland hat die höchste Beschäftigung seit seinem Bestehen.

2.Beim Zuwachs der Arbeitslosigkeit liegt das Burgenland unter dem Österreich-Durchschnitt.

3.Es gibt regionale Unterschiede. Besonders erfreulich ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit im Bezirk Oberpullendorf und Mattersburg.

4.Wir können einen Rückgang der burgenländischen Arbeitslosen verzeichnen. Gleichzeitig gibt es aber mehr ausländische Arbeitslose auf dem burgenländischen Arbeitsmarkt.

5.Besonders erfreulich ist, ein Rückgang der Arbeitslosigkeit der unter 24-jährigen. Die Zukunftsperspektiven für junge Menschen sind gut. Gleichzeitig, und das ist die Kehrseite der Medaille, verzeichnen wir einen Anstieg der über 50-jährigen Arbeitslosen. Maßnahmenpakete wie Sonderförderprogramme für ArbeitnehmerInnen über 50 müssen adaptiert und ausgebaut werden.

6.Die Langzeitarbeitslosigkeit der BurgenländerInnen steigt. Ein bedenklicher Faktor, den wir unter Kontrolle bringen müssen.

7.Erfreulich ist, dass die Zahl der offenen Stellen auf dem burgenländischen Arbeitsmarkt immer weiter steigt. Das Burgenland verzeichnet einen Anstieg von 39%.

8.Im Burgenland können wir einen signifikant hohen Rückgang der Arbeitslosigkeit in der Baubranche verzeichnen. Das ist zurückzuführen auf die steigende Konjunktur in unserem Bundesland. Das Burgenland erzielte im Jahr 2015 das höchste Wirtschaftswachstum österreichweit.

9.Auch im Tourismus ist ein Trend in Richtung Rückgang der Arbeitslosigkeit zu registrieren.

10.Ende Juli waren im Burgenland vier Mal so viele Lehrlinge als gemeldete Lehrstellen.

„Das Thema Arbeitsmarkt ist eines der wichtigsten politischen Themen, welches aber nicht alleine vom Land bewältigt werden kann. Wir versuchen mit Maßnahmen im Rahmen der Ausbildungsgarantie für Jugendliche oder Sonderförderprogramme für ArbeitnehmerInnen über 50, dem Trend der steigenden Arbeitslosigkeit entgegenzuwirken. Die aktuellen Daten belegen, dass sich der burgenländische Arbeitsmarkt vorsichtig in die richtige Richtung bewegt“, so der burgenländische Arbeitsmarktlandesrat Norbert Darabos. Im Österreichschnitt ist der burgenländische Arbeitsmarkt besser zu bewerten als alle anderen Bundesländer.

 

 

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