18. 7. 2016 – Polizei News

 

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Brand in landwirtschaftlichem Betrieb

Gestern, gegen 17:15 Uhr, brach in einem landwirtschaftlichen Betrieb in Litzelsdorf, Bezirk Oberwart, ein Brand aus. Aus noch ungeklärter Ursache fing ein Teil des Wirtschaftsgebäudes Feuer, welches sich rasch auf den Dachstuhl ausbreitete. Die Anwohner konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und verständigten Feuerwehr und Polizei. Die Feuerwehren aus Litzelsdorf, Ollersdorf, Kemeten, Stinatz, Stegersbach und Oberwart waren mit mehr als 80 Mann und zehn Fahrzeugen im Einsatz und konnten um 18:30 Uhr „Brand aus“ geben. Es kamen keine Personen zu Schaden. Ein Brandermittler der Polizei Oberwart führt die Erhebungen zur Brandursache.


Einbruchsdiebstahl in Pinkafeld

In der Zeit zwischen 14. und 16. Juli 2016 drangen bisher unbekannte Täter, in Pinkafeld, Bezirk Oberwart, mit Gewalt in ein Haus ein. Die Täter durchwühlten sämtliche Räume und stahlen Schmuck. Der entstandene Schaden ist derzeit noch nicht bekannt. Die Fahndung wurde eingeleitet.


Sieben Fahrraddiebstähle im Bezirk Neusiedl am See

Zwischen 14. und 16. Juli 2016 wurden im Bezirk Neusiedl am See insgesamt sieben Fahrräder gestohlen.

In Podersdorf am See wurden in der Nacht zum 15. Juli 2016 fünf Fahrräder gestohlen. Die Fahrräder befanden sich zum Teil in Innenhöfen, Fahrradkeller und öffentlichen Orten.

In Neusiedl am See wurden von 15. auf 16. Juli 2016 zwei Fahrräder, die gemeinsam gesichert und auf einem PKW-Anhänger befestigt waren, gestohlen.


Streitigkeiten in einem Kaffeehaus

In einem Kaffeehaus in Mattersburg kam es am 16. Juli 2016 gegen 20.30 Uhr zwischen zwei afghanischen Asylwerbern und einem Kellner zu Streitigkeiten. Im Zuge dieser Auseinandersetzung wurde der 21-jährige Kellner leicht verletzt. Die beiden Afghanen wurden zur Sachverhaltsfeststellung zu einer Polizeiinspektion verbracht. Anzeigeerstattung diesbezüglich erfolgte.


Schlag gegen eine international agierende Schlepperbande – fünf Schlepper in Haft

Eine international agierende Schlepperbande hat mehr als 100 Menschen über Ungarn und der Slowakei nach Österreich geschmuggelt. Fünf Festnahmen und mehrere Hausdurchsuchungen in Wien und Niederösterreich wurden vergangenes Wochenende durchgeführt.

Das Landeskriminalamt Burgenland führte seit April 2016 intensive Ermittlungen gegen eine internationale Schleppervereinigung. Im Zuge dieser grenzüberschreitenden Polizeiarbeit zwischen der Slowakei und Ungarn sowie mehreren österreichischen Polizeieinheiten konnte eine Schlepperbande ausgeforscht werden. Diese kriminelle Vereinigung – die Täter selbst sind Asylwerber bzw. bereits anerkannte Asylwerber in Österreich – wird für insgesamt 17 Schleusungen von mehr als 100 Personen nach Österreich verantwortlich gemacht.

Im Rahmen einer Polizeioperation des Landeskriminalamtes Burgenland unter Assistenz von WEGA-Kräften und der Hundestaffel wurden am vergangenen Wochenende gegen die Hauptverantwortlichen dieses organisierten Netzes von kriminellen Schleppern fünf Haft- und sechs Hausdurchsuchungsbefehle in Wien und Niederösterreich vollzogen. Dabei wurden fünf männliche Tatverdächtige (23, 24, 25, 32 und 41 Jahre alt) aus Syrien, Irak und Österreich festgenommen. Diesen Tätern wird angelastet, seit April 2016 insgesamt 17 Schleppertransporte durchgeführt und so mehr als 100 Männer, Frauen und Kinder illegal nach Österreich gebracht zu haben. Drei Tatfahrzeuge, mehrere Mobiltelefone sowie Bargeld konnte sichergestellt werden. Die fünf Täter wurden in die Justizanstalt Eisenstadt eingeliefert.

 

 

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