SPÖ: Aqua Burgenland – Sopron, LH Niessl bekommt Ung. Komturkreuz und Empfang, Woche des Waldes 2016

Mattersburg, 22. 6. 2016 –

Aqua Burgenland-Sopron führt durch Mattersburg

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Bgm. Ingrid Salamon mit Mag. Klaus Sauer und Dr. DI Helmut Herlicska vom WLV vor den imposanten Leitungsrohren.

Das ehrgezeigte Projekt „Aqua Burgenland-Sopron“ befindet sich in der Umsetzungsphase und wird in den nächsten Wochen durch Mattersburg geführt.

Bei diesem gewaltigen Infrastrukturprojekt werden die öffentlichen Wasserversorgungen des Nördlichen Burgenlandes, der Stadt Sopron samt Umlandgemeinden und des Mittleren Burgenlandes zur gegenseitigen Absicherung miteinander verbunden. Ein Teil der Trasse führt auch durch Mattersburger Hotter. Die Bauarbeiten dafür beginnen in den nächsten Wochen.

Durch den Zusammenschluss erfolgt neben der gegenseitigen Absicherung insbesondere eine nachhaltige Absicherung der Wasserversorgung für den gesamten Raum, in dem rund 300.000 Menschen leben. „Es handelt sich dabei um das größte Sicherheitsprojekt in der burgenländischen Wasserwirtschaft. Es dient auch für die Versorgungssicherheit der Stadtgemeinde Mattersburg“, erklärt Bürgermeisterin Ingrid Salamon.

„Der WLV ist für die Umsetzung der großen Wassertransportleitung von Neudörfl bis zur Staatsgrenze bei Schattendorf zuständig. Die Fertigstellung dieses wichtigen Projektabschnittes ist für Ende 2017 / Anfang 2018 geplant,“ erklären die beiden Geschäftsführer des WLV, Mag. Klaus Sauer und Dr. DI Helmut Herlicska.

Die Gesamtkosten des Projektes, das bis 2021 umgesetzt werden soll, betragen knapp 100 Mio. Euro.


Große Anerkennung für burgenländischen Landeshauptmann

Hans Niessl mit dem „Komturkreuz des Verdienstordens von Ungarn“ ausgezeichnet

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Landeshauptmann Hans Niessl wurde am 21. Juni 2016 im Ministerium für Außenwirtschaft und Auswärtige Angelegenheiten durch den persönlichen Beauftragten des Staatspräsidenten, den Minister für Außenwirtschaft und Auswärtige Angelegenheiten, Péter Szijjártó, das „Komturkreuz des Verdienstordens von Ungarn“ überreicht

Ungarns Staatspräsident János Áder hat dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Niessl zur Anerkennung seiner Verdienste die Auszeichnung „Komturkreuz des Verdienstordens von Ungarn“ verliehen. Diese Auszeichnung wurde Landeshauptmann Niessl am 21. Juni 2016 im Ministerium für Außenwirtschaft und Auswärtige Angelegenheiten durch den persönlichen Beauftragten des Staatspräsidenten, den Minister für Außenwirtschaft und Auswärtige Angelegenheiten, Péter Szijjártó, überreicht. „Diese große Anerkennung darf ich stellvertretend für das Land Burgenland und jene Menschen entgegennehmen, die sich stets für diese positive Zusammenarbeit eingesetzt haben, denn das Burgenland und Ungarn verbindet schon traditionell eine sehr enge Partnerschaft. Getragen ist diese Achse von vielen gemeinsamen Interessen, aber auch von vielen persönlichen Kontakten und Freundschaften. Eine starke Achse zwischen dem Burgenland und Ungarn ist aber auch das Fundament für die weiterhin erfolgreiche Entwicklung unserer Länder. Diese Achse ist modellhaft für Europa und wird es ermöglichen, dass wir die bestehenden und kommenden Herausforderungen erfolgreich bewältigen können“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl.

Das Burgenland und Ungarn verbindet eine besondere Geschichte mit historisch bedeutenden Momenten. In den Jahren 1956 und 1989 wurde Weltgeschichte geschrieben. Heute ist das Burgenland in vielen Bereichen, in Österreich, aber auch in Europa, eine Vorbildregion. Niessl dazu: „Dies wurde auch durch die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit unseren Nachbarländern möglich. Erst letzte Woche trafen der österreichische Verteidigungsminister und der Innenminister mit ihren ungarischen Amtskollegen zu einem Arbeitsgespräch im Südburgenland zusammen, um Fragen der gegenwärtigen Migrationssituation besser bewältigen zu können. Als Nachbarländer verfolgen wir aber auch gemeinsame Interessen in Fragen der Aufwertung des Wirtschaftsstandortes unserer Region, in Fragen der Verkehrspolitik, in Fragen des grenzüberschreitenden Einsatz- und Katastrophenschutzes, aber auch im Tourismus, wo es, beispielsweise mit dem Nationalpark Neusiedler See Seewinkel, viele Anknüpfungspunkte gibt. Für das Burgenland als Grenzregion ist es deshalb auch in Zukunft von großer Bedeutung, dass mit Unterstützung von Brüssel grenzüberschreitende Projekte umgesetzt werden und mit den Nachbarn aktiv zusammengearbeitet wird.“


