SPÖ: Pferdesport, Olympia, Tennis, Jugendpolitik

Poppendorf, 17. 7. 2016 –

LRin Dunst gratuliert Landessiegern im Fahren

spoHighlight für Freunde des Pferdesports: Die Landesmeistershaft Fahren für das Burgenland, Kärnten und die Steiermark fand heute Sonntag in Poppendorf auf dem Reiterhof Rössler statt.

Agrarlandesrätin Verena Dunst gratulierte persönlich den Burgenländischen Landesmeistern Jürgen Klein (Einspänner Kleinpferde), Marisa Rössler (Zweispänner Großpferde) und David Hötsch (Einspänner Großpferde) zu ihrer herausragenden Leistung. Gleichzeitig dankte Landesrätin Dunst Familie Rössler für die ausgezeichnete Organisation.


Verabschiedung der Olympiateilnehmer vom Yachtclub Breitenbrunn

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Florian Reichstädter (Yachtclub Breitenbrunn), LH Hans Niessl, Präsident Dr. Mag. Christian Müller-Uri und Matthias Schmid (Yachtclub Breitenbrunn)

Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl verabschiedete Matthias Schmid und Florian Reichstädter vom Yachtclub Breitenbrunn, die in der 470er-Klasse in Rio de Janeiro an den Start gehen werden.

„Matthias Schmid und Florian Reichstädter haben mit der Qualifikation für Rio ein wichtiges Ziel erreicht, wozu ich sehr herzlich gratulieren möchte. Beide stehen für die ausgezeichnete Arbeit, die im Yachtclub Breitenbrunn geleistet wird. Beide Sportler stehen aber auch für die erfolgreiche Entwicklung des Sportlandes Burgenland. Ich wünsche euch beiden für Rio alles Gute im 470er-Bewerb“, sagte LH Hans Niessl bei der Verabschiedung der beiden Olympiateilnehmer am vergangenen Samstag in Breitenbrunn.


#MACHESMÖGLICH-Tour im Burgenland

SJ-Czech: „Wir fordern Jugendbudgets in allen burgenländischen Gemeinden!“

sjSeit Kurzem tourt die Sozialistische Jugend (SJ) Burgenland mit der größten jemals im Burgenland durchgeführten Jugendumfrage durch das gesamte Bundesland. Der erste Tour-Stopp fand im Südlichen Burgenland in den Bezirken Güssing und Oberwart statt. Mehr als 200 Jugendliche nahmen bisher die Chance wahr und beteiligten sich an der Umfrage. Ziel dieser ist es, zu evaluieren, an welchen jugendspezifischen Angeboten es in den Heimatgemeinden der Befragten mangelt. „Wir wollen alle Jugendliche im Burgenland zu Wort kommen lassen und mit ihnen gemeinsam auf kommunaler Ebene etwas bewirken. Unsere politische Auffassung ist jene, Jugendliche schon in die direkte Entscheidungsfindung einzubinden und nicht für sie zu bestimmen, was in ihrer Gemeinde gemacht werden muss!“, so Silvia Czech, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Burgenland. Oft fehlt es an budgetären Posten der Gemeinde, die für Jugendprojekte eingesetzt werden können. Daher fordert die Sozialistische Jugend Burgenland flächendeckend Jugendbudgets in allen burgenländischen Gemeinden.

Jugendliche werden oft als „politikverdrossen“ abgestempelt. Das ist jedoch unwahr: Jugendliche wollen mehr Mitsprachrecht und ihr Umfeld aktiv mitgestalten können. Daher tourt die Sozialistische Jugend Burgenland seit Kurzem durch alle Bezirke im Burgenland, um herauszufinden, was sich die Jugendlichen in ihren Heimatorten an Angeboten wüschen. Vergangene Woche legte die SJ vor allem einen Fokus auf das Südliche Burgenland und verteilte die Jugendumfrage „#machesmöglich“ im Bezirk Oberwart und Güssing. Bei der Tour beteiligten sich bisher mehr als 200 junge SüdburgenländerInnen an der Umfrage. Viele Gespräche brachten einen eindeutigen Output: In einigen Gemeinden fehlen jugendspezifische Angebote, die wirklich attraktiv für junge Menschen sind.

Jugendliche wollen Projekte in ihren Gemeinden selbst mitgestalten und umsetzten. Oft fehlen dazu aber budgetäre Möglichkeiten. „Jugendliche wollen ihr Umfeld selbstständig gestalten. Daher muss man ihnen Partizipation auch vermehrt ermöglichen. Das funktioniert am besten über Jugendbudgets, die durch kommunale Jugendkongresse verwaltet werden!“, so Czech. Die meisten Jugendlichen im Süden forderten weiters mehr öffentliche Verkehrsanbindungen, Sportanlagen und Jugendfreiräume.


