FPÖ-Hofer fordert Ende des Koalitionsstreits oder Neuwahlen

Wien, 23. 6. 2016 –

Fehlender Wille zur Zusammenarbeit schadet Österreich

Norbert Hofer

3. NR-Präs. Ing Norbert Hofer, FPÖ

Der Dritte Präsident des Nationalrates und freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Ing. Norbert Hofer fordert die Bundesregierung auf, die Endlosschleife des Streits zu verlassen oder den Weg freizumachen für Neuwahlen: „Ich hoffe wirklich, dass die Bundesregierung ihren Streit beilegt und die anstehenden Probleme in unserem Land endlich anpackt. Österreich stöhnt unter der hohen Steuerlast, der ineffizienten Verwaltung, den flüchtenden Leitbetrieben, den durch die Bürokratie belasteten Klein- und Mittelbetrieben, der hohen Arbeitslosigkeit, dem Inflationsverlust beim Pflegegeld, dem realen Kaufkraftverlust, dem Missbrauch des Asylrechts, der ausufernden Kriminalität, der Bildungsmisere, den teuren aber ineffizienten Gesundheitsstrukturen, der fehlenden Transparenz bei Subventionen, den zu hohen Kosten für die ÖBB, dem unsicheren Pensionssystem, der sinkenden Geburtenrate und den zu hohen Belastungen für die Familien, der steigenden Armut – besonders bei Alleinerzieherinnen – und dem Verlust des Vertrauens in die Europäische Union.“

„Wenn die ‚Nadelstiche‘ aber fortgesetzt werden, dann ist es tatsächlich besser, dem Schrecken ein rasches Ende zu setzten“, fordert Hofer, „denn wir können nicht mehr länger zuwarten“. Dann brauche es eben einen neu gewählten Nationalrat und eine neue Bundesregierung, die ein breites Vertrauen genieße, denn viel Geduld hätten die Österreicherinnen und Österreicher nicht mehr. Hofer: „Es wurde genug gestritten und zu viel Zeit vergeudet. Das hat sich Österreich nicht verdient.“

 

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