ÖVP: Dunst bleibt Antworten schuldig, Aktuelle Stunde, Wallfahrt

Eisenstadt, 14. 7. 2016 –

Resetar zur Entwicklung des ländlichen Raumes:
Dunst bleibt Antworten schuldig!

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Mag. Michaela Resetar, ÖVP

Burgenlands Agrarlandesrätin hat keinen Dunst von den Sorgen und Bedürfnissen der Landwirtschaft! Diesen Vorwurf erhebt Landtagsabgeordnete Michaela Resetar, die den heimischen Landwirtschaftsbetrieb leitet.

Die Situation für heimische Bäuerinnen und Bauern ist ernst: Wetterkapriolen und sinkende Absatzpreise gefährden die Existenz landwirtschaftlicher Betriebe. „Wie überfordert Dunst mit dieser Entwicklung ist, zeigt ihre Reaktion im Landtag auf die Frage nach konkreten Projekten und Vorschlägen zur Verbesserung der Situation von Landwirten im Burgenland. Einmal mehr blieb sie Antworten einfach schuldig“, kritisiert Resetar.

Aber nicht alles, was Dunst in den vergangenen Monaten medienwirksam verkauft hat, sei schlecht, sagt Resetar. „Sei es die Verwendung regionaler Produkte in Landeseinrichtungen, den Einsatz von Flugdrohnen gegen Stare oder die Rettung des Uhudlers mittels Obstweinlösung. Zum Glück für die Bäuerinnen und Bauern hat Dunst mittlerweile viele ÖVP-Initiativen 1:1 übernommen und umgesetzt!“, schließt Resetar.


ÖVP in Aktueller Stunde: Bei uns stimmen alle mit!

„Demokratie braucht Mut. Unter diesem Motto geht die ÖVP Burgenland seit Jahren neue Wege. Ob in der Kommunikation, bei der innerparteilichen Demokratie, bei der Öffnung der Partei oder in den Verhandlungen um neue Gesetze – die ÖVP beweist Mut und Kraft zu Veränderungen“, so Klubobmann Christian Sagartz in der heutigen Aktuellen Stunde des Burgenländischen Landtags zum Thema Demokratie.

Aktuell läuft in der ÖVP Burgenland ein Musterbeispiel für mehr Demokratie: „Als ÖVP Burgenland haben wir unter unseren 1.370 ÖVP-Gemeinderätinnen und Gemeinderäten einen Ideen-Wettbewerb gestartet. Wir haben sie per Brief eingeladen, am Gemeindepaket mitzuarbeiten“, erklärt Christian Sagartz. „Unsere ÖVP-Funktionäre sind die starke Kraft vor Ort und verlässliche Partner der Burgenländer. Denn für uns ist klar: Starke und selbstbestimmte Gemeinde sind uns wichtig!“

„Das ist der Unterschied zur SPÖ: Dort werden Entscheidungen hinter verschlossenen Türen getroffen – wir setzen als Bürgermeister-Partei auf die Kraft unserer Funktionäre. Das ist unser Weg hin zu einem modernen und zeitgemäßen Gemeindepaket“, so der ÖVP-Klubobmann.


Bezirkswallfahrt nach Mariazell

Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder am 7. Juli die traditionelle Bezirkswallfahrt des Seniorenbundes nach Mariazell statt. Bereits sehr zeitig in der Früh begaben sich über 400 Seniorinnen und Senioren auf die traditionelle Wallfahrt nach Mariazell. Begonnen wurde mit einem Frühstück beim Kirchenwirt in Maria Schutz. Danach wurde die Busfahrt nach Mariazell fortgesetzt. Der Höhepunkt, die Heilige Messe, fand in der Basilika von Mariazell statt. Im Anschluss konnten sich alle Wallfahrer in den Gasthäusern von Mariazell stärken. Als Ehrengäste konnten neben den Zelebranten der Heiligen Messe, Landesobmann RegRat Kurt Korbatits und LAbg. Patrik Fazekas begrüßt werden.

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ROTBLAU pfeift auf DICH!

övpDie Junge ÖVP (JVP) Burgenland zeigt sich verärgert, dass die Rot-Blau Mehrheit in der heutigen Landtagssitzung gegen die Ausweitung der Semesterticket-Förderung gestimmt hat. „Damit zeigt Rot-Blau ihr wahres Gesicht und pfeift auf die Anliegen vieler Jugendlichen im Burgenland“, schicken die beiden
Landesgeschäftsführer Julia Wagentristl und Dominik Reiter voraus. JVPLandesobmann LAbg. Patrik Fazekas hat sich in der heutigen Sitzung dafür stark gemacht, dass das Land Burgenland alle Möglichkeiten im eigenen Wirkungsbereich ausschöpft, damit die burgenländischen Studierenden kostengünstig vom Heimatort
an den Studienort gelangen.

Die Ticketpreise für öffentliche Verkehrsmittel steigen. Vor allem junge Menschen
ohne Einkommen sind den jährlichen Preisesteigerungen schutzlos ausgesetzt.
Derzeit gewährt das Land Burgenland burgenländischen Studierenden einen
Zuschuss für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel. So weit, so gut! Der Haken
aber liegt im Detail. Denn der Zuschuss gilt nur für die Benützung öffentlicher
Verkehrsmittel am Studienort selbst.
Für die Junge ÖVP war das zu wenig. „Der finanzielle Zuschuss zum Öffi-Ticket am
Studienort ist schön und gut, aber nur die halbe Miete. Ebenso wichtig war es uns,
mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostengünstig vom Heimatort an den Studienort zu
gelangen. Dazu wäre eine Ausweitung des Semestertickets auf die Fahrtstrecke zum
Studienort erforderlich. Für diese Ausweitung hat sich JVP-Landesobmann Patrik
Fazekas in der heutigen Landtagssitzung stark gemacht.“, erklärt JVPLandesgeschäftsführerin
Julia Wagentristl.
Gerade der ländliche Raum steht vor der Herausforderung, dass speziell die junge
Bevölkerungsgruppe in die urbane Gegend abwandert. Gründe dafür sind unter
anderem die fehlende Versorgung mit öffentlichen Verkehrsangeboten bzw. auch die
steigenden Mobilitätskosten.

„Leider pfeift die Rot-Blaue Mehrheit auf die Anliegen der Jungen im Land. Denn bei
der heutigen Sitzung hat Rot-Blau gegen diesen Antrag gestimmt und die
Verantwortung auf den Bund geschoben. Aus diesem Grund war es uns ein Anliegen
leistbare Mobilitätskonzepte umzusetzen, um einen attraktiven Lebensraum für die
Jungen in unserem Land gewährleisten zu können“, ergänzt Dominik Reiter.

Verwaltungsvereinfachung Fremdwort für Rot-Blau

Damit nicht genug. Denn auch die Idee, den Semesterticket-Zuschuss über ein
Online-Portal beantragen zu können, wurde abgewiesen. „Die Möglichkeit einer
Online-Beantragung hätte es für Studierende wesentlich einfacher, schneller und
unbürokratischer gemacht, eine Förderung beantragen zu können. Letztes Jahr hat
sich der Landeshauptmann zum Ziel gesetzt besser, schneller und effizienter zu
werden. Mit dem heutigen Abstimmungsverhalten gegen diese Vereinfachung
wurde jedoch sehr eindrucksvoll bewiesen, dass dies nur leere Worthülsen waren“,
zeigen sich die Landesgeschäftsführer enttäuscht.

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