SPÖ: Ausflug nach Bayreuth, Kittseer Marille

Bayreuth, 26. 7. 2016 –

Burgenlands Politspitze bei den Bayreuther Festspielen

Landeshauptmann Niessl und Tourismuslandesrat MMag. Alexander Petschnig als Ehrengäste in der bayrischen Kulturmetropole

Richard Wagners „Parsifal“ in der Regie von Uwe Eric Laufenberg und unter der musikalischen Leitung von Hartmut Haenchen stand am Programm des gestrigen Eröffnungstags der Bayreuther Festspiele 2016. Im Rahmen der Kulturpartnerschaft des Landes Burgenland mit der bayrischen Metropole waren Landeshauptmann Hans Niessl und Tourismuslandesrat MMag. Alexander Petschnig als Ehrengäste von Bayreuths Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe zur Festveranstaltung geladen. Die seit 1990 bestehende Kulturpartnerschaft gründet in der Verbindung von Bayreuth zu Raiding, dem Geburtsort von Richard Wagners Schwiegervater Franz Liszt, und wird durch Kooperationen in den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Forschung und Tourismus geprägt. Liszt fand am Stadtfriedhof von Bayreuth seine letzte Ruhe; sein Sterbehaus wurde 1993 als Franz-Liszt-Museum eröffnet. „Bayreuth und das Burgenland verbindet über die Zusammenarbeit hinaus eine langjährige Freundschaft, die auch durch gegenseitige Besuche wie hier bei den Wagner-Festspielen oder beim Liszt-Festival in Raiding gepflegt wird. Die großartige Musik von Liszt und Wagner ist damit Wegbereiter und Bindeglied der Partnerschaft und Freundschaft“, so Landeshauptmann Hans Niessl vor der Premiere.

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v.l: Univ.Prof. Dr. Peter Kuhn, 3. Bürgermeisterin Dr. Beate Kuhn, LH Hans Niessl, Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, Christine Niessl, Stefanie Karlovits, BA, Tourismuslandesrat MMag. Alexander Petschnig

Stadt Bayreuth ehrt Landeshauptmann Hans Niessl
Im Rahmen des freundschaftlichen Besuches in der Partnerstadt Bayreuth wird Landeshauptmann Hans Niessl für seine Verdienste um die Partnerschaft mit dem Goldenen Ehrenring der Stadt Bayreuth ausgezeichnet. Der Goldene Ehrenring ist die höchste Auszeichnung, die Bayreuth zu vergeben hat. Geehrt werden auch der Protokollchef des Amtes der Burgenländischen Landesregierung, Hofrat Johannes Pinczolits, und Melitta Wagner. Die Auszeichnungen erfolgen heute im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Rathaus der Festspielstadt.

Burgenland auf der Landesgartenschau in Bayreuth vertreten
Teil des Programmes ist auch ein Besuch der Landesgartenschau in Bayreuth ebenfalls heute, Dienstag. Eine der Hauptattraktionen hat ihren Ursprung im Burgenland: drei seltene weiße Esel, die das Burgenland anlässlich des 25-jährigen Partnerschaftsjubiläums Bayreuth im Vorjahr zum Geschenk gemacht hat. Cosima und Franzi heißen die beiden Eselstuten in Anlehnung an Cosima Wagner und Franz Liszt. Eine der beiden Stuten war bei der Übersiedlung trächtig. Der mittlerweile einjährige Nachwuchs, ein Hengst, hört auf den Namen Richard in Erinnerung an Richard Wagner. Seit ihrer Übersiedelung entzückt der Burgenland-Export Jung und Alt in der Festspielstadt.


Genussregion Kittseer Marille: Agrarlandesrätin Verena Dunst von Qualität der heimischen Früchte überzeugt

Etwa 1900 Sonnenstunden im Jahr bieten ideale Voraussetzungen für das Gedeihen der Kittseer Marillen.

Die Bewohner von Kittsee sind besonders stolz auf ihre Marillen, und das ganz zu Recht. Sie prägen nicht nur seit langer Zeit das Landschaftsbild der kleinen Gemeinde im Nordburgenland sondern zeichnen sich besonders durch ihr außergewöhnlich fruchtiges Aroma aus.

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Agrarlandesrätin Verena Dunst mit Marillenverkäuferin der Genußregion Frau Stiller

Heimat der Kittseer Marille ist eine kleine Gemeinde im Nordburgenland, etwa 32 km nordöstlich der Bezirkshauptstadt Neusiedl am See. Kittsee liegt direkt im „Dreiländereck“ von Österreich, Ungarn und der Slowakei. „Generell zeichnen sich Marillen aus Kittsee durch ihr außergewöhnlich fruchtiges Aroma aus, das in direkter Beziehung zum vom Neusiedlersee beeinflussten feuchten, milden Klima mit zahlreichen Sonnenstunden steht“, betont Agrarlandesrätin Verena Dunst. Es gibt rund 120 Obstbauern, die der Genussregion „Kittseer Marille“ angehören und auf 110 Hektar Land in etwa 30.000 Marillenbäume betreuen. Die Jahresertragsmenge an Kittseer Marillen beträgt etwa 300 – 500 Tonnen, wovon rund 15 Tonnen gemäß biologischen Richtlinien produziert werden. „Die heurige Ernte kann man als durchschnittlich betrachten“, so Ing. Wolfgang Frey, Obmann der Genußregion Kittseer Die Marillen der Genußregion „Kittseer Marillen würden auf mehrere Weisen abgesetzt – erklärt Obmann Frey. Zum einen werden die Fürchte als Frischwaren an einem gemeinsamen Stand angeboten, zum anderen zur Produktion von Marillenmarmelade weiterveredelt.

Im Burgenland blühen die Marillen generell sehr früh – meist um den 1. April herum, es gibt allerdings auch spätere Sorten. Je nach Sorte werden die Marillen von Anfang bis Ende Juli geerntet und dabei täglich per Hand gepflückt. „Kittseer Marillen eignen sich als Tafelobst und zur Herstellung von Marmeladen, Schnäpse, Liköre, Säften und Essig. Aber auch traditionelle Gerichte wie Marillenknödel, Marillenkuchen, Marillenstrudel und Marillenkompott sind bei Jung und Alt besonders beliebt“, weiß LRin Dunst zu berichten.

„Im Burgenland ist das Thema „Regionalität“, aufgrund der ländlichen Strukturen, besonders ausgeprägt. Für sehr viele Burgenländerinnen und Burgenländer bedeutet Regionalität etwas Vertrautes und Zugehörigkeit. Das Burgenland ist ein Land mit sehr viel Traditionen und Werten! Viele Menschen möchten wissen, wo ihre Produkte herkommen und wie sie hergestellt werden. Diesbezüglich leisten die „13 Genussregionen im Burgenland“ einen wertvollen Beitrag. Die Genussregionen informieren nicht nur über ihre Produkte, sondern verbinden auch das Regionale mit dem Saisonalen und mit der Produktionsweise“, so Agrarlandesrätin Dunst stolz.

 

 

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