21. 7. 2016 – Polizei News

 

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute gegen 07:45 Uhr auf der Bundesstraße 52 zwischen St. Margarethen und Trausdorf, Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Eine Person wurde schwer, zwei weitere unbestimmten Grades verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ein PKW überholte im Gemeindegebiet von Trausdorf ein vor ihm in gleicher Richtung fahrendes Fahrzeug. Dabei prallte der PKW in den Gegenverkehr. Es kam zu einem Frontalzusammenstoß. Die Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Straße war gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Ein 71-jähriger Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung überholte eine in Richtung Trausdorf fahrende 54-jährige Frau, die ebenfalls im Bezirk Eisenstadt-Umgebung wohnhaft ist.

Der 71-Jährige kollidierte mit einem ihm entgegenkommenden PKW, der von einem 32-jährigen Mann aus Eisenstadt gelenkt wurde. Durch die Wucht des Anpralles wurde der 71-Jährige im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Er erlitt schwerste Verletzungen und befindet sich derzeit im Krankenhaus. Die zwei anderen Beteiligten wurden nach ambulanter Behandlung in häusliche Pflege entlassen.

An den drei beteiligten PKWs entstand schwerer Sachschaden.


Schlepper bei Grenzkontrollen festgenommen

Grenzkontrollstelle Nickelsdorf: Festnahme eines iranischen Schlepper!

Am 20. Juli 2016 gegen 19.00 Uhr stellte sich auf der Autobahn A4 (Grenzkontrollstelle Nickelsdorf) ein deutscher PKW zur Grenzkontrolle. Bei dieser Kontrolle wurden vier Personen im Fahrzeug ersehen. Gegenüber den einschreitenden Beamten konnte keiner der Insassen legitimieren bzw. konnten diese nicht die für die Einreise bzw. deren Aufenthalt im Bundesgebiet erforderlichen Dokumente vorweisen. Der Lenker, ein 28-jähriger Iraner, legte eine Bestätigung „Aufenthaltsgestattung zur Durchführung eines Asylverfahrens“, ausgestellt von der Bundesrepublik Deutschland, vor.

Auf Grund des Verdachtes der Schlepperei, wurde der iranische Fahrzeuglenker festgenommen. Die nunmehr drei unrechtmäßig im Bundesgebiet aufhältigen Personen bzw. unrechtmäßig eingereisten Personen wurden in das Competence-Center Eisenstadt verbracht. Die Einvernahme der der gewerbsmäßigen Schlepperei verdächtigen iranischen Staatsangehörigen dauert noch an.


Gemeinsam Sicher“ in Eisenstadt

Die Generaldirektion für die öffentliche Sicherheit im Bundesministerium für Inneres hat eine Initiative zur Stärkung der Zusammenarbeit der Polizei mit der Bevölkerung unter dem Projektnamen „Gemeinsam Sicher“ – Community Policing ins Leben gerufen.

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Um aktiv für mehr Sicherheit in der Landeshauptstadt Eisenstadt zu sorgen, wird dieses Projekt gemeinsam mit dem Stadtpolizeikommando Eisenstadt seit  April diesen Jahres umgesetzt.

Innerhalb der Polizei haben sogenannte Community Polizisten (CP) eine Spezialausbildung erfahren, damit sie so der Bevölkerung als spezielle Ansprechpartner zur Verfügung stehen. In Eisenstadt kümmern sich vier Community Polizisten um die Anliegen der Bevölkerung und ihren Gästen. Sie sehen sich als Bindeglied zwischen Polizei, Stadtgemeinde und Bevölkerung. Von Seite der Bewohner der Landeshauptstadt haben sich insgesamt 13 Eisenstädterinnen und Eisenstädter gemeldet, die als Sicherheitsbürger in diesem Projekt aktiv mitwirken.

Am 20. Juli 2016 erfolgte eine Info-Veranstaltung vom Magistrat Eisenstadt (Sicherheitsgemeinderat Istvan DELI, BA) und vom Stadtpolizeikommando Eisenstadt für diese Sicherheitsbürger, in welcher sie über die Inhalte und Ziele des Projektes „Gemeinsam Sicher“ unterwiesen wurden.

Zu ihren vielfältigen Aufgaben gehören auch die Gewinnung, Auswertung und Weitergabe von Informationen:

Das heißt, die Community Polizisten werden Informationen über aktuelle sicherheitsrelevante Vorfälle an die Sicherheitsbürger zur Weitergabe an die Bevölkerung zur Verfügung stellen.

Die Sicherheitsbürger werden wiederum Beobachtungen und Vorkommnisse an die Community Polizisten weiterleiten, damit die Polizei zielgerichtete Maßnahmen setzen.

Dieser Informationsfluss stellt eine Kommunikationsplattform dar, welche das Sicherheitsempfinden der Eisenstädterinnen und Eisenstädtern stärken und gleichzeitig zusätzliche Ansprechbasis für alle Anliegen der Bevölkerung auch über die polizeiliche Zuständigkeit hinaus bieten soll.

