FW: Steigender Fachkräftemangel schadet dem Wirtschaftsstandort Österreich

Mattersburg, 19. 7. 2016 –

Aktive Maßnahmen der Unternehmen im Bildungsbereich werden nicht honoriert! Versagen der Regierung bei der schulischen Ausbildung ist Grund für den Facharbeitermangel.

fw
WKO Vizepräsident Matthias Krenn, FW Bundesobmann

„Der Fachkräftemangel in Österreich ist ein real existierendes Problem! Die Folgen sind schwer abzuschätzen, allerdings bedeutet es für den Wirtschaftsstandort Österreich nichts Gutes! Das präsentierte Bildungspaket wird an dieser prekären Situation auch nichts ändern. Wir müssen gezielt spezifisch betroffene Bereiche fördern, um den bestehenden „Skill-Gap“ zu beheben. Besonders stark vom Fachkräftemangel betroffen sind die sogenannten STEM-Bereiche (Science, Technology, Engineering, Mathematics), wo Unternehmen jetzt schon viel Zeit und Unmengen an Geld investieren. Die Ausbildung der zukünftigen Fachkräfte kann aber nicht dauerhaft und ohne Unterstützung an die Betriebe abgeschoben werden! Die Politik ist gefordert, endlich die nötigen Schritte zu setzen, anstatt den Sommer in der Hängematte zu verbringen!“, verdeutlichte WKÖ-Vizepräsident und Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft/RfW Matthias Krenn.

„Das Innovationsranking bescheinigt uns rosige Aussichten, doch ohne die richtigen Facharbeiter wird dieser Aufschwung nicht zu halten sein. Fehlen die hochspezialisierten Techniker, werden innovative Ideen in Österreich einfach nicht umgesetzt! Zukünftige „Game-Changer“ werden auf andere Länder ausweichen, um ihre Vision zu verwirklichen. Nur mit Top-Leuten kann der Wirtschaftsstandort mit seinem großen Exportanteil gehalten werden. Die Bundesregierung muss die Unternehmer im Ausbildungsbereich nachhaltig unterstützen, denn momentan sind es nur sie, die bereit dazu sind, in die Ausbildung zu investieren“, so Krenn abschließend.

 

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