SPÖ: Kostenfalle Roaming, Bayreuth Medaille für LR Bieler

Eisenstadt, 29. 7. 2016 –

Der letzte Sommerurlaub mit Roaminggebühren?

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LR Verena Dunst, SPÖ

Ein Selfie am Strand für Instagram, ein Statusupdate auf Facebook oder das Fangen eines Pokémons – mobiles Internet ist auch in der Urlaubszeit nicht mehr wegzudenken. Doch nach den Urlaubsfreuden flattert einigen Konsumentinnen und Konsumenten eine böse Überraschung in Form der Mobilfunkabrechnung ins Haus.

Aus für Roaminggebühren in der EU ab 15. Juni 2017

Die Europäische Union hat sich auf eine schrittweise Abschaffung der Roaminggebühren geeinigt. Mit 15. Juni 2017 sollen Roaminggebühren dann endgültig der Geschichte angehören.

Allerdings werden die Roaminggebühren nur bis zu einem noch von der Kommission zu bestimmenden Limit entfallen (Fair-Use-Regelung). Dies ist aufgrund der in den Ländern sehr unterschiedlichen Kosten für die Errichtung und den Betrieb eines Mobilfunknetzes notwendig, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Für Kundinnen und Kunden, die sich länger im Ausland aufhalten, werden Gebühren auch nach dem 15. Juni 2017 zulässig sein.

„Mit der Abschaffung der Roaminggebühren innerhalb der EU wird ein weiterer wichtiger Schritt zum Schutz unserer Konsumentinnen und Konsumenten vollzogen. Die Kosten dürfen aber keinesfalls auf die Konsumentinnen und Konsumenten in einer anderen Form, wie etwa durch höhere Grundgebühren weitergegeben werden“, meint Landesrätin Verena Dunst.

Vorsicht bei Urlaub in Drittstaaten

Bei Urlaub in Drittstaaten ist auch weiterhin Vorsicht geboten, da die Verordnung hier nicht zur Anwendung gelangt, und somit die zwischen Anbieter und Kunden vereinbarten Tarife gelten.

Hier gilt es umso mehr, sich vor Antritt der Reise über die Kosten beim Anbieter zu informieren, da sonst mit exorbitant hohen Kosten zu rechnen ist. So kann das Senden eines einzigen Fotos mehrere Euro kosten.

Kostenlimit: 60 Euro

Um hohe Rechnungen zu vermeiden, wurde eine weltweit gültige Kostengrenze von maximal 60 Euro (50 Euro + USt) eingeführt, bei deren Erreichung der Internetzugang unterbrochen wird, um die Konsumentinnen und Konsumenten vor Kosten zu schützen. Diese bei allen Kunden voreingestellte Kostengrenze kann auf Wunsch deaktiviert werden.

Tipps zur Kostenvermeidung

Viele Anbieter bieten mittlerweile Roamingdatenpakete an, die im Voraus bestellt werden müssen. Bei solchen Paketen erhält man eine gewisse Datenmenge zum Fixpreis. Hier gilt es aber Kündigungsfristen zu beachten, um nach der Rückkehr aus dem Urlaub, diese Kosten nicht weiterhin zahlen zu müssen.

Viele Hotels bieten schon seit längerer Zeit kostengünstige oder sogar kostenfreie WLAN-Internetzugänge an. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass sensible Daten nur über eine verschlüsselte Verbindung übermittelt werden.

Bei längeren Auslandsaufenthalten, besonders außerhalb der EU, kann sich auch eine ausländische SIM Karte als Alternative lohnen. Auch hier gilt, sich im Vorfeld zu informieren. Die auf Flughäfen angebotenen SIM Karten sind nicht immer die kostengünstigsten für Urlauber.

Einspruch gegen Abrechnung binnen drei Monaten

Bestehen Zweifel an der Richtigkeit der Mobilfunkabrechnung kann binnen einer Dreimonatsfrist Einspruch beim Mobilfunkanbieter erhoben werden. „Der Konsumentenschutz des Landes Burgenland ist bei Fragen rund um die Mobilfunkabrechnung gerne behilflich“, so Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst.

Kontakt Konsumtenschutz Land Burgenland:
Telefon: 057-600/2346
E-Mail: post.konsumentenschutz@blgd.gv.at


Bayreuth zeichnet Kulturlandesrat Helmut Bieler aus

Hohe Auszeichnung an LR Bieler für sein Engagement für die Kulturpartnerschaft zwischen Bayreuth und dem Burgenland

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Der ehemalige Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz, unter dessen Zeit als Oberbürgermeister die Partnerschaft gegründet wurde, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, LR Helmut Bieler, Landtagspräsident Christian Illedits

Die Bayreuth-Medaille in Gold überreichte heute, Freitag, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe an Kulturlandesrat Helmut Bieler im Rahmen dessen freundschaftlichen Besuches der Partnerstadt des Burgenlandes.

„Helmut Bieler begleitet und lebt als Kultlandesrat seit siebzehn Jahren die Partnerschaft zwischen Bayreuth und dem Burgenland mit großem Engagement. Dafür zeichnet ihn die Stadt mit der Bayreuth-Medaille in Gold aus“, sagte Merk-Erbe bei der Überreichung. Die Oberbürgermeisterin ging dabei auch auf Bielers Funktion als Vorstand der Liszt Gesellschaft ein: „Wer einen Bezug zu Franz Liszt hat, hat auch einen Bezug zu Richard Wagner und zu Bayreuth“.

Liszt sei der Schlüssel für die Partnerschaft zwischen dem Burgenland und Bayreuth, erklärte Bieler. „Die Partnerschaft ist auch der Anstoß zur Gründung des Liszt-Zentrums in Raiding gewesen“. Es sei gelungen, eine kulturspezifische Perspektive zu entwickeln. „Ich habe bei meinen Besuchen in Bayreuth viel gelernt und konnte viel ins Burgenland mitnehmen“, so Bieler, der betonte, dass die Partnerschaft auf Freundschaft und gegenseitigem Respekt beruhe.

 

 

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