ÖVP: Semesterticket 2.0

Eisenstadt, 16. 6. 2016 –

Pfeif ned drauf!
Die Zeit ist reif für das Semesterticket 2.0

Patrik Fazekas, OeVP
Patrik Fazekas, ÖVP

Die Ticketpreise für öffentliche Verkehrsmittel steigen. Vor allem junge Menschen ohne Einkommen sind den jährlichen Preisesteigerungen schutzlos ausgesetzt. In einer Pressekonferenz heute, Donnerstag, nennt Jugendsprecher Patrik Fazekas konkrete Maßnahmen, die Burgenlands Studierenden unter die Arme greifen sollen.

Das Land Burgenland gewährt burgenländischen Studierenden einen Zuschuss für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel. So weit, so gut! Der Haken aber liegt im Detail. Denn der Zuschuss gilt nur für die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel am Studienort selbst. Für Jugendsprecher Patrik Fazekas ist das zu wenig. „Der finanzielle Zuschuss zum Öffi-Ticket am Studienort ist schön und gut, aber nur die halbe Miete. Ebenso wichtig ist es, mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostengünstig vom Heimatort an den Studienort zu gelangen. Dazu ist eine Ausweitung des Semestertickets auf die Fahrtstrecke zum Studienort erforderlich“, sagt Fazekas.

Damit nicht genug, fordert Jugendsprecher Fazekas, die Beantragung des Zuschusses künftig auch über das Online-Portal des Landes Burgenland (E-Government Burgenland) möglich zu machen. „Die Möglichkeit einer Online-Beantragung macht es für Studierende wesentlich einfacher, schnell und unbürokratisch eine Förderung zu erhalten und sollte in Zeiten des digitalen Fortschritts selbstverständlich sein. Ebenso trägt diese Form der Antragsstellung zur Verwaltungsvereinfachung und Effizienzsteigerung bei“, betont der ÖVP-Jugendsprecher.

„Pfeif ned drauf!“, appelliert Fazekas an die rot-blauen Regierungsmitglieder und fordert mittels Landtagsinitiative, die Semesterticket-Förderung von burgenländischen Studierenden, zusätzlich zur Unterstützung bei der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel am Studienort, auf die Strecke vom Heimat- zum Studienort auszuweiten und eine Online-Beantragung des Zuschusses zu ermöglichen.

Als Jugendsprecher betont Fazekas: „Wenn wir wollen, dass die Lebensqualität der jungen Generation steigt, dann braucht es nachhaltige Mobilitätskonzepte zur Entlastung der Jugendlichen. Daraus resultiert nicht nur die Steigerung der Lebensqualität, sondern auch eine Maßnahme gegen die fortschreitende Abwanderung. Gleichzeitig kann die Attraktivität des Wohnorts gesteigert und Nahversorgung gestärkt werden, weil mehr Kaufkraft im Ort bleibt.“

Als starke Alternative definiert die Volkspartei Burgenland ihre Politik nicht darin, Verantwortungen abzuschieben und Grenzen aufzuzeigen, sondern darin, Möglichkeiten zu schaffen. Gerade im Bereich der Mobilität ist es wichtig, die eigenen Möglichkeiten voll auszuschöpfen. „Es reicht nicht, Verantwortung auf Bundesebene hin und her zu schieben. Um die heimische Jugend nicht an die Großstädte zu verlieren, müssen eigenständige Konzepte vorgelegt und Anreize geschaffen werden. Die Zeit ist reif für das Semesterticket 2.0! Jetzt ist die Landesregierung gefordert“, so Fazekas abschließend.

 

 

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