Laptops für Motorräder, Brexit

Burgenland, 24. 6. 2016 –

 

„Blaue Mäuse“ kontrollieren Ruhezeiten der LKW-Lenker

Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz übergab Laptops zum Einsatz bei Polizeimotorrädern

Im Zuge von Schwerverkehrskontrollen überprüft die Polizei auch die Einhaltung der Ruhezeiten der LKW-Lenker. Dabei kommen Laptops mit einer speziellen Software zum Einsatz. Seit heute sind auch zwei Polizeimotorräder damit ausgerüstet. „Ein spezielles Programm ermöglicht die Überprüfung der Ruhezeiten bis zu 29 Tage zurück. Das war bisher nur bei Schwerverkehrskontrollen möglich. Durch die Ausstattung der Motorradpolizisten mit den Laptops können LKW-Fahrer nun auch während des normalen Streifendienstes solange zurück kontrolliert werden“, sagt Oberst Andreas Stipsits von der Verkehrspolizei. Übergeben wurden die Laptops von Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz im Zuge einer Kontrollaktion auf der S 31 beim LKW-Anhalteplatz bei Hirm. „Die Einhaltung der Ruhezeiten bei LKW-Fahrern ist ein entscheidender Faktor für die Verkehrssicherheit. Die Ausrüstung der Motorradpolizei mit Laptops ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Erhöhung der Sicherheit auf unseren Straßen“, ist Tschürtz überzeugt.

Im Jahr 2015 wurden bei technischen Kontrollen im Schwerverkehr im Burgenland 10.229 Anzeigen erstattet, weitere 4.224 Verstöße wurden mit Organmandaten geahndet. In 1.464 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Häufigste Ursache für das Einschreiten der Polizei waren technische Mängel (7.594, davon 7.509 Anzeigen und 85 Organmandate). Am zweithäufigsten beanstandet wurden Überladungen. Bereits an dritter Stelle sind die Anzeigen wegen Verstößen gegen die Ruhezeiten (insgesamt 4471, davon 1.398 Anzeigen, 3.073 Organmandate). Die Technischen Verkehrskontrollen werden in Zusammenarbeit mit Technikern der Asfinag durchgeführt.

Von Jänner bis Mai 2016 wurden 2443 Verstöße gegen Ruhezeiten festgestellt (1.003 Anzeigen, 1.440 Organmandate). Insgesammt wurden bis Ende Mai 8.111 Verstöße festgestellt.

 

Hier geht es zum Video auf YouTube


Welche Folgen zeitigt der Ausstieg Großbritanniens aus der EU?

Tschürtz und Petschnig orten herausfordernden, aber interessanten Weg

Die Frage in Großbritannien über einen Ausstieg des Landes aus der EU wurde beantwortet: Die Mehrheit der Bevölkerung, nämlich fast 52 Prozent der Wähler, stimmten mit JA für den EU-Austritt. „Die Unzufriedenheit der Briten mit der Europäischen Union wurde mit diesem Ergebnis klar ersichtlich. Gründe für diesen Wahlausgang finden sich unter anderem in den Themen Wirtschaft, Sicherheit, Migrationspolitik und im ungehinderten Zugang zum britischen Arbeitsmarkt für alle Unionsbrüger“, hält FPÖ-Landesaparteiobmann LHStv Hans Tschürtz fest.

Die Briten behielten immer eine starke Präsenz außerhalb der EU. Dies wurde etwa durch das Beibehalten der eigenen Währung oder dem bewussten Nichtbeitritt zum Schengen-Raum ersichtlich. Trotz all ihrer Vergünstigungen („Britenrabatt“) hat sich die Bevölkerung aber dazu entschieden, der EU den Rücken zu kehren.

Die Granden der EU-Befürworter behaupten, diese Entscheidung werde für Großbritannien gewissermaßen den wirtschaftlichen Untergang bedeuten. Dazu FPÖ-Wirtschaftslandesrat Alexander Petschnig: „Jetzt stellt sich die spannenden Frage, ob sich diese Befürchtungen nachvollziehen lassen, oder ob bloß das EU-Establishment befürchtet, dass eben das Gegenteil passiert. Was würde es für die EU bedeuten, sollte Großbritannien bis auf ein paar kurzfristige Börsenschwankungen trotz ´Brexit´ eine positive Entwicklungen in Zukunft verzeichnen können? Welche Folgen hätte dies für andere EU-skeptische Länder, welche dann die Bestätigung hätten, auch außerhalb der EU durchaus überlebensfähig zu sein?“, so Petschnig.

„Ganz Europa wird den britischen Weg gespannt mitverfolgen und seine Schlüsse daraus ziehen. Fest steht, dass sich Großbritannien dazu entschieden hat, einen herausfordernden, aber politisch ausgesprochen interessanten Weg zu bestreiten“, schlossen Tschürtz und Petschnig.

 

 

Share Button

Related posts