SPÖ: Familienerlebnistag, Tennis, Bez. Oberwart, Burgenland Bashing, Patientenanwalt

Eisenstadt, 27. 6. 2016 –

Familienerlebnistag begeisterte Groß und Klein

Das Familienreferat der burgenländischen Landesregierung feierte „15 Jahre Familienpass Burgenland“ im Naturpark Raab

spö
BGM Ing. Reinhard Knaus, BGM Helmut Sampt, Familienlandesrätin Verena Dunst mit den Gewinnerfamilien

Familienlandesrätin Verena Dunst und das Familienreferat Burgenland luden am Sonntag, 26. Juni 2016, anlässlich „15 Jahre Familienpass Burgenland“ zum Familienerlebnistag in den Naturpark Raab ein. An drei verschiedenen Stationen wurde gespielt, gebastelt, erforscht und gestaunt. Direktvermarkter aus der Region versorgten die Gäste mit selbstgemachten Köstlichkeiten. „Unser Burgenland hat Einiges zu bieten- das hat mir dieser Tag wieder gezeigt. Wir durften gemeinsam mit vielen Familien einen wunderbaren Tag im Naturpark Raab verbringen. Die Schönheit der Landschaft, die unberührte Natur, die gastfreundlichen und engagierten Menschen und die großartigen Produkte, die hier erzeugt werden, ließen uns nicht mehr aus dem Staunen kommen“, schwärmt Familienlandesrätin Verena Dunst.

Drei Stationen- viele Impressionen
Bei der Jostmühle in Windisch-Minihof wurde eine funktionierende Wassermühle besichtigt und gesehen, wie aus Getreide Mehl wird. Danach durften alle selbst zur Tat schreiten und eigenes Gebäck backen. Ziegen, Pferde, Hühner, Hasen und viele weitere pelzige Freunde erwarteten die Gäste im Naturwinkel Saufuss. Hier konnten die Familien Artentierschutz hautnah erleben. Bei Führungen durch die Volieren und den Nutztierstall wurden interessante Informationen gesammelt. Begeistert hat aber vor allem die Möglichkeit, die Tiere hautnah zu erleben und sie anzufassen. Bei der Bastelstation und den Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen hatten nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern und Großeltern ihren Spaß. In Mühlgraben gab’s schließlich Gutes aus der Region. DirektvermarkterInnen boten regionale Schmankerl im Genusszelt, beim Kunstmarkt vom Verein „hand’gmocht“ konnte Selbstgemachtes betrachtet und mit nach Hause genommen werden. Viel Freude hatten vor allem die jungen Besucher und Besucherinnen mit dem „Dottozug“, der die Gäste bequem von einer Station zur nächsten brachte. Zum Ausklang versammelten sich die Familien im Naturwinkel Saufuss, wo drei tolle Preise verlost wurden. Glücksengerl Zoe zog prompt eine Familie aus Minihof-Liebau, die sich nun über einen Sommerurlaub für die ganze Familie freuen darf. „Großen Dank möchte ich auch den Bürgermeistern der beiden Naturparkgemeinden Mühlgraben und Minihof-Liebau aussprechen. Durch ihre tatkräftige Unterstützung durften wir einen entspannten und interessanten Tag verbringen“, so Dunst.

Familienpass Burgenland
„Vor mittlerweile 15 Jahren haben wir den Familienpass Burgenland eingeführt. Seit dem hat sich das Angebot für die burgenländischen Familien ständig erweitert. Die Zahl der Vorteilsgeber steigt ständig. Zuletzt konnten wir auch zahlreiche Direktvermarkter aus dem Burgenland gewinnen“, erzählt die Landesrätin. Der Familienpass ist eine kostenlose Vorteils- und Servicekarte für alle Familien – dazu zählen natürlich auch AlleinerzieherInnen sowie getrennt lebende Eltern mit Haupt- oder Nebenwohnsitz im Burgenland. Mittlerweile gibt es im Burgenland 23.000 Familienpassbesitzer und –besitzerinnen. Der Familienpass ermöglicht Vergünstigungen bis zu 50 Prozent in den Branchen Freizeit, Kultur, Handel, Gewerbe, Tourismus und Gastronomie bei mehr als 350 Vorteilsgebern im Burgenland. Ausserdem bieten auch zahlreiche Partnerbetriebe in anderen Bundesländern attraktive Vorteile. Darüber hinaus erhalten die PassinhaberInnen vier Mal jährlich das Familienjournal mit vielen interessanten Informationen rund ums Thema Familie. Der Pass kann jederzeit online oder per Post beantragt werden. Informationen gibt’s auf der Familienland Burgenland Homepage unter www.familienland-bgld.at oder telefonisch beim Familienreferat der burgenländischen Landesregierung unter 057/600/2536