Empfang in der österreichischen Residenz in Budapest

Landeshauptmann Hans Niessl vertieft bilaterale Kontakte und traditionell gute Beziehungen zwischen den Ländern

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Landeshauptmann Hans Niessl, Botschafter Dr. Ralph Scheide, Maria Teixeira de Morais Pires, Botschafterin von Portugal in Budapest, und Dr. János Perényi, Botschafter von Ungarn in Wien, hoffen auf einen gemeinsamen Einzug von Österreich, Ungarn und Portugal ins Achtelfinale bei der Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich

Bei einem Empfang, der auf Einladung von Botschafter Dr. Ralph Scheide am 21. Juni 2016 in der österreichischen Residenz in Budapest abgehalten wurde, traf Landeshauptmann Hans Niessl an der Spitze einer burgenländischen Delegation mit zahleichen Fest- und Ehrengästen bzw. hochrangigen Vertretern des Diplomatischen Corps zu informellen Gesprächen zusammen. Im Mittelpunkt dieses Sommerfestes, das von der Weinbauschule Eisenstadt mit edlen Tropfen begleitet wurde, standen die Pflege bestehender Kontakte sowie die Vertiefung der traditionell guten Beziehungen zwischen den Ländern.

„Die Grenze zwischen Österreich und Ungarn ist eigentlich eine Grenze zwischen dem Burgenland und Ungarn, die im Laufe der vergangenen Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zu einer partnerschaftlich Verbindung geworden ist. Dieses grenzüberschreitende Miteinander, diese gemeinsame Zusammenarbeit steht auf einem breiten und tragfähigen Fundament, auf einer Basis, auf der bis dato viele Projekte, wie der Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel, das Weltkulturerbe, die Naturparke bzw. Impulse im Bereich der Wasserversorgung, des Feuerwehrwesens und anderer Initiativen erfolgreich Realität wurden. Diese positive bilaterale Zusammenarbeit wird auch künftig für eine weiterhin dynamische wirtschaftliche Entwicklung und für die Schaffung bzw. Sicherung von Arbeitsplätzen vorrangig sein“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

Der burgenländische Landeshauptmann stellte aber auch die Wichtigkeit der Österreichischen Botschaft in Budapest als Wegbereiter in den Vordergrund: „Das Burgenland und Ungarn sind seit jeher ganz besonders miteinander verbunden. Als Nachbarländer teilen wir viele Anliegen und gemeinsame Interessen. Es gibt zahlreiche Kooperationen und Kontakte auf allen Ebenen, wo wir mit Botschafter Dr. Ralph Scheide einen kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner haben. Für diese Förderung der Beziehungen unserer Länder und Regionen, für die Verbundenheit mit dem Burgenland, für die Verdienste um ein freundschaftliches und partnerschaftliches Miteinander, für dieses Engagement und diese Leistungen möchte ich Botschafter Dr. Scheide und den MitarbeiterInnen der österreichischen Botschaft in Budapest sehr herzlich danken.“


Lebensraum – Wirtschaftsträger – Multitalent

„Woche des Waldes 2016“: Agrarlandesrätin Verena Dunst will mit Baumpflanzung die Bewusstseinsbildung von Kindern stärken

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Die „Woche des Waldes“ nahm Agrarreferentin Landesrätin Verena Dunst gemeinsam mit Forstdirektor wHR DI Hubert Iby, Bürgermeister Mag. (FH) Christian Vlasich und Robert Gilschwert, Obmann der Urbarialgemeinde Lockenhaus, zum Anlass, um im Urbarialwald der Gemeinde Lockenhaus gemeinsam mit Kindern der 4. Klasse der örtlichen Naturparkvolksschule 20 junge Eichen zu pflanzen

Die „Woche des Waldes“, 2016 unter dem Motto „Best of Forest“, nahm Agrarreferentin Landesrätin Verena Dunst zum Anlass, um im Urbarialwald der Gemeinde Lockenhaus gemeinsam mit Kindern der 4. Klasse der örtlichen Naturparkvolksschule 20 junge Eichen zu pflanzen. In Zeiten des Klimawandels hat die Eiche vielen ihrer Baumartgenossen etwas voraus: Sie reagiert flexibel auf sich verändernde Umweltbedingungen und selbst lange, extreme Hitze kann ihr so schnell nichts anhaben. Diese und viele andere Besonderheiten haben die Eiche zum „Baum des Jahres 2016“ gemacht. „Diese heutige Aktion ist eine Auftaktveranstaltung zum Projekt „Kinder pflanzen einen Wald“, die ab dem Herbst mit mehreren Schulen vom Landesschulrat für Burgenland in Kooperation mit der Werkstatt Natur gestartet wird. Wesentliches Ziel dabei ist es, nachfolgenden Generationen durch Aufklärung und Information bewusst zu machen, wie wichtig der Wald ist. Holz ist Baustoff, Werkstoff, aber auch ein wesentlicher Energieträger und damit als einer der wichtigsten nachwachsenden Rohstoffe auch heute noch unentbehrlich. Der Wald ist darüber hinaus aber viel mehr als ein Wirtschaftsfaktor. Er ist Sauerstoffproduzent, Naherholungsraum und Lebensraum für unzählige Tier- und Pflanzenarten“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst im Rahmen einer Pressekonferenz mit dem burgenländischen Forstdirektor wHR DI Hubert Iby, Bürgermeister Mag. (FH) Christian Vlasich und Robert Gilschwert, Obmann der Urbarialgemeinde Lockenhaus, die 2014 mit dem Staatspreis für vorbildliche Waldwirtschaft ausgezeichnet wurde.