 

Folgende Aktivitäten und Projekte werden bereits umgesetzt:

Streifentätigkeit im Bereich der FUZO und des Schlossparks durch die Community Polizisten gemeinsam mit Organen des Magistrates Eisenstadt (Kontrolle der Einhaltung von Bettel- und Alkoholverbot sowie des Leinenzwanges für Hunde, Regeln im Parkbad) im engen Kontakt mit den Sicherheitsbürgern

Community Polizisten bei den Bürgerinnen und Bürgern
Für die Anliegen aller Eisenstädter Bewohnerinnen und Bewohner werden die Community Polizisten einmal pro Woche außerhalb der Polizeiinspektionen Bürgernähe anbieten. Dabei stehen sie ab sofort zwei Stunden pro Woche in der Bürgerservice-Stelle des Magistrates Eisenstadt sowie alternierend dazu in Geschäften und Einkaufszentren in Eisenstadt für alle Anliegen und Anfragen der Bürgerinnen und Bürger.

Asylwerber und Fremde
Die Community Polizisten unterstützen die Verantwortlichen der Asywerberunterkünfte als Sicherheitsbürgern bei Schulungen (allgemeine Verhaltensregeln, Verkehrsschulungen, etc.)


Mehrere Arbeitsunfälle

In den Bezirken Güssing und Neusiedl am See ereigneten sich gestern insgesamt drei Arbeitsunfälle.

Bei Aufbauarbeiten im Umspannwerk Güssing erlitt ein 44-jähriger Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung eine Verletzung am rechten Fuß. Er war gestern, gegen 12:30 Uhr, über Kabelstränge gestolpert.

Gegen 19:25 Uhr fuhr ein 56-jähriger Arbeiter beim Zurückschieben mit einem Gabelstapler über den linken Fuß eines 25-jährigen Kollegen aus dem Bezirk Güssing und verletzte ihn dabei. Der Unfall geschah in einer Holzverarbeitungsfirma in Güssing.

In Zurndorf, Bezirk Neusiedl am See, kam es zu einem Unfall mit einem Kettenbagger. Ein 39-jähriger Ungar berührte bei Baggerarbeiten aus Versehen einen Bedienungshebel der Arbeitsmaschine. Dabei senkte er das hintere Planierschild (dient zum Planieren von Erdreich) und drückte es gegen das rechte Bein eines 27-jährigen Arbeiters aus dem Bezirk Neusiedl am See. Das Arbeitsinspektorat ist in allen Fällen in Kenntnis. Alle drei Verletzten wurden von Notarztwägen in Krankenhäuser gebracht.


Motorradunfall in Hornstein

Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße L216 (Gemeindegebiet von Hornstein, Bezirk Eisenstadt-Umgebung) wurde gestern ein Motorradfahrer schwer verletzt. Der 23-jährige Motorradfahrer aus dem Bezirk Baden, NÖ, lenkte gegen 17:50 Uhr sein Motorrad, von Neufeld an der Leitha kommend, Richtung Hornstein. In der Gegenrichtung fuhr eine 77-jährige Pensionistin aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung und wollte nach links in die Landesstraße L258 einbiegen. Der Lenker des Motorrades konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte gegen die rechte Seite des PKW. Der 23-Jährige kam zu Sturz und musste mit dem Rettungshubschrauber weggeflogen werden. Die PKW-Lenkerin wurde nicht verletzt. Die Feuerwehr Hornstein bargen die beiden Fahrzeuge. Ein Alkotest bei der 77-Jährigen verlief negativ. Ein Sachverständiger wurde zur Erhebung des Unfallherganges herangezogen. Die Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Die L216 und die L258 waren von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr gesperrt.


Frau nach Sturz in den Swimmingpool von Polizeibeamten gerettet

In Stegersbach (Bezirk Güssing) ist gestern eine 75-jährige Frau in einen Swimmingpool gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt.

Am 20. Juli 2016 gegen 14.00 Uhr wurde die Polizeiinspektion Stegersbach zu einem Notfall beordert. Eine 75-jährige Frau aus Stegersbach ist alleine am Poolrand gestürzt und in das Wasser gefallen. Dabei hat sie sich verletzt und trieb bewusstlos im Becken. Sie wurde von ihren Ehegatten im Wasser liegend gesehen und gemeinsam mit dem um Hilfe gerufenen Nachbarn aus dem Wasser an den Beckenrand gezogen. Durch die Polizisten wurde bereits am Beckenrand mit den manuellen Reanimationmaßnahmen begonnen bzw. bis zum Eintreffen des Notarztes fortgesetzt und die Frau so stabilisiert.

Nach Fortsetzung der ärztlichen Versorgung durch den Notarzt wurde die Verunglückte mit dem Rettungshubschrauber C 16 in das Landeskrankenhaus verbracht.

 

 

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