Tennis-Staatsmeisterschaften – Auszeichnung für das Sportland

Hans Niessl Sozialfond – Tennis Charity unterstützt Zentren für therapeutisches Reiten

spö
v.l. Tennis Youngstar David Pichler und Caroline Kurz, ÖTV-Präsident Robert Groß, Landeshauptmann Hans Niessl, Jürgen Irsigler (Sponsor Admiral Sportwetten) und Veranstalter der ÖTV-Staatsmeisterschaften Günter Kurz

Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl zeigten sich gegenüber Medienvertretern – sowohl vom sportlichen, aber auch vom organisatorischen Ablauf der diesjährigen Tennis Staatsmeisterschaften (AK), die auf der Anlage des TC Sporthotel Kurz in Oberpullendorf ausgetragen wurden, restlos begeistert. „Diese Tennis Staatsmeisterschaften sind nicht nur eine hochkarätige und sehr gut besetzte Veranstaltung, sondern auch ein weiteres Symbol für den Aufwind des Sportlandes Burgenland, den es in vielen Bereichen gibt. Seit Jahren steigt im Burgenland die Anzahl der nationalen und internationalen Medaillen, aber auch der sportlichen Top-Veranstaltungen. Hauptverantwortlich dafür sind die ausgezeichnet arbeitenden Fachverbände, wie beispielsweise der Burgenländische Tennisverband, die zahlreichen Sportvereine, aber auch die optimalen infrastrukturellen Bedingungen, die wir in den vergangenen Jahren realisieren konnten. Auf dieser Basis soll der Spitzensport – vor allem für unsere Jugendlichen – immer mehr zu einem Motivator für den Breitensport werden“, betonte Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl.

Aber auch der soziale Aspekt kam bei diesen ÖTV-Meisterschaften zum Tragen. Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Sport und Politik stellten sich auch in diesem Jahr bei einem Charity – Doppel-Tennisturnier in den Dienst der „Hans Niessl Burgenland – Sozialinitiative und Jugendförderung“. Die „Hans Niessl Burgenland – Sozialinitiative und Jugendförderung“ hat sich zum Ziel gesetzt, das soziale Engagement der Gesellschaft für Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu wecken und unverschuldet nach Unglücksfällen oder Katastrophen in Not geratenen BurgenländerInnen rasch und unbürokratisch zu helfen. Neben diesem Doppelturnier gab es gemeinsam mit dem ÖTV auch eine Abendveranstaltung, bei der eine Tombola stattfand.

Dieses Jahr kam der Reinerlös dieser Veranstaltung den Zentren für therapeutisches Reiten „Wunderkind“ und „Kassandra“ zugute. Diesen Einrichtungen ist die Förderung der seelischen und körperlichen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ein besonderes Anliegen. „Mit der ‚Hans Niessl Burgenland – Sozialinitiative und Jugendförderung‘ habe ich mir zum Ziel gesetzt, das soziale Engagement der Gesellschaft für Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu wecken. Dabei helfen wir rasch und unbürokratisch unverschuldet nach Unglücksfällen oder Katastrophen in Not geratenen BurgenländerInnen. Ein weiteres Ziel ist es, Jugendliche in Ihrer Entwicklung und Ihrem Fortkommen gezielt zu fördern“, so Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl.


Für die Menschen im Bezirk Oberwart

Für eine sinnvolle und umfassende Weiterentwicklung der burgenländischen Sozialpolitik und um die Nachhaltigkeit des burgenländischen Modells einer sozialen Modellregion sicherzustellen, müssen die derzeitigen Angebote abgesichert und bedarfsgerecht weiterentwickelt werden. „Im Sozialbereich hat das Burgenland in den letzten Jahren eine sehr dynamische Entwicklung gemacht. Das Land Burgenland hat mit seinen zahlreichen Initiativen österreichweit Beispielwirkung. Unter Berücksichtigung der dörflichen und geographischen Strukturen des Landes zählt das Burgenland zu den am besten versorgten Gebieten Österreichs. Es ist damit zu einer sozialen Modellregion geworden“, so Soziallandesrat Norbert Darabos.

