SPÖ: Familien Erlebnnistag, Dr. Lunzer bei LH Niessl, Mindestsicherung

Eisenstadt, 20. 6. 2016 –

Familienerlebnistag im Dreiländer Naturpark Raab

Das Familienreferat der burgenländischen Landesregierung feiert 15 Jahre Familienpass Burgenland mit einem großen Familienfest

vhFamilienlandesrätin Verena Dunst und das Familienreferat Burgenland laden am Sonntag, 26. Juni 2016, anlässlich „15 Jahre Familienpass Burgenland“ zum Familienerlebnistag in den Naturpark Raab ein. Dort erwartet alle Kinder, Eltern und Großeltern ein spannendes und abenteuerliches Programm. Beim großen Gewinnspiel winkt als Hauptpreis ein Sommerurlaub für die ganze Familie!

Familienpass Burgenland
Vor mittlerweile 15 Jahren wurde auf Initiative von Landesrätin Verena Dunst der Familienpass Burgenland eingeführt. Der Familienpass ist eine kostenlose Vorteils- und Servicekarte für alle Familien – dazu zählen natürlich auch AlleinerzieherInnen sowie getrennt lebende Eltern mit Haupt- oder Nebenwohnsitz im Burgenland. Mittlerweile gibt es im Burgenland fast 23.000 Familienpassbesitzer und –besitzerinnen. Der Familienpass ermöglicht Vergünstigungen bis zu 50 Prozent in den Branchen Freizeit, Kultur, Handel, Gewerbe, Tourismus und Gastronomie bei mehr als 350 Vorteilsgebern im Burgenland. Darüber hinaus bieten auch zahlreiche Partnerbetriebe in anderen Bundesländern attraktive Vorteile. Darüber hinaus erhalten die PassinhaberInnen vier Mal jährlich das Familienjournal mit vielen interessanten Informationen rund ums Thema Familie.

Familienerlebnistag
15 Jahre Familienpass Burgenland – das ist ein Grund zum Feiern!
An 3 Stationen erwartet die Familien von 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr ein spannendes und abenteuerliches Programm.

o Station Jostmühle – Minihof-Liebau
Eine funktionierende Wassermühle besichtigen und sehen, wie aus Getreide Mehl wird. Danach backen wir unser eigenes Gebäck.
o Station Naturwinkel Saufuss –Minihof Liebau: Artentierschutz erleben – Führungen durch die Volieren und den Nutztierstall mit vielen Informationen und der Möglichkeit, die Tiere hautnah zu erleben. Bastelangebot, Bewegungs- und Geschicklichkeitsspiele für die ganze Familie.
o Station Mühlgraben
Gutes aus der Region – DirektvermarkterInnen bieten regionale Schmankerl im Genusszelt. Möglichkeit zum Mittagessen – Alle am Familienpass eingetragenen Personen erhalten einen Essensbon im Wert von € 3,–.
Kunstmarkt vom Verein „hand’gmocht“; Bastelangebot und Wissenswertes „rund ums Leben im Wasser“, Wünschelrutengehen

Mit gestempeltem Stationenpass nehmen die Familien am großen Gewinnspiel teil und können einen Sommerurlaub für die ganze Familie gewinnen! Der Stationenpass wird bei jeder Station ausgestellt. Die Verlosung erfolgt um 15:45 Uhr in der Station Naturwinkel Saufuss. Die Gewinne werden unter den anwesenden Familien verlost.
Ein „Dottozug“ bringt die Gäste bequem von einer Station zur nächsten.

Die Veranstaltung findet nur bei Schönwetter statt. Info-Hotline: 03329/48453


Präsident der Notariatskammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland bei LH Niessl

Dr. Michael Lunzer zum freundschaftlichen Austausch bei LH Niessl

spö

HR GS Dr. Christian Sonnweber, GF der Österr. Notariatskammer, LH Hans Niessl, Präsident Dr. Michael Lunzer

Der Präsident der Notariatskammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland, Dr. Michael Lunzer, traf heute, Montag, Landeshauptmann Hans Niessl zum freundschaftlichen Gespräch im Landhaus in Eisenstadt. Thema war unter anderem eine mögliche Kooperation zwischen dem Land Burgenland und der Notariatskammer.

Lunzer betreibt gemeinsam mit einem Partner ein öffentliches Notariat in Wien-Hernals und ist auch Vizepräsident der Österreichischen Notariatskammer. Seit März hat er die Präsidentschaft der Notariatskammer für Wien, Niederösterreich und Burgenland inne. Dem Gespräch wohnte auch HR GS Dr. Christian Sonnweber, Geschäftsführer der Österreichischen Notariatskammer, bei.


Mindestsicherung: ÖVP findet keine gemeinsame Linie!

LGF Schuster: „ÖVP soll endlich ein einheitliches und vernünftiges Konzept auf den Tisch legen“

Als „Schattentheater“ bezeichnet SPÖ Landesgeschäftsführer Helmut Schuster die ÖVP Burgenland-Kampagne zur Reformierung der Mindestsicherung. Landeshauptmann Hans Niessl sei schon lange vor der ÖVP-Mindestsicherungs-Kampagne aktiv geworden und Landesrat Darabos verhandle auf Bundesebene die neue Vereinbarung zur Mindestsicherung, konstatiert der Landesgeschäftsführer. „Die Steiner-ÖVP hechelt auch hier wieder einmal hinterher“, so Schuster. Außerdem habe das Burgenland diesbezüglich schon jetzt die strengste Handhabe, hält Schuster fest. „Steiner, Sagartz und Wolf sollen lieber in der Landtagsarbeit ein konstruktives Miteinander suchen und nicht eine Kampagne für ‚Leistungsbereite im Land’ starten“, so Schuster. Das Motto „Leistung muss sich wieder lohnen“ müsse die Steiner-ÖVP bei sich selbst anwenden, denn derzeit stellt sich die Frage: „Wo war die Leistung der ÖVP bisher für das Land?!“, kritisiert Schuster.

Das Burgenland verfügt schon jetzt über ein sehr restriktives Gesetz in Bezug auf die Mindestsicherung. So können beispielsweise laufend Kürzungen bei „Asylberechtigten“ vorgenommen werden, die den Besuch eines Deutschkurses verweigern bzw. versäumen oder die vermittelte Arbeitsstellen durch das AMS verweigern. Weiters bekommen Subsidär Schutzberechtigte, nur 320 Euro an Leistungen ausbezahlt. „Das Sozialsystem könne nur finanzierbar bleiben, wenn es auch Differenzierungen gibt und nicht nach dem Gießkannenprinzip vorgegangen wird“, so Schuster.

Für die SPÖ Burgenland und Landeshauptmann Hans Niessl ist eine gemeinsame Regelung für alle Bundesländer nicht nur notwendig, sondern auch der vernünftigste Ansatz. „Das kann aber nur gelingen, wenn es für die Länder dabei eine Rahmenlösung mit Spielraum gibt, denn das Burgenland kann es sich nicht leisten, gleich viel Mindestsicherung wie beispielsweise Wien zu zahlen“, so Landesgeschäftsführer Schuster abschließend.

 

 

 

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