SPÖ: Goldener Ehrenring für LH Niessl, Keine Banommatgebühr, Turbokreisverkehr in Oberwart, Freizeitkarte Bgld. 2016

Bayreuth, 27. 7. 2016 –

LH Hans Niessl mit dem Goldenenn Ehrenring der Stadt Bayreuth ausgezeichnet

Höchste Auszeichnung der Wagnerstadt an LH Niessl für langjährige Verdienste um die Partnerschaft zwischen Bayreuth und dem Burgenland

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Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe verleiht Goldenen Ehrenring der Stadt Bayreuth an Landeshauptmann Hans Niessl

Den Goldenen Ehrenring der Stadt Bayreuth hat Landeshauptmann Hans Niessl gestern im Rahmen des freundschaftlichen Besuches der Partnerstadt des Burgenlandes erhalten. Nach der Ehrenbürgerschaft ist dies die höchste Auszeichnung Bayreuths und wird nur ganz selten an Persönlichkeiten vergeben, die nicht Bürger der Stadt sind. Der prominenteste Ehrenring-Träger ist Hans-Dietrich Genscher.

Für ihr großes Engagement für die Partnerschaft, die sich im Vorjahr zum 25. Mal jährte, erhielten auch Hofrat Johannes Pinczolits, Protokollchef des Amtes der Burgenländischen Landesregierung, und seine Mitarbeiterin Melitta Wagner die Bayreuth-Medaille in Gold. Die Auszeichnungen wurden im Rahmen eines feierlichen Festaktes am Dienstag im Rathaus der Festspielstadt verliehen.

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LH Niessl, OberbBgm.in Brigitte Merk-Erbe, Melitta Wagner, HR Johannes Pinczolits

Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe stellte fest, die Verbindung zwischen dem Burgenland und Bayreuth sei in den vergangenen 25 Jahren spürbar gewachsen. Sie sprach von einer „einzigartigen Partnerschaft und Freundschaft, die sich dynamisch entwickelt hat“. Das sei auch ein Verdienst von Landeshauptmann Hans Niessl. Die Partnerschaft gehe indes weit über kulturelle Beziehungen hinaus und reiche bis in die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Tourismus und Wirtschaft.

„Tage in Bayreuth sind immer besondere Tage“, betonte Niessl in seiner Dankesrede. Er treffe hier viele Menschen, die zur Partnerschaft stehen; man spüre, dass das Burgenland hier willkommen sei. Die Eröffnung des Burgenland-Platzes im letzten Jahr sei ein großes Zeichen der Wertschätzung. Bayreuth gehöre zu den Kulturhauptstädten Europas, Besuche in  Bayreuth seien stets ein beeindruckendes Erlebnis.

Am Abend begeisterten Haydn Brass mit einem viel umjubelten Konzert auf der Seebühne der Landesgartenschau.


SPÖ für Verbot von Bankomatgebühren: Schutz der Sparer gewährleisten!

KO Hergovich: „ÖVP opfert den Konsumentenschutz zugunsten höherer Banken-Profite!“

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LAbg. KO Robert Hergovich, SPÖ

Eisenstadt, 27. Juli 2016. – Ein Bankomat-Betreiber hat zuletzt mit der Einführung einer Bankomat-Gebühr für breite Kritik gesorgt – auch burgenländische Konsumenten an zwei Bankomaten im Land waren betroffen. Die SPÖ Burgenland tritt deshalb schon seit Monaten für ein Verbot dieser Zusatzbelastung ein, erklärt SPÖ-Finanzsprecher Klubobmann Robert Hergovich: „Der burgenländische Landtag hat sich auf Initiative der SPÖ und des Koalitionspartners bereits im Juni klar gegen Bankomatgebühren ausgesprochen. Wir stehen daher voll hinter dem Gesetzesentwurf von SPÖ-Sozialminister Alois Stöger, mit dem Bankomat-Gebühren verhindert werden sollen!“ Erschütternd sei dagegen die ablehnende Haltung der ÖVP, kritisiert der SPÖ-Klubchef: „Mitterlehner und Co. opfern den Schutz der heimischen Sparer zugunsten höherer Banken-Profite!“

