SPÖ: Bundesheer größter Arbeitgeber in Güssing, Auszeichnungen, Eisenstadt Plan

Eisenstadt, 10. 6. 2016 –

Bundesheer wird größter Arbeitgeber im Bezirk Güssing

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Oberst Erkinger, NAbg. Schabhüttl, LRin Dunst, Oberst Langthaler und Oberst Gasser

Mit der Neuaufnahme von 147 Soldatinnen und Soldaten wird das Österreichische Bundesheer wichtige Arbeitsplätze im Bezirk Güssing schaffen. Die Montecuccoli Kaserne in der Stadt Güssing wird dann, mit insgesamt 360 Mitarbeitern, das Krankenhaus Güssing als größten Arbeitgeber der Region überholen. „Eine große Chance für das gesamte Südburgenland – besonders für junge Menschen, die sonst nach Wien auspendeln müssten“, betonte LRin Verena Dunst. Bei der gemeinsamen Pressekonferenz in der Güssinger Kaserne nahmen außerdem der neue Militärkommandant des Burgenlandes Oberst Gernot Gasser, Kasernenkommandant Oberst Thomas Erkinger, der stv. Kommandant der 3. Panzergrenadierbrigade Oberst Franz Langthaler sowie NAbg. Jürgen Schabhüttl teil.

LRin Dunst betonte auch die große Bedeutung der Kaserne für die lokale Wirtschaft. So schafft und sichert die Kaserne, so Dunst, über ihre Zulieferer auch im Bereich der regionalen Betriebe Arbeitsplätze. NAbg. Schabhüttl, der auch Mitglied des Verteidigungsausschusses ist, ging in seinem Beitrag auf das Konzept von Verteidigungsminister Doszkozil zur Neuausrichtung des Bundesheeres ein und strich in diesem Zusammenhang die Rolle des Standortes Güssing hervor. „Güssing wird durch das Doszkozil-Konzept stark profitieren“, fasste der Nationalrat zusammen. Besonders angetan zeigte sich LRin Dunst, in deren Zuständigkeiten auch Frauenagenden fallen, von der steigenden Anzahl der Soldatinnen: „Frauen stehen unterdessen wirklich alle Türen im Bundesheer offen, ich kann nur dazu ermuntern sich zu bewerben.“


Auszeichnung für verdiente Persönlichkeiten

Persönlichkeiten für besondere Verdienste um das Land Burgenland geehrt

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Landeshauptmann Hans Niessl, Landesamtsdirektor WHR Dr. Robert Tauber, der designierte Landesamtsdirektor Mag. Ronald Reiter, Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf und Landtagspräsident Christian Illedits mit den ausgezeichneten MitarbeiterInnen der Präsidentschaftskanzlei S. E. Dr. René Pollitzer, Kabinettsdirektor S. E. Botschafter Dr. Helmut Freudenschuss, Mag. Gregor Keller, Mag. Diego Rainer, Mag. Meinhard Rauchensteiner, Astrid Salmhofer, Regierungsrätin Gertrude Wojtczak, Oberst Ewald Grumböck, Amtsdirektor Regierungsrat Silvian Fügenschuh, Gertraud Mica, Christine Hack, Beate Brauch und Erich Leodolter

An dreizehn MitarbeiterInnen des Kabinettes von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer wurden für ihre Verdienste um das Land Burgenland heute, Freitag, im Landhaus in Eisenstadt von Landeshauptmann Hans Niessl Ehrenzeichen verliehen. „Die heute ausgezeichneten Persönlichkeiten verdienen es in besonderem Maße, geehrt zu werden. Sie haben Großartiges für unser Land geleistet und viel zum Ansehen des Burgenlandes beigetragen. Das Burgenland hat Bundespräsident Dr. Heinz Fischer viel zu verdanken. Bei gemeinsamen Auslandsbesuchen  konnten wir viele politische und wirtschaftliche Kontakte knüpfen. Dabei wurde unser Bundespräsident von seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in höchstem Maße professionell unterstützt. Dafür möchte ich ihnen meinen großen Dank, Respekt und Anerkennung aussprechen“, sagte Landeshauptmann Hans Niessl in seiner Festansprache. Dr. Stefan Lörincz und Dr. Werner Krischka wurde der Berufstitel Medizinalrat, Med.Rat Dr. Stefan Karall der Berufstitel Obermedizinalrat verliehen. „Dr. Stefan Lörincz, Dr. Werner Krischka und Med.Rat Dr. Stefan Karall haben in ihrer Tätigkeit als Mediziner stets die Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt gestellt. Sie haben mit großem Engagement und Einsatz viel zum ausgezeichneten Gesundheitssystem im Burgenland beigetragen“, so der Landeshauptmann.

Das Komturkreuz des Landes erhielten der ehemalige Kabinettsdirektor der Präsidentschaftskanzlei und nunmehrige Botschafter Österreichs in Italien S. E. Dr. René Pollitzer und der neue Kabinettsdirektor S. E. Botschafter Dr. Helmut Freudenschuss. Pollitzer hat sich stets als großer Freund und Förderer des Burgenlandes erwiesen und als Kabinettsdirektor stets maßgeblich mitgeholfen, das Land Burgenland  sowohl im In- als auch Ausland positiv darzustellen und positiv zu positionieren. Viele Wirtschaftskontakte sind dadurch entstanden. „Ganz besonders bemerkenswert waren auch die Besuche des schwedischen Königspaares und des japanischen Kronprinzenpaares im Burgenland, welche ebenfalls nicht zuletzt auch auf die Aktivitäten von Dr. Pollitzer zurückzuführen waren. Botschafter Dr. Helmut Freudenschuss hat sowohl als außenpolitischer Berater von Dr. Heinz Fischer als auch als nunmehriger Kabinettsdirektor des Bundespräsidenten immer auch auf die Sorgen und Belange des Burgenlandes Rücksicht genommen“, so Landeshauptmann Niessl.

