ÖVP: Starkes Land, Start Ups fördern

Eisenstadt, 6. 7. 2016 –

Ein starkes Land braucht eine starke Wirtschaft

övp
LAbg. Mag. Thomas Steiner, ÖVP

Als „wichtigen Schritt, um den Wirtschaftsstandort zu stärken“ wertet Landesparteiobmann Thomas Steiner die Reform der Gewerbeordnung und die Wirtschaftsanreize, die die Bundesregierung beschlossen hat: „Ein starkes Land braucht eine starke Wirtschaft. Denn nur eine starke Wirtschaft schafft und sichert Arbeitsplätze.“

Ein zentraler Punkt ist ein Start-Up-Programm, mit dem die ersten drei Mitarbeiter von innovativen Start-Ups für drei Jahre von Dienstgeber-Lohnnebenkosten entlastet werden. Damit wird Jungunternehmern das Wirtschaften in der sensiblen Startphase erleichtert. „Ein einziger Gewerbeschein soll künftig die Ausübung aller 440 freien Gewerbe ermöglichen. Das ist ein wichtiger erster Schritt – der Reformwille muss nun aber weitergehen“, erwartet Thomas Steiner, dass untaugliche und teure Gesetze, die Wirtschaft und Unternehmen belasten, durchforstet und abgeschafft werden.

„An einer Flexibilisierung der Arbeitszeit werden wir nicht vorbeikommen“, erklärt der ÖVP-Landesparteiobmann zum Vorhaben von ÖVP-Vizekanzler Mitterlehner, der flexible Arbeitszeiten anpeilt. „Monat für Monat steigt die Arbeitslosigkeit im Burgenland. Die Sozialisten dürfen nicht mit Antworten von gestern versuchen, die Herausforderungen von morgen zu lösen. Eine starke Wirtschaft mit innovativen Betrieben ist das Gebot der Stunde, um mehr Menschen in Beschäftigung zu bringen.“


Maßnahmenpaket fördert Start-Ups und schafft Arbeitsplätze

ÖAAB-Landesobmann und Arbeitnehmersprecher Bernhard Hirczy begrüßt das gestern präsentierte Maßnahmenpaket der Bundesregierung: „Die Senkung der Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter ist ein Schritt in die richtige Richtung! Gerade im Burgenland, wo zahlreiche Klein- und Kleinstbetriebe Arbeitsplätze sichern, ist das ein wichtiges Signal.“

„Es ist wichtig, jungen Menschen den Einstieg in die Unternehmerwelt erleichtern. Dadurch werden wohnortnahe und neue Arbeitsplätze geschaffen“, so Hirczy. Die ersten drei Mitarbeiter von innovativen Start-ups sollen für drei Jahre von den Dienstgeber-Lohnnebenkosten entlastet werden. Pro Jahr soll das etwa 30.000 Euro Ersparnis bringen bzw. die Lohnnebenkosten eines neu gestarteten Unternehmens um bis zu 25 Prozent reduzieren. Gefördert wird die Maßnahme mit einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 100 Millionen Euro.

Für den ÖAAB-Landesobmann ist entscheidend, dass auch über flexible Arbeitszeiten diskutiert wird: „Jedes Monat werden mehr Burgenländer arbeitslos. Die SPÖ Burgenland kündigt Maßnahmen an, setzt dann aber nichts um. Flexible Arbeitszeiten sind daher das Gebot der Stunde – denn nur eine starke Wirtschaft schafft und sichert Arbeitsplätze.“ Viele Arbeiter auf Montage oder Pendler wären froh, wenn sie von Montag bis Donnerstag 40 Stunden arbeiten können, um Freitag, Samstag und Sonntag frei zu haben und die Zeit bei Ihren Familien verbringen zu können, so Hirczy abschließend.

 

 

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