Aufgrund der kontinuierlich steigenden Lebenserwartung und sozialstruktureller Veränderungen gewinnen Fragen der Betreuung und Pflege immer mehr an Bedeutung. Das Burgenland hat durch eine engagierte Sozialpolitik den Auf- und Ausbau des Leistungs- und Betreuungsangebotes für die ältere Generation massiv forciert. „Ziel ist die Schaffung eines flächendeckenden und ganzheitlichen Systems von Pflege- und Betreuungsdiensten, das höchsten Qualitätsstandards entspricht und das es hilfsbedürftigen Menschen ermöglicht, in Fällen von Krankheit oder Pflegebedürftigkeit möglichst in der gewohnten Umgebung Pflege und Betreuung zu finden“, so Norbert Darabos.

Altenwohn- und Pflegeheime
Im Burgenland gibt es derzeit 45 Altenwohn- und Pflegeheime mit insgesamt 2.045 Betten. Davon befinden sich im Bezirk Oberwart 6 Pflegeheime (2 in Rechnitz, 2 in Pinkafeld, Oberwart und Bernstein) mit 508 Pflegeplätzen.

Geförderte Kurzzeitpflege
Im Jahr 2015 erhielten 36 Personen aus dem Bezirk Oberwart für 925 Pflegetage Förderung in Höhe von 48.000 Euro.

Mobile Pflege und Betreuungsdienste
Im Bezirk Oberwart bieten 7 Organisationen ihre Dienste an. . Monatlich werden ca. 480 KlientInnen betreut und etwa 5.900 Einsatzstunden geleistet.

Betreutes Wohnen Plus
Im Betreuten Wohnen Plus werden an den Standorten Oberwart, Pinkafeld und Oberschützen 115 Personen mit jeweils bis zu 135 Euro monatlich gefördert. Dieses Angebot richtet sich an Personen, die bereits einen Betreuungsbedarf haben, aber noch nicht in ein Pflegeheim aufgenommen werden müssen.

Behinderteneinrichtungen
Es gibt 7 Einrichtungen mit 139 Wohnplätzen, 243 Plätzen für Beschäftigungstherapie und 18 Anlehreplätze. In Großpetersdorf werden derzeit 12 Wohnplätze mit Tagesstruktur und 12 weitere Plätze für ältere behinderte Menschen errichtet.
Ausbildung von Personal für Einrichtungen der

Alten- und Behindertenbetreuung
Die Schule für Sozialbetreuungsberufe in Pinkafeld bildet derzeit 430 Studierende in 14 Klassen aus. In der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Oberwart werden 108 Schülerinnen und Schüler ausgebildet und in der Fachhochschule Burgenland am Standort Pinkafeld: 43 Studierende in 2 Bachelorstudiengängen für Gesundheits- und Krankenpflege. Im Gesundheits- und Sozialbereich gibt es rund 10.000 Beschäftigte, das ist ein Zehntel der gesamt Beschäftigten im Burgenland.

Heizkostenzuschuss
Das Land Burgenland gewährt BurgenländerInnen unter gewissen Voraussetzungen jeden Winter einen Heizkostenzuschuss. Im Winter 2015/2016 gab es 1.444 Personen bzw. Familien (Förderfälle), die einen Heizkostenzuschuss von 140 Euro erhalten haben.

Arbeitnehmerförderung 2015
Die Arbeitnehmerförderung ist ein wichtiges Standbein der Arbeitsmarktpolitik des Landes. Für den Bezirk Oberwart konnten 736 Anträge auf Fahrtkostenzuschuss mit insgesamt 215.000 Euro, 439 Anträge für Lehrlingsförderungszuschuss mit 441.000 Euro und 120 Anträge Qualifikationsförderung: mit insgesamt 67.000 Euro positiv erledigt werden.

Für den Gesundheits- und Sozialbereich werden 468 Mio. Euro (bis 2020) verwendet, das sind 42% des Gesamtbudgets. Fast jeder 2. Euro aus dem Budget wird in Zukunft in den Sozial- und Gesundheitsbereich fließen.

Landtagsabgeordneter und Sozialsprecher Christian Drobits fasste zusammen, dass es für die Menschen im Bezirk eine Vielzahl von Sozialangeboten gibt, welche jedoch bedarfsgerecht abgesichert und auch weiterentwickelt werden müssen. „Ich bin überzeugt, mit dem zuständigen Landesrat Norbert Darabos einen guten Partner für die Menschen im Bezirk gefunden zu haben“, so Drobits.

„Die burgenländische Sozialpolitik ist darauf ausgerichtet die Rahmenbedingungen zu schaffen, dass alle Burgenländerinnen und Burgenländer Unterstützung, Begleitung, Betreuung und Pflege erhalten, wenn sie diese benötigen. Im Mittelpunkt einer zeitgemäßen Sozialpolitik muss immer der Mensch stehen. Der Mensch der Hilfe benötigt – aber auch der Mensch der Hilfe leistet“, so der burgenländische Gesundheits- und Soziallandesrat abschließend.