„Spätestens jetzt ist klar, dass der ÖVP die Banken und Konzerne wichtiger sind, als die Konsumentinnen und Konsumenten“, meint Hergovich. Dabei gehe dieser Schuss der Banken auch ins Knie der Wirtschaft, so der Finanzsprecher: „Wenn die Menschen für ihr eigenes Geld zahlen müssen, dann verteuert sich damit auch das Geld und der Konsum als Lebenselixier der heimischen Wirtschaft.“

Die Banken wurden in der Krise ohnehin umfassend vom Staat gestützt, auch die Bankenabgabe wird nun gegen eine Einmalzahlung deutlich reduziert. Da könne es nicht sein, dass die Bürgerinnen und Bürger gleichzeitig von den Banken mehrbelastet werden, so Hergovich: „Einerseits wird das Filial- und Bankomat-Netz im Burgenland immer weiter ausgedünnt, andererseits preschen Betreiber mit zusätzlichen Gebühren vor. Bei Sparzinsen unter der Inflation – von bis zu 0 % – ist das eine inakzeptable Abzocke der burgenländischen Sparerinnen und Sparer.“ In vielen Fällen werden die Kosten der Bankomaten bereits von der öffentlichen Hand getragen: „Schon jetzt kostet ein Bankomat-Standort ohne Bankfiliale einer Gemeinde um die 5.000 Euro jährlich.


Erster Turbokreisverkehr des Burgenlandes in Oberwart

Straßenbaulandesrat Helmut Bieler setzt wichtigen Schritt für die Verbesserung der Verkehrssicherheitssituation

In der Nacht von 28. auf den 29. Juli 2016 – nach Fertigstellung der Markierungsarbeiten – ist es soweit: Der erste Turbokreisverkehr des Burgenlandes wird für den Verkehr freigegeben! „Der Kreisverkehr B50/B63a (EO) und das Straßenstück zur Anschlussstelle ‚Lafnitztal/Oberwart‘ auf der A2 gehören zu den meist befahrenen Abschnitten im burgenländischen Landesstraßennetz. Die Belastung des Kreisverkehrs liegt an Freitagen bei rund 25.000 Fahrzeugen. Laut Prognose wird sich der Verkehr schrittweise auf bis zu 31.800 Fahrzeuge erhöhen. Diese Zahlen unterstreichen den Handlungsbedarf, den wir hier an diesem Nadelöhr hatten. Zur Entlastung dieses Straßenabschnittes wurde deshalb der bestehende Kreisverkehr in einen zweispurigen Kreisverkehr umgebaut“, so Straßenbaulandesrat Helmut Bieler bei der Vorankündigung der Eröffnung des Turbokreisverkehrs in Oberwart.

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Straßenbaulandesrat Helmut Bieler und Baudirektor DI (FH) Wolfgang Heckenast bei der Vorankündigung der Eröffnung des Turbokreisverkehrs in Oberwart

Die Baukosten für den Umbau des Kreisverkehrs inklusive der Errichtung eines Bypasses betragen rund 1 Million Euro. Zusätzlich zum Umbau des Kreisverkehrs B50/B63a zu einem „Turbo-Kreisverkehr“ wird von der Landesstraßenverwaltung im Anschluss die Errichtung eines Zusatzfahrstreifens auf der B50 („Kriechspur“) in Richtung Kemeten/A2 („Steinbrückl“) umgesetzt. Die Länge dieser Entlastungsspur beträgt ca. 1,6 Kilometer und wird die Leistungsfähigkeit des neuen 2-spurigen Kreisverkehrs unterstützen, aber auch den Verkehrsfluss erleichtern.

