Das Rad ich Dir

Rust, 28. 6. 2016 –

 

In Rust fand die Veranstaltung „Das Rad ich dir“ statt. Mit dabei waren LH Stv. Johann Tschürtz, der Ruster Bürgermeister. Mag. Gerold Stagl, Vertreter vom KFV, das Rote Kreuz, die Polizei, der ARBÖ und viele Kinder.
Helmi, die Kinder Fernsehfigur des KFV war auch mit dabei und verloste 3 Kinderfahrräder unter den anwesenden Kindern.

Danach wurde mit Spiel und Spaß den Kindern die Sicherheit beim Radfahren erklärt und auch verschiedene technische Geräte wie Fahrradschlösser, Klingeln und anderes wurden ausprobiert.
Das Rote Kreuz zeigte den Kindern auf spielerische Weise wie man Erste Hilfe leistet. Geübt wurde dabei unter anderem Helm abnehmen und die stabile Seitenlage.

Großes Interesse zeigten die Kinder beim der Stand der Polizei, wo sie zum ersten Mal einen Alkotest machen durften.
LH Stv. Johann Tschürtz  und BM Mag. Gerold Stagl zeigten sich sehr zufrieden mit der Veranstaltunng


LH-Stv. Tschürtz: Verkehrssicherheitskampagne „Das Rad ich Dir“ mit Schwerpunkt „Gefahr Toter-Winkel“ in Rust
Das Radfahren zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Österreicher/Burgenländer. Ob Jung und Alt: Aufgrund der einfachen Erlernbarkeit, des Naturerlebnisses und der positiven Auswirkungen auf die Gesundheit wird das Fahrrad als Sport-Freizeitgerät, aber auch als Verkehrsmittel immer populärer.
Das Land Burgenland, das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) und ihre Partner (ÖAMTC, ARBÖ, Rotes Kreuz, Polizei, Fahrschulen, Radhändler) haben sich zum Thema sicheres Radfahren („Das Rad ich Dir“) das Ziel gesetzt, Radfahrer im Burgenland auf die Hauptunfallrisiken beim Radfahren aufmerksam zu machen. Klare und einfache Sicherheitstipps sollen eine Änderung jener Verhaltensmuster herbeiführen, die für viele Unfälle verantwortlich sind.
Gestern fand in Rust die zweite gemeinsame Radsicherheitsveranstaltung statt.
„Radverkehrsförderung ist dann erfolgreich, wenn Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen umgesetzt werden. Hierzu zählen unter anderem die Bewusstseinsbildung, Information und Motivation. Das sind die Ziele der Kampagne „Das Rad ich Dir“, betonten LH-Stellvertreter Johann Tschürtz und DI Sabine Kaulich (Kuratorium für Verkehrssicherheit) beim gemeinsamen Pressestatement in Rust.

Die Gefahr – „Toter Winkel“
Rund um Pkws, Lkws oder Busse gibt es Bereiche, die von Lenkenden nicht einsehbar sind. Die Fahrer fürchten ihn, Verkehrsexperten warnen vor ihm, Angehörige von Unfallopfern klagen über ihn. Die Rede ist vom „Toten Winkel“. „Je größer das Fahrzeug, desto größer ist auch der „Tote Winkel“. Personen die sich in diesem Bereich befinden können von den Fahrern nicht gesehen werden. Diese Gefahren ist vielen Radfahrern und zu Fuß-Gehende nicht bewusst.
Die meisten Unfälle im Zusammenhang mit dem „Toten Winkel“ passieren, wenn ein Lkw nach rechts abbiegt und dabei geradeaus fahrende und eigentlich bevorrechtigte Radfahrer/Fußgänger übersehen werden. Die besondere Gefahr besteht darin, dass sie nicht von der Front des Autos erfasst werden, sondern von der Seitenpartie, und das somit die Gefahr der Hinterräder des Lkws droht.

Ausstattung des Lkws zur Minimierung des Risikos – Fahrzeugspiegel
Lkw müssen mit großen Hauptrückspiegeln, mit Weitwinkel-, Anfahr- und Innenspiegeln ausgerüstet sein. Vor allem Weitwinkelspiegel helfen, das Problem des „Toten Winkels“ zu reduzieren. Die Ausstattung von Lkws mit Weitwinkelspiegeln ist in der EU seit dem Jahr 2007 für neue Lkw und seit 2009 für ältere Lkw verpflichtend. Seit dem Jahr 2000 müssen Lkws die größer als 3,5 Tonnen und Busse über 5 Tonnen mit Rückfahrwarnen ausgestattet sein. Beim Zurückschieben ertönt ein deutlich wahrnehmbarer Ton, der Personen hinter dem Fahrzeug aufmerksam macht und warnt. Fahrerassistenz- oder Kamera-Monitor-Systeme sind weitere technische Maßnahmen, die helfen, das Problem „Toter“ Winkel zu minimieren. Rechtliche Verpflichtung gibt es für diese allerdings keine.

So können sich Radfahrende und Fußgänger vor Unfällen schützen
 Achtsam sein. Seien Sie besonders aufmerksam, wenn ein Fahrzeug neben Ihnen
abbiegt oder abbiegen möchte (Blinkzeichen).
 Schulterblick. Drehen Sie sich um, bevor Sie eine Kreuzung überqueren, und
vergewissern Sie sich, ob ein Rechtsabbieger von hinten kommt.
 Stehen bleiben. Queren Sie nicht direkt vor einem Fahrzeug die Straße, wenn Sie die
Fahrerin oder den Fahrer nicht sehen können.
 Warten Sie hinter dem Lkw, nicht neben ihm, wenn Sie beim Radfahren an einer
roten Ampel stehen.
 Abstand halten. Das rechte Hinterrad eines Lkws hat einen engeren Kurvenradius als
das vordere Rad. Achten Sie darauf sich nicht zu nahe am Fahrzeug zu bewegen.
 Blickkontakt suchen. Wenn Sie der Fahrerin oder dem Fahrer nicht in die Augen
sehen können, kann sie oder er Sie auch nicht sehen.
 Verzichten Sie im Zweifelsfall auf Ihren Vorrang.

 

 

 

 

Hier geht es zum Video auf YouTube

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar