27. 7. 2016 – Polizei News

 

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Fahrerflüchtiger ausgeforscht

Nach einem Verkehrsunfall am 25.07.2016, gegen 17:30 Uhr, auf der Bundesstraße B50 (Gemeindegebiet Wulkaprodersdorf, Bezirk Eisenstadt-Umgebung) forschte die Polizei den Fahrerflüchtigen aus. Aufgrund der Spurenlage konnte ein 19-jähriger Mann aus Eisenstadt als Lenker erhoben werden. Eine 54-Jährige aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung wurde beim Unfall verletzt. Der 19-Jährige zeigte sich bei der Einvernahme geständig.


 Betrugsversuch in Steingraben

Gestern Vormittag versuchten fünf rumänische Staatsangehörige (18, 23, 27, 37 und 53 Jahre alt)  in Steingraben, Bezirk Güssing, einen 82-jährigen Mann zu betrügen. Die Rumänen gaben sich als Mitarbeiter einer Spenglerfirma aus und wiesen gefälschte Papiere vor. Sie stehen im Verdacht, Spenglerarbeiten ohne erforderliche Befähigung angeboten zu haben. In ihrem gelbfarbenen Kastenwagen hatten sie minderwertiges Dachrinnenmaterial gelagert. Dem 82-Jährigen wurden die Arbeiten zu weit überhöhten Preisen angeboten. Der Arbeitsbeginn wurde zunächst für die nächsten Tagen vereinbart. Doch die Fünf begannen sofort. Ein Nachbar fungierte in weiterer Folge als Dolmetsch und es wurden weitere 30 Euro pro Quadratmeter verlangt. Dies war Anlass genug, um die Polizei zu verständigen und den versuchten Betrug anzuzeigen. Die Staatsanwaltschaft verfügte die Anzeige auf freiem Fuß. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang solche Dienstleistungsangebote genau zu begutachten und im Falle von Ungereimtheiten oder überhöhten Preisen Anzeige zu erstatten.


 Navi leitete LKW fehl

 Ein 49-jähriger Kraftfahrer aus dem Bezirk Mürzzuschlag, Steiermark, fuhr gestern Nachmittag mittels Navigationsgerät zu einer Baustelle in Forchtenstein, Bezirk Mattersburg. Im Ortsgebiet leitete das Navi den LKW in den Luifweg (allgemeines Fahrverbot), den er etwa 150 Meter entlang fuhr. Kurz vor dem Ende dieser Straße wird diese sehr steil und der LKW samt Anhänger blieb hängen. Der Lenker konnte weder vor noch zurück. Die Feuerwehren aus Mattersburg und Forchtenstein mussten das Schwerfahrzeug bergen. Eine Sperre der Straße von 15:30 Uhr bis 19:00 Uhr war die Folge.


Diebstahl mittels Störsender

Unbekannte bedienten sich gestern, gegen 16:00 Uhr, vermutlich eines Störsenders und gelangten so in einen PKW, der auf einen Parkplatz in Neusiedl am See abgestellt war. Der 58-jährige Geschädigte stellte sein Fahrzeug vor einem Lebensmittelmarkt ab und ging einkaufen. Beim Zusperren mittels Fernbedienung wurde das Signal offenbar abgefangen und die Verdächtigen konnte ungehindert das Fahrzeug öffnen. Es wurden ein Laptop, ein Mobiltelefon, eine Spiegelreflexkamera und drei Sparbücher gestohlen. Der entstandene Schaden ist noch nicht bekannt. Die Polizei Parndorf ermittelt.


Einbruchsdiebstahl in Ticketautomaten

Die Täter zwängen die auf Bahnhöfen und Haltestellen befindlichen Fahrkartenautomaten auf und stehlen die darin befindliche Kasse.