Diese Art von Turbokreisverkehr funktioniert bereits Europaweit und in vielen anderen Bundesländern hervorragend und bringt eine massive Verbesserung der Verkehrssicherheitssituation mit sich. Bieler dazu: „Ich bin deshalb davon überzeugt, dass dieses neue System auch hier in Oberwart nach einer Gewöhnungsphase bestens angenommen wird. Von diesen Investitionen in den Straßenbau profitieren allerdings nicht nur die VerkehrsteilnehmerInnen, sondern in einem hohen Maße auch die Wirtschaft und die ArbeitnehmerInnen.“


Freizeitkarte Burgenland 2016: Vergünstigungen für Familien auf einen Blick

Familienreferat Burgenland aktualisiert Freizeitkarte

spöVor nunmehr 15 Jahren hat Familienlandesrätin Verena Dunst gemeinsam mit dem Familienreferat der burgenländischen Landesregierung den burgenländischen Familienpass eingeführt. Mit dieser Vorteilskarte erhalten Familien bei rund 350 Partnerbetrieben Vergünstigungen. Um die Vorteilsgeber im Bereich des Freizeitangebotes noch schneller ausfindig machen zu können, wurde die Freizeitkarte Burgenland ins Leben gerufen. „Die Freizeitkarte ist ein zusätzliches Serviceangebot und ermöglicht, dass unsere Familien auf einen Blick sehen, wo sie ein vergünstigtes Freizeitangebot im Burgenland in Anspruch nehmen können“, erklärt Familienlandesrätin Verena Dunst.

Familienpass Burgenland
Der Familienpass ist eine kostenlose Vorteils- und Servicekarte für alle burgenländischen Familien – dazu zählen natürlich auch AlleinerzieherInnen sowie getrennt lebende Eltern mit Haupt- oder Nebenwohnsitz im Burgenland. Mittlerweile gibt es im Burgenland 23.000 Familienpassbesitzer und –besitzerinnen. Der Familienpass ermöglicht Vergünstigungen bis zu 50 Prozent in den Branchen Freizeit, Kultur, Handel, Gewerbe, Tourismus und Gastronomie bei mehr als 350 Vorteilsgebern im Burgenland. Außerdem bieten auch zahlreiche Partnerbetriebe in anderen Bundesländern attraktive Vorteile. „Vor mittlerweile 15 Jahren haben wir den Familienpass Burgenland eingeführt. Seit dem hat sich das Angebot für die burgenländischen Familien laufend erweitert. Die Zahl der Vorteilsgeber steigt ständig. Zuletzt konnten wir zahlreiche Direktvermarkter aus dem Burgenland gewinnen, die unseren Familien nun tolle Vorteile bieten“, erzählt die Landesrätin.

Feizeitkarte Burgenland
„Auf der Burgenlandkarte sind die Partnerbetriebe eingezeichnet, ebenso findet man auch jene von anderen Bundesländern die mit dem Burgenland in vielen Bereichen kooperieren. Da der Familienpass laufend mit neuen Kooperationspartnern ergänzt wird, wurde nun auch die Freizeitkarte dementsprechend aktualisiert und grafisch weiterentwickelt. Die Karte ist eine tolle Zusammenfassung des burgenländischen Familienpasses und ein toller Wegbegleiter für unterwegs“, so Familienlandesrätin Verena Dunst stolz.

Sommergutscheine für FamilienpassbesitzerInnen
Neben vielen Preisnachlässen und Informationsvorteilen werden im Rahmen des Familienpasses – je nach Jahreszeit – verschiedene Aktionen sowie Gewinnspiele angeboten. „Wie jedes Jahr gibt es natürlich auch wieder spezielle Sommerspecials: 32 Gutscheine, die den Sommer schöner machen. Darunter ein Gratiseintritt in der St. Martins Therme, 10 € Ermäßigung für den Familiypark, 50%- Ermäßigung auf eine Sonnenland Segwaytour oder aber auch viele Ermäßigungen auf den Eintritt diverser Freibäder und Seen im ganzen Burgenland“, erzählt die Landesrätin und verweist gleichzeitig auf die Familienland Burgenland Homepage, auf der alle Gutscheine zu finden und zum Download bereitgestellt sind.

Information und Anforderung der kostenlosen Freizeitkarte
Die Freizeitkarte, aber auch der burgenländische Familienpass, kann jederzeit online oder per Post beim Familienreferat der Burgenländischen Landesregierung beantragt werden. Informationen gibt’s auf der Familienland Burgenland Homepage unter www.familienland-bgld.at oder telefonisch beim Familienreferat der burgenländischen Landesregierung unter 057/600/2536.

 

 

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