SPÖ: Song Challenge startet, Ferialpraktikum

Eisenstadt, 30. 7. 2016 –

Kreative Musiktalente gesucht: SongChallenge des Landesjugendreferats startet

LRin Eisenkopf: „Ab sofort können junge MusikerInnen Songs uploaden“

Mag.a Astrid Eisenkopf
LR Mag. Astrid Eisenkopf, SPÖ

Songs pur, ohne Bühne, ohne Show – trotzdem einem breiten Publikum zugänglich: Das ist das Ziel der SongChallenge des Landesjugendreferats Burgenland. Junge MusikerInnen haben die Möglichkeit, die selbst komponierten Musikstücke einem breiten Publikum zu präsentieren und außerdem tolle Preise zu gewinnen, so Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf: „Es gibt so viele junge, talentierte Bands und KünstlerInnen im Land, die die Möglichkeit brauchen, ihre Werke zu veröffentlichen. Bei der SongChallenge werden alle musikbegeisterten Jugendlichen eingebunden – auch beim Online-Voting, denn Musik ist eine der liebsten Freizeitbeschäftigungen der jungen BurgenländerInnen. Ich freue mich schon auf eine kreative Playlist mit vielen Einsendungen.“ Burgenländische Jugendliche können Ihre musikalischen Werke und den dazugehörigen Text ab sofort auf der Homepage www.songchallenge.at uploaden.

Anmeldungen für die SongChallenge des Landesjugendreferats sind bis 7. Oktober 2016 möglich – das Durchschnittsalter der Band darf maximal 30 Jahre betragen, das Höchstalter als SolistIn darf 30 Jahre nicht übersteigen. Nach der Anmeldephase entscheidet eine Fachjury und das Publikum über die besten Eigenkompositionen der KünstlerInnen – die Wertung „Jury“ und „Internet-User“ wird kombiniert, dadurch ergibt sich eine Gesamtreihung. Vom 12. bis 21. Oktober 2016 haben Internet-User die Möglichkeit, ihr Voting abzugeben. Die öffentliche Preisverleihung findet am 4. November 2016 statt. Alle Informationen und die detaillierten Teilnahmebedingungen sind online unter www.songchallenge.at abrufbar.


Erster Praktikums-Monat geht zu Ende: Über Rechte genau informieren!

Hergovich: „Lohnabrechnung ganz genau anschauen und aufheben!“

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LAbg. KO Robert Hergovich, SPÖ

Diese Woche endet die erste Runde der Ferialpraktika in diesem Sommer. Dabei gilt vor allem: „Augen auf!“, erklärt SPÖ-Arbeitsmarktsprecher Klubobmann Robert Hergovich: „Oft sind Praktikanten zu wenig über ihre Rechte informiert: Allzu viele Praktika werden als Ausbildungsverhältnisse geführt, obwohl es sich eigentlich um Arbeitsverhältnisse handelt. Die Praktikanten werden dadurch zahlreicher Rechte beraubt. Denn selbst wenn die Überschrift am Vertrag anders lautet – das tatsächliche Arbeitsverhältnis bestimmt die Rechte des Praktikanten!“ ÖGB, Arbeiterkammer und das Arbeitsministerium informieren über die tatsächlichen Rechte der PraktikantInnen. „Vor allem die Lohnabrechnung sollte man sich genau anschauen – denn auch Praktikanten haben Anrecht auf aliquotes Urlaubsgeld, sowie die Auszahlung des Urlaubs, wenn dieser nicht konsumiert wurde!“, so Hergovich.

„Praktikanten steht neben dem vereinbarten Entgelt – mindestens entsprechend dem Kollektivvertrag – auch anteilig Urlaubs- oder Weihnachtsgeld zu. Außerdem haben Praktikanten pro Monat einen Urlaubsanspruch von 2,5 Werktagen. Werden diese nicht konsumiert, müssen sie ausbezahlt werden“, so Hergovich. Das alles steht auf der Lohnabrechnung – die ist auch bei FerialpraktikantInnen Pflicht. Wichtig: Keine Verzichtserklärung unterschreiben! „Wer voreilig unterschreibt kann um bares Geld umfallen. Beispielsweise für geleistete Überstunden“, warnt Hergovich.

Je nachdem wie das Arbeitsverhältnis ausgestaltet ist, handelt es sich entweder um ein Ausbildungsverhältnis, ein Freies Dienstverhältnis oder um ein Arbeitsverhältnis. „Bei einem Arbeitsverhältnis genießen PraktikantInnen den vollen Schutz des Arbeitsrechts – wie etwa Urlaubsanspruch und Arbeitszeitgesetz. Sie unterliegen auch den jeweiligen Kollektivverträgen und möglichen Betriebsvereinbarungen. Ferialjobs sind in der Regel Arbeitsverhältnisse, ebenso wie Pflichtpraktika. Praktika in bestimmten Branchen sind immer Arbeitsverhältnisse, etwa in der Hotellerie oder Gastronomie, aber auch Pflichtpraktika von HAK-SchülerInnen. Bei Pflichtpraktika müssen die Arbeitsbereiche dem jeweiligen Lehrplan entsprechen, um auch als solche gewertet zu werden. Darauf sollte unbedingt geachtet werden!“, rät Hergovich.

 

 

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