Am 27.07.2016, in der Zeit von 01:50 Uhr bis 03:20 Uhr wurde durch einen bis dato unbekannten Täter bzw. Tätergruppe der Fahrkartenautomat, welcher sich am Bahnhof Pama befand, im Bereich des Schlosses aufgebohrt und die darin befindliche Geldkassette gestohlen. Bereits am 25.07.2016, um 02:15 Uhr wurde durch unbekannte Täter versucht, in Eisenstadt, Haltestelle Schule, einen Ticketautomaten, aufzubrechen. Dabei wurden die Täter durch Zeugen gestört und konnten in eine angrenzende Baustelle flüchten und so unerkannt entkommen. Die Höhe des Gesamtschadens kann derzeit nicht angegeben werden.

Die Landespolizeidirektion Burgenland ersucht, auffällige Wahrnehmungen sofort der Polizei unter 059133 zu melden sowie bei geschehenen Einbruchsdiebstählen keine Spuren zu beseitigen und den Tatort nicht zu betreten.


Schüsse mit Schreckschusspistole in Eisenstadt – Brüderpaar als Tatverdächtigte ausgeforscht

Landesamt für Verfassungsschutz – Anzeige wegen gefährlicher Drohung

Wie bereits in den Aussendungen berichtet, zeigten zwei aus dem Irak stammende Asylwerber (20 und 25 Jahre) die Abgabe von mehreren Schüssen aus einer Schreckschusspistole bei der Polizei an. Diese Schüsse sollen am 25. Juli 2016 gegen 00:10 im Stadtgebiet von Eisenstadt, Hotterweg, von einer unbekannten Person abgegeben worden sein. Seitens der Polizei wurden am Tatort Rückstände einer Schreckschussmunition (Patronenhülsen) gesichert.

Das Landesamt für Verfassungsschutz nahm die Ermittlungen auf und konnte bereits am gestrigen Tage ein Brüderpaar aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg ausforschen.

Der Jüngere des Brüderpaares (18 Jahre) ist verdächtig und geständig, mit einer Schreckschusspistole insgesamt drei Schüsse (Platzpatronen), in Richtung der zufällig vorbeispazierenden Asylwerber abgebeben zu haben. Die Schüsse gab der 18-Jährige aus dem fahrenden Pkw – dabei lehnte er sich aus dem Seitenfenster der Beifahrerseite – ab. Das Fahrzeug wurde von seinem 25-jährigen Bruder gelenkt. Dieser soll lt. Angaben des Schützen von seinem Vorhaben nicht Bescheid gewusst haben.

Als Motiv gab der 18-jährige Schütze an, lediglich die Schreckschusswaffe ausprobieren zu wollen. Laut seinen Aussagen wollte er keinesfalls Personen gefährden bzw. Asylwerber bedrohen.

Das Brüderpaar wurde wegen des Verdachtes der gefährlichen Drohung bei der Staatsanwaltschaft Eisenstadt angezeigt.


Polizeieinsatz im Schlosspark in Eisenstadt

Stadtpolizeikommando Eisenstadt: mehrere Schreckschussabgaben im Schlosspark

Am heutigen Tage um 07.30 Uhr wurde die Polizei verständigt, dass in den Parkanlagen des Eisenstädter Schlossparkes Schüsse zu hören waren. Mehrere im Park anwesende Personen gaben an, dass sie vor wenigen Minuten drei Schüsse, vermutlich aus dem Bereich „Feuersteigweg“, gehört haben. Gegen 09.40 Uhr wurde abermals die Polizei verständigt, dass soeben im Schlosspark weitere vier oder fünf Schüsse gefallen waren.  Der mögliche Ort der Schussabgabe wurde im Bereich „Stadion bis Orangerie“ bezeichnet.

Aufgrund der Weitläufigkeit des betreffenden Gebietes wurden weitere Polizeikräfte zum Einsatzort beordert. Die dabei eingesetzten Einsatzbeamten trugen zum Teil Geschossschutzweste sowie die entsprechende Bewaffnung.

Im Zuge der Bestreifung der Parkanlage konnte keine verdächtigte Person festgestellt werden. Weiters wurden im Bereich eines Weges zwei Patronen gefunden. Bei den Patronen handelte es sich um Schreckschussmunition – wobei eine der Patronen verschossen war.

Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch das Stadtpolizeikommando Eisenstadt.

 

 

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