ÖVP: Neuer Polizeidirektor, Ärztemangel

Eisenstadt, 21. 7. 2016 –

Neuer Polizeidirektor: Eine gute Wahl des Innenministers

Der Nachfolger von Hans Peter Doskozil als Landespolizeidirektor des Burgenlandes steht fest. Landesparteiobmann Thomas Steiner und Sicherheitssprecher Rudolf Strommer gratulieren Martin Huber zur Ernennung und Innenminister Wolfgang Sobotka zur guten Wahl.

„Mit Martin Huber hat Innenminister Wolfgang Sobotka eine gute Wahl für das Amt des burgenländischen Landespolizeidirektors getroffen. Mit seiner Erfahrung ist Huber der richtige Mann, um die künftigen Herausforderungen im Grenzgebiet verantwortungsvoll und konsequent zu lenken“, sagt Landesparteiobmann Thomas Steiner.

Lob kommt auch von Sicherheitssprecher Rudolf Strommer: „Martin Huber war als Bezirkskrisenstabsleiter maßgeblich am reibungslosen Ablauf der Flüchtlingsströme durchs Burgenland beteiligt. Ich wünsche ihm alles Gute für die anspruchsvolle Tätigkeit“, so Strommer.


Rosner: Burgenland steuert auf Ärztemangel zu

oevp
Georg Rosner, ÖVP

Überfüllte Praxen und lange Wartezeiten für Sozialversicherte. Jetzt schlägt die Ärztekammer Alarm: Den Kassen gehen die Mediziner aus. Österreichweit sind 70 Stellen unbesetzt. Gesundheitssprecher Georg Rosner warnt vor einem drohenden Ärztemangel im Burgenland und nennt einmal mehr die Vorschläge der ÖVP, um gegenzusteuern.

Unattraktive Verträge, unbequeme Arbeitszeiten und eine anrollende Pensionierungswelle lassen das Burgenland auf einen Ärztemangel zusteuern. Seit Monaten macht Gesundheitssprecher Georg Rosner auf die drohende Situation aufmerksam. „Unbequeme Arbeitsverhältnisse und regelmäßige Nacht- bzw. Bereitschaftsdienste schrecken Ärzte ab, sich am Land niederzulassen. Dass sich das niemand so einfach antut, ist verständlich“, sagt Rosner.

Weniger Verständnis hat der ÖVP-Gesundheitssprecher dafür, dass die rot-blaue Landesregierung die Augen vor dieser Problematik verschließt. „Die Realität geht an Rot-Blau vorbei. Wir wollen den Hausarzt als erste Anlaufstelle flächendeckend erhalten. Maßnahmen müssen rasch gesetzt werden“, fordert Rosner.

Die Vorschläge der Volkspartei Burgenland im Überblick:

  • Gruppenpraxen erleichtern!

Kooperationen zwischen Hausärzten müssen möglich sein. Besonders der Wochenend- und Bereitschaftsdienst könnte durch Gruppenpraxen abgefedert werden.

  • Arzt-Arzt-Anstellungen ermöglichen!

Berufsrechtlich können freiberufliche, niedergelassene Ärzte andere Ärzte (des gleichen Faches) anstellen. Der Kassenvertrag lässt das aber nicht zu.

  • Landesförderungen gewähren!

Junge Ärzte können sich die Einrichtung einer neuen Praxis oft nicht leisten. Das Land muss vor allem für neu niedergelassene Ärzte in gefährdeten Regionen ein Förderkonzept erstellen.

 

 

Share Button

Related posts