Die „Woche des Waldes“ ist eine seit den siebziger Jahren bestehende Initiative der österreichischen Forstwirtschaft, mit dem Ziel, Interesse für den Wald und die Anliegen der Forstwirtschaft zu wecken. Die Waldwoche ist eine akkordierte Aktion der gesamten Forstbranche, um Interessierte mit dem Wald, den Forstleuten und Waldbesitzern in Kontakt zu bringen und die Medien und Meinungsmultiplikatoren dazu zu motivieren, sich mit dem Thema „Wald“ auseinander zusetzen und darüber zu berichten. Die „Woche des Waldes“ soll Kommunikation und Dialoge fördern sowie das Bewusstsein für aktuelle Problemstellungen in der Forstwirtschaft schaffen und erhöhen. Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft ist Impulsgeber und Koordinator der „Woche des Waldes“ und legt jährlich ein Schwerpunktthema fest.
Seit dem Jahr 1994 werden bundesweit bäuerliche Waldbesitzer und Forstbetriebe mit dem Staatspreis für vorbildliche Waldwirtschaft ausgezeichnet. Die Vorschläge dafür stammen von den Landesforstdiensten und Landwirtschaftskammern und werden von einer Kommission nach strengen Kriterien vergeben. Seither wurden 19 burgenländische Staatspreisträger ausgezeichnet. Diese Betriebe wurden hinsichtlich ihrer Bewirtschaftung, Naturnähe, Kooperationsbereitschaft, Innovationen etc. als vorbildlich beurteilt. 2014 wurde die Urbarialgemeinde Lockenhaus mit diesem Staatspreis ausgezeichnet.

Der burgenländische Wald hat mit ca. 20% des Holzvorrats den größten Eichenanteil aller Bundesländer. Überhaupt ist das Burgenland mit etwa 50% der Waldfläche das Bundesland mit dem höchsten Anteil an Laubwäldern. Die Waldfläche nimmt laufend zu. Nach einer aktuellen Luftbildauswertung beträgt sie derzeit 131.400 ha. Das Bewaldungsprozent im Burgenland beträgt demnach 33,1. Der Holzeinschlag hat im Jahr 2015 mit 794.000 fm einen neuen Spitzenwert erreicht. Dunst dazu: „Der nachwachsende Rohstoff Holz wird zunehmend genutzt. Dies ist ein unschätzbarer Beitrag zum Klimaschutz. Trotzdem wächst laufen mehr Holz zu, als genutzt wird, die Nutzung erfolgt nachhaltig. Die vergangenen Jahre haben aufgrund der heißen, trockenen Sommer zu starkem Anstieg des Borkenkäferbefalls in den Fichtengebieten geführt. Fast ein Viertel des geschlägerten Holzes im Jahr 2015 waren Kalamitätsnutzungen. Zur Bekämpfung dieser Kalamität wurden für 2016 aus dem Programm zur Ländlichen Entwicklung 150.000 Euro an Fördermittel bereitgestellt. Damit werden Fangbäume, Käferfallen und Beratungen für Kleinwaldeigentümer gefördert.“

Im Zuge der Bioindikatornetzuntersuchungen werden jährlich im Herbst Nadel- und Laubproben an 57 Standorten im burgenländischen Wald gewonnen und auf Schadstoffe untersucht. Dabei zeigt sich seit Beginn dieser Mess-Serie ein etwa gleichbleibendes Ergebnis. Der relativ hohe SO2-Gehalt der Luft resultiert offenbar aus Fernverfrachtungen und kann durch nationale Maßnahmen zur Luftreinhaltung nur gering beeinflusst werden. Aus dem Programm zur ländlichen Entwicklung 2014 – 2020 stehen jährlich 1,23 Millionen Euro für den Forstbereich zur Verfügung. Förderschwerpunkte sind waldverbessernde Maßnahmen, wie Durchforstungen, Neuaufforstungen in unterbewaldeten Gebieten, Forstschutzmaßnahmen und die Erhaltung von wertvollen Waldflächen.

 

 

 

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