ÖVP: Bildungspolitik, Pendler, Vossen

Eisenstadt, 29. 6. 2016 –

Sagartz erteilt Frühwarnung:
Landesschulrat und Bildungsministerium müssen Leistung zeigen

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LAbg. Mag. Christian Sagartz, ÖVP

„Zentralmatura verpatzt, Bildungsreform auf unbekannt verschoben und Abschaffung von Gymnasium geplant – die SPÖ-Bildungspolitik erhält eine Frühwarnung!“ Rechtzeitig vor Ende des Schuljahres zieht Bildungssprecher und ÖVP-Klubobmann Christian Sagartz Bilanz über bildungsrelevante Themen und erteilt sowohl Landesschulrat als auch Bildungsministerium eine Frühwarnung:

 

 

 

#eins Bildungsreform: „Kosmetik ist zu wenig!“

„Kosmetische Behandlungen reichen im Bildungsbereich nicht aus“, sagt Bildungssprecher Sagartz. „Kleinigkeiten und Ankündigungen werden groß abgefeiert, eine echte Bildungsreform ist aber auf unbekannte Zeit verschoben.“

Die neue Bildungsministerin Sonja Hammerschmid müsse die Bildungsreform nun entschlossen anpacken. „Was uns bisher als Bildungsreform verkauft wurde, ist beschämend. Die Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter haben viele wertvolle Diskussionsbeiträge eingebracht, nun braucht es echten Umsetzungswillen. Kosmetik allein ist zu wenig“, betont Sagartz, der im ZIB2 Interview am Montagabend eine verunsicherte Ministerin wahrgenommen hat. „In der Frage der Gesamtschule wich die Ministerin aus und gab klar zu verstehen, dass ihre Prioritäten woanders liegen. Offenbar zeigt Hammerschmid Gefallen an den guten ÖVP-Ansätze im Bildungsbereich“, resümiert Sagartz.

 

#zwei Zentralmatura: „Mehr Eigenverantwortung ermöglichen!“

Wenngleich die Kompensationsprüfungen schlimmeres verhindert haben, sei das im Vergleich zum Vorjahr schlechte Ergebnis der diesjährigen Zentralmatura ein Warnsignal, sagt Bildungssprecher Sagartz: „An Gymnasien gibt es doppelt so viele 5er in Mathematik wie im Vorjahr. Viele junge Menschen, deren Matura im kommenden Jahr bevorsteht, sind verunsichert. Hammerschmid muss diese Verunsicherung ernst nehmen, alle Schulpartner an einen Tisch holen und sich nicht wie ihre Vorgängerinnen hinter dem Bifie verstecken.“

Indes unterstützt der ÖVP-Bildungssprecher den Vorschlag der Bundesschülervertretung, Teile der Zentralmatura an den jeweiligen Schultyp und das Schulangebot anzupassen. „Mehr Eigenverantwortung und das Setzen von Schwerpunkten muss auch bei der Zentralmatura möglich sein“, so Sagartz. Vorgegeben werden solle dabei nur ein Teil der Aufgaben, die alle Schülerinnen und Schüler beherrschen müssen. „So viel Autonomie muss die neue Bildungsministerin den Schülern und Lehrern ermöglichen.“

 

#drei Landesschulrat: „Amtsführenden Präsidenten abschaffen!“

Als „rechtlich bedenklich“ sieht der Bundes-Rechnungshof den Ländereinfluss auf Schulbehörden des Bundes. „Die Rechnungshof-Kritik muss ernst genommen werden. Wir setzen uns daher für die Abschaffung des Amtsführenden Präsidenten des Landesschulrates ein“, unterstreicht Sagartz zur Kritik des Rechnungshofes.

Laut Gesetz fungiert der Landeshauptmann eines Bundeslandes als Präsident des Landesschulrats. „Rot-Blau war bei der angeblichen Verwaltungsreform mutig bei Reformen – allerdings nur beim Austausch erfahrener Mitarbeiter gegen rote Parteigünstlinge. Ginge es der Landesregierung um echte Reformen, würde die Abschaffung des Amtsführenden Landesschulratspräsidenten eingeleitet werden“, sagt Bildungssprecher Sagartz.

 

#vier Neue Mittelschule: „Team-Teaching praxisnah umsetzen!“

„Das Team-Teaching an Neuen Mittelschulen müsse praxisnah umgesetzt werden.“ Das sagt Bildungssprecher Sagartz zur neu aufgeflammten Debatte rund um das Team-Teaching an Neuen Mittelschulen.