Youngsters dominierten Tennisturnier in Draßburg

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Obmann Thomas Tomassovits, A-Finalist Lukas Kirchhofer, Turniersieger Willi Schreiner, B-Sieger Maximilian Mikula, B-Finalist Alexander Macek, Turnierleiter Rudolf Ivancsits

Am vergangenen Wochenende veranstaltete der ASKÖ TC Draßburg bereits zum 7. Mal das traditionelle Tennisturnier im Rahmen der Tennisoutlet Trophy. Von Freitag bis Sonntag stellten sich 22 Tennisspieler aus den Bezirken Mattersburg und Eisenstadt dem sportlichen Bewerb. „Die Spieler mussten dabei mit schwierigen Wetterbedingungen zurecht kommen, teils heftiger Wind und vor allem am Samstag auch Nieselregen machten so manchen tollen Ballwechsel zunichte“, resumiert Turnierleiter Rudolf Ivancsits. Mit Fortdauer des Turniers zeichnete sich ab, dass dieses Jahr die Nachwuchshoffnungen der Bgld. Tennis-Amateur-Szene das Turnier dominieren: Sieger im Hauptbewerb wurde der für Zemendorf-Stöttera spielende Wilhelm Schreiner (Geburtsjahr 1999), der im Finale den Neudörfler Lukas Kirchhofer (2001) bezwang. Im B-Bewerb gewann Maximilian Mikula (2002) aus Bad Sauerbrunn gegen den „Marathonspieler“ Alexander Macek (ATC Neudörfl) der am selben Tag den B-Bewerb des Turnieres in Neufeld gewonnen hatte.

„Die Spieler haben das Beste aus der schwierigen Wettersituation gemacht, die Organisation hat gut funktioniert und wir durften tolle sportliche Leistungen erleben. Das Positive war die Spielstärke der jungen Teilnehmer – diese haben noch ein großen Potential für die Zukunft“, so das Organisationsteam um Turnierleiter Rudolf Ivancsits, Sektionsleiter Klaus Wukovits und Obmann Thomas Tomassovits.

Jugendpolitik: Landesrätin Eisenkopf sorgt für frischen Wind und beseitigt VP-Baustellen

Brandstätter: „ÖVP setzt auch im Jugendbereich auf Streit und Blockade!“

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LAbg. Kilian Brandstätter, SPÖ

„Es ist bedauerlich, dass die ÖVP Burgenland auch in der Jugendpolitik nur mehr auf Streit und Blockade setzt. Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf hat Schluss gemacht mit der ÖVP-Parteipolitik im Jugendbereich, deshalb reagiert die Volkspartei beleidigt und wirft mit haltlosen Vorwürfen um sich“, so SPÖ-Jugendsprecher LAbg. Kilian Brandstätter zur heutigen VP-Kritik an der Jugendlandesrätin. „Landesrätin Eisenkopf ist mit Volldampf dabei, die ‚geerbten‘ Baustellen im Jugendbereich zu beseitigen und das Burgenland zum jugendfreundlichsten Bundesland zu machen“, so Brandstätter. Die ÖVP spiele hingegen nur mehr Schmierenkomödien, um von der eigenen Tatenlosigkeit abzulenken. Das zeige beispielsweise der Dauerstreit um die Ausweitung des Top-Jugendtickets auf Studierende.

Die Ausweitung des Top-Jugendtickets auf Studierende sei im Arbeitsprogramm der Bundesregierung verankert und scheitere nur an der zuständigen ÖVP-Familienministerin. „Diese jugendfeindliche Blockadepolitik der Volkspartei muss ein Ende haben. Das Burgenland leistet mit der Förderung des Semestertickets und der Stützung der Hochschüler-Monatskarte schon jetzt einen enormen Beitrag, um die Mobilität von Studierenden zu stärken – der ÖVP geht es nur darum, zusätzliche Kosten und Verantwortung auf das Land abzuwälzen“, erklärt Brandstätter und erinnert daran, dass die ÖVP auch für die Wiedereinführung von Studiengebühren eintritt: „Bei einem Säckel wenig Geld rein, beim anderen ein Vielfaches davon wieder raus – das ist Studierenden-Politik Marke Volkspartei.“

Auch die ÖVP wäre aufgefordert, an der Neustrukturierung der verstaubten Jugendpolitik im Land mitzuarbeiten, so Brandstätter: „Aber statt konkrete Vorschläge im Sinne der burgenländischen Jugendlichen zu machen, poltert die ÖVP lieber weiter auf der Ersatzbank“, so Brandstätter.

Jugendlandesrätin Astrid Eisenkopf hat beispielsweise eine neue Förderschiene für Schulveranstaltungen auf die Beine gestellt: „Anstatt einer Wahlzuckerl-Förderung für alle, wie es der VP-Amtsvorgänger praktiziert hat, gibt es nun erhöhte Förderungen für einkommensschwache Familien. Wir gehen weg vom Gießkannenprinzip hin zu Förderungen für die Jugendlichen, die sie wirklich brauchen!“

 

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