ÖVP: SPÖ blockiert, SPÖ zieht blaue über den Tisch

Eisenstadt, 18. 7. 2016 –

SPÖ blockiert Initiativen für Burgenlands Jugend

övp
LAbg. Mag. Christian Sagartz, BA, Klubobmann
LAbg. Patrik Fazekas, JVP-Landesobmann

Gelebte Jugendarbeit heißt, sich an den Bedürfnissen der Jugendlichen zu orientieren. „Leider orientiert sich SPÖ-Landesrätin Eisenkopf nur am Parteiinteresse. Sie verhindert und blockiert Initiativen für Burgenlands Jugend und hat seit ihrem Amtsantritt keinen einzigen neuen Akzent gesetzt“, sagen Klubobmann Christian Sagartz und JVP-Landesobmann Patrik Fazekas.

Ein Jahr Jugend-Landesrätin Eisenkopf steht für Blockade von Jugend-Initiativen, immense Geldverschwendung für Eigenmarketing und politische Entfernung Andersdenkender. „SPÖ-Landesrätin Eisenkopf hat die Bezirksjugendreferenten aus dem Landesjugendbeirat entfernt“, kritisiert Christian Sagartz. Die Funktion der Bezirksjugendreferenten blieb zwar bestehen, sie wurden allerdings aus dem Jugendbeirat geworfen. Die Bezirksjugendreferenten haben derzeit keine Möglichkeit, sich für die Anliegen der Jugendlichen im Burgenland einzusetzen.

In punkto Eigenmarketing steht die Jugend-Landesrätin aber an der Spitze, zählt der ÖVP-Klubobmann auf: „Eisenkopf verantwortet Ausgaben in Höhe von mehreren zehntausend Euro für eine neue Website und Logos, um das Design ‚rot‘ zu färben. Mehrere zehntausend Euro sind auch in Umfragen und Workshops geflossen, deren Ergebnisse aber verschwiegen wurden. Stattdessen hat die SPÖ-Landesrätin die Förderung der Wintersportwochen für alle gestrichen“, bedauert Christian Sagartz.

Fazekas: Rot-Blau auch im Bereich Digitalisierung säumig

„Jugendarbeit braucht mehr als Ankündigungen und Vergabe von teuren Aufträgen“, stellt Jugendsprecher und JVP-Landesobmann Patrik Fazekas daher fest. „Eine funktionierende Jugendarbeit braucht vor allem auf Gemeindeebene Einrichtungen, die sich an den Bedürfnissen und Wünschen von Jugendlichen orientieren. Jugendliche brauchen Räume und ‚Freiräume‘, wo sie ihre Kultur ausleben, sich austauschen können.“ Hier sei das Land gefordert, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. „Die derzeitigen Förderungen reichen bei weitem nicht aus, Burgenlands Jugendliche brauchen echte Unterstützung!“

Ein wichtiger Bereich für Jugendliche sei die Digitalisierung: „Die Schülerinnen und Schüler müssen rechtzeitig auf die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden. Dafür sind High-Speed-Anschlüsse und ein flächendeckendes WLAN-System an allen Schulen notwendig. Eine sinnvolle Maßnahme wäre ein Tablet für jedes Volksschulkind. Rot-Blau muss erklären, warum von der Landesregierung keine Aktivitäten gesetzt werden. Wir müssen nun die digitale Revolution in Burgenlands Schulen starten!“, unterstreicht Patrik Fazekas.

Seit Jahren weist der ÖVP-Jugendsprecher auf Nachholbedarf beim Top-Jugendticket hin: „Das Hin- und Herschieben von Verantwortung muss endlich ein Ende haben. Es reicht nicht, die Schuldigen auf Bundesebene zu suchen – die rot-blaue Landesregierung hat gegen die Ausweitung der Semesterticket-Förderung gestimmt. Um die heimische Jugend nicht an die Großstädte zu verlieren, müssen eigenständige Konzepte vorgelegt und Anreize geschaffen werden.“

„Was es braucht, sind Sachpolitik und konstruktive Jugendarbeit. Eine Politik für die nächste Generation, mit ehrlichen Anliegen und dem Willen, etwas zu bewegen. Das hat sich die junge Generation in unserem Land verdient“, so Patrik Fazekas abschließend.


Sagartz zu rot-blauer „Zusammenarbeit“:
SPÖ zieht die Blauen über den Tisch

Ein Jahr rot-blaue „Zusammenarbeit“ im Landtag ist von roter Alleinherrschaft und blauen Steigbügelhaltern gekennzeichnet. Nur in ganz wenigen Punkten gab es konstruktive Verhandlungen. Das rote Motto des vergangenen Jahres lautete vielmehr: „Friss oder stirb!“

Wenn die FPÖ nach einem Jahr Rot-Blau von „guter Zusammenarbeit“ spricht, verschließt sie die Augen vor der Realität: „Die Freiheitlichen werden von der SPÖ nach Strich und Faden über den Tisch gezogen. Wenn das für die SPÖ Zusammenarbeit bedeutet, wird es für die blauen Steigbügelhalter schon bald ein böses Erwachen geben“, sagt Klubobmann Christian Sagartz.

 

 

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