„Wie die Probleme beim Team-Teaching zeigen, scheitert das System Neue Mittelschule einmal mehr an der praktischen Umsetzung. Wir stellen uns gegen unausgegorene, politisch überzogene Experimente auf Kosten unserer Kinder. Die Verantwortungsträger sind gefordert, den Modellversuch Team-Teaching zu überarbeiten und praxisnah umzusetzen“, so Sagartz.

 

#fünf Gymnasium „Vielfalt statt Einheitsbrei!“

Die Volkspartei ist der einzige Garant für ein starkes Gymnasium. „Mit der ÖVP Burgenland wird es keine faulen Kompromisse beim Gymnasium geben. Wir bekennen uns zum differenzierten Schulsystem, in dem Talente gefordert und gefördert werden“, bekräftigt Sagartz erneut.

Das Rütteln am Gymnasium sei abzulehnen. „Wir verlangen ein klares Bekenntnis zum Gymnasium. Denn nicht Gleichmacherei ist die Zukunft, sondern Differenzierung und das Fördern von Talenten. Wer die Tür zur Gesamtschule öffnet riskiert, dass das Gymnasium geopfert wird“, warnt der ÖVP-Bildungssprecher abschließend.


Rosner: AK greift ÖVP-Vorschläge für Pendler auf

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Georg Rosner, ÖVP

Ein Jahr Rot-Blau. Ein Jahr ohne Maßnahmen zur Verbesserung der Situation heimischer Pendler. Verkehrssprecher Georg Rosner hofft nun, dass die heute von AK-Präsident Alfred Schreiner übernommenen ÖVP-Forderungen für Pendler von Rot-Blau gehört werden.

Seit Jahren macht die Volkspartei Burgenland auf die schlechten Bedingungen für Pendler aufmerksam. Vor allem das Südburgenland ist das Stiefkind im Bereich des öffentlichen Verkehrs. Jetzt springt AK-Präsident Alfred Schreiner auf den Zug der ÖVP Burgenland auf und nennt Forderungen, die längst auf dem Tisch liegen. „Schon seit Jahren fordern wir die Ausweitung des Top-Jugendticket für alle unter 24 sowie bessere Busverbindungen von unseren südlichen Bezirksvororten nach Eisenstadt. Nun bleibt zu hoffen, dass unsere von AK-Präsident Schreiner übernommenen Forderungen bei Rot-Blau mehr Gehör finden und nicht in der gleichen Schublade landen“, sagt Verkehrssprecher Georg Rosner.


Hirczy zu Vossen: Eine Bereicherung für Jennersdorf und ein Auftrag für Rot-Blau

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Bernhard Hiercsy, ÖAAB

„Vossen ist eine Bereicherung für Jennersdorf und ein wichtiger Arbeitgeber für Familien der Region“, lobt Jennersdorfs Bezirksparteiobmann und ÖVP-Arbeitnehmersprecher Bernhard Hirczy. Um die steigende Arbeitslosigkeit einzubremsen, brauche es dringend mehr wirtschaftsfreundliche Akzente der rot-blauen Landesregierung.

Der Erfolg von Vossen sei ein Auftrag für Landeshauptmann Hans Nießl, betont Arbeitnehmersprecher Bernhard Hirczy anlässlich des Nießl-Besuchs beim Traditionsunternehmen in Jennersdorf. Denn: Insgesamt brauche das Burgenland viel mehr wirtschaftsfreundliche Akzente, um mehr Betriebe ins Land zu locken. „Nießl und Konsorten dürfen dabei nicht auf den Landessüden vergessen. Es ist das Ergebnis ihrer Politik, dass die Arbeitslosenzahlen in den Bezirken Oberwart und Jennersdorf besonders hoch sind“, so der Arbeitnehmersprecher, der sich auch an andere Zeiten bei Vossen erinnert. „Das Unternehmen hatte auch schon schwere Zeiten zu bewältig. Diese wurden gemeistert und so schwimmt Vossen heute unter neuer Betriebsleitung – federführend ist Werner Blohmann – gegen den Strom und zeigt der Politik, wie vernünftige Arbeits- und Wirtschaftspolitik gemacht wird“, betont Hirczy abschließend.

 

 

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