SPÖ Burgenland: ÖVP betreibt „Burgenland-Bashing“

LGF Schuster: „Eine starke Alternative sieht anders aus“

Die Steiner-ÖVP betreibt wieder einmal „Burgenland-Bashing“. Das „Schlechtreden“ des Burgenlandes scheint nunmehr in der Volkspartei zur Tradition zu werden. Dass im Burgenland unter ÖVP-Regierungsbeteiligung nichts weitergegangen ist, kann SPÖ Landesgeschäftsführer Helmut Schuster bestätigen. „Die neue Landesregierung unter Landeshauptmann Hans Niessl arbeitet schneller, effizienter und bürgernäher denn je“, hält Schuster fest. „Die Punkte, die im Koalitionspapier vereinbart wurden, werden Schritt für Schritt, ohne Zwischenrufe, gemeinsam umgesetzt. Das alles wäre mit der ÖVP niemals möglich gewesen“, so Schuster weiter.

Bei der Registrierkassenpflicht musste die ÖVP auf Druck von tausenden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch der Gastronomie, einlenken und dem Gesetz die Giftzähne ziehen. „Die SPÖ Burgenland, aber auch die Bundes-SPÖ, hat mit Hilfe von Sportminister Hans Peter Doskozil dementsprechend Druck gemacht, dass die Vereine, im besonderen die Sportvereine, mit der Neuregelung der Registrierkassenpflicht deutlich entlastet werden“, so Schuster. „Die ÖVP generiere sich immer mehr zu einer reinen Lobbyisten-Partei. Der Versuch sich als Beschützer der „Kleinen Leute“ zu geben, wird von Tag zu Tag unglaubwürdiger“, so Schuster abschließend.


Dr. Josef Weiss übernimmt 4. Funktionsperiode als Patientinnen- und Behindertenanwalt

spöDie burgenländische Landesregierung beschloss in ihrer Sitzung vom Mai 2016, Herrn Dr. Josef Weiss mit der Leitung der PatientInnen-und Behindertenanwaltschaft wieder zu betrauen. Landesrat Mag. Norbert Darabos überreichte Dr. Josef Weiss das Bestellungsdekret und sprach ihm seinen Dank für seine Tätigkeit als PatientInnen- und Behindertenanwalt aus. „Die Gesundheits- und Patientenanwaltschaft ist mittlerweile zu einer nicht mehr wegzudenkenden Serviceeinrichtung für das gesamte Gesundheitswesen im Burgenland geworden. Ich freue mich auf die weitere gemeinsame Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Weiss“, so Gesundheits- und Soziallandesrat Norbert Darabos. Morgen, am 28.6.2016 wird der PatientInnenanwalt auch im Rahmen der Regierungssitzung vor Ort in der BH Oberwart ab 14:30 Uhr zum Kennenlernen sowie für Service und Beratungen zur Verfügung stehen.

Erstmalig wurde Dr. Josef Weiss mit Wirksamkeit vom Mai 2001 von der Landesregierung mit dieser Funktion beauftragt. Nachdem seine dritte Funktionsperiode mit Anfang Mai endete, wurde Dr. Weiss für eine weitere bis 2020 wiederbestellt.
Der PatientInnen- und Behindertenanwalt unterstützt Patientinnen und Patienten bzw. deren Vertrauenspersonen weisungsfrei, kostenlos und unter Wahrung des Datenschutzes bei Beschwerden über die Behandlung, Betreuung und Pflege in und durch Einrichtungen des Gesundheitswesens im Burgenland. Die Zuständigkeit reicht somit von Krankenanstalten, Pflegeheimen, Hauskrankenpflegeinrichtungen, niedergelassenen Ärzten und Zahnärzten bis hin zum Rettungswesen. Ebenso ist die Patientenanwaltschaft Burgenland eine Anlaufstelle für Fragen und Probleme im Bereich des Behindertenwesens im Burgenland.

Die Burgenländische Gesundheits-, PatientInnen- und Behindertenanwaltschaft ist verpflichtet, in jedem zweiten Kalenderjahr bis zum 31. Oktober des Folgejahres der Landesregierung über ihre Tätigkeit zu berichten. Im Oktober 2016 wird der Tätigkeitsbericht über die Jahre 2014/2015 dem Landtag vorgelegt.

 

 

Share Button

Related posts