Mag. Gregor Keller, Adjutant des Bundespräsidenten, Mag. Diego Rainer, verantwortlich für die gesamte Veranstaltungs- und Organisationslogistik bei Veranstaltungen der österreichischen Bundespräsidentschaftskanzlei, Mag. Meinhard Rauchensteiner, Leiter des Bereiches Wissenschaft, Kunst und Kultur in der österreichischen Präsidentschaftskanzlei, und der Leiterin der Presse und des Informationsdienstes der Präsidentschaftskanzlei, Astrid Salmhofer, wurde das Große Ehrenzeichen des Landes verliehen.

Regierungsrätin Gertrude Wojtczak, Oberst Ewald Grumböck und Amtsdirektor Regierungsrat Silvian Fügenschuh wurden mit dem Ehrenzeichen des Landes Burgenland ausgezeichnet.

Das Verdienstkreuz des Landes wurde Gertraud Mica, Christine Hack, Beate Brauch und Erich Leodolter verliehen.

Berufstitel an verdiente Mediziner verliehen
Der Titel Medizinalrat wurde an Dr. Stefan Lörincz und an den Chefarzt der Burgenländischen Gebietskrankenkasse Dr. Werner Krischka verliehen. Lörincz betreibt seit 1987 eine Facharztpraxis für Orthopädie und orthop. Chirurgie in Neusiedl am See.

Dr. Werner Krischka hat nach seinem Medizinstudium in der Blutspendezentrale des Roten Kreuzes gearbeitet und sein Wissen bei diversen Auslandseinsätzen sowie bei der medizinischen und organisatorischen Betreuung von Flüchtlingen zur Verfügung gestellt. Er war Flugrettungsarzt bei Christophorus 3 und hat weltweit Rückholflüge als Mitarbeiter der Tyrolean Airambulanz durchgeführt. Bei seinem letzten Auslandseinsatz im Jahr 2005 betreute er nach dem Tsunami-Unglück in Südost-Asien Opfer und Verwandte in Thailand im Auftrag des internationalen Roten Kreuzes. 1997wurde Krischka stellvertretender Chefarzt der BGKK, war dort seit 2005 mit dem Schwerpunkt Implementierung des E-card-Systems im Burgenland beauftragt. 2013 wurde er zum Chefarzt der BGKK bestellt. Krischka ist bis heute als freiwilliger Mitarbeiter beim Österreichischen Roten Kreuz tätig. Er ist Mitglied des Landesverbandsausschusses des Roten Kreuzes und stellvertretender Landeskatastrophenreferent und Landesschulungsreferent.

Für sein Wirken als praktischer Arzt und Gemeindearzt in Großwarasdorf und sein Engagement in der Ärztekammer Burgenland wurde Med.Rat Dr. Stefan Karall der Titel Obermedizinalrat verliehen. In seiner Funktion als Vizepräsident der Ärztekammer Burgenland konnte er sein Fachwissen einbringen und trug dadurch zur Verbesserungen im Gesundheitsbereich bei. Karall war auch als Kammerrat und Bezirksärztevertreter in der Ärztekammer tätig.


Unser Plan für die Innenstadt – Maßnahmen zur Belebung & Attraktivierung

Einen Pakt zu schließen und sich zur Innenstadt zu bekennen ist für die SPÖ-Eisenstadt zu wenig. Man setzt als Bürger voraus, dass sich ein Bürgermeister oder der Gemeinderat für die Belebung der Innenstadt einzusetzen hat.

Laut Beratungsfirma soll die Planungsphase 8 Monate dauern, die Umsetzungsphase sogar 3-5 Jahre in Anspruch nehmen. Das ist zu lange. Seit 5 Jahren wurde das Problem von Steiner ignoriert.

 

Steiner weist Vorwürfe zurück

Bürgermeister Thomas Steiner kann die Vorwürfe seitens der SPÖ nicht nachvollziehen und verweist stattdessen auf die positive Entwicklung der Innenstadt. „Gerade die Eisenstädter Innenstadt zählt nicht nur zu den schönsten Österreichs, alle Untersuchungen zeigen auch eine extrem hohe Besucherfrequenz und auch die Auslastung der Geschäftslokale ist enorm hoch. Das kräftige Nächtigungsplus von 17 Prozent im letzten Jahr und das attraktive Kultur- und Musikangebot im Schloss Esterházy und Kulturzentrum beweisen, dass die Tourismusbetriebe in Eisenstadt am richtigen Weg sind“, so Steiner.

Zuerst das Problem jahrelang ignorieren und schönreden. Dann viel Geld in die Hand zu nehmen, in eine oberösterreichische Beratungsfirma zu investieren und auf ein gutes Ergebnis in 5 Jahren zu hoffen ist viel zu wenig.

„Es ist fünf nach zwölf!!! Man muss jetzt schnell handeln um weitere Schließungen von Betrieben zu verhindern und eine Stimmung erzeugen, in der man wieder gerne Geschäfte in der Innenstadt eröffnet, weil man auch Geschäfte macht.“ So LAbg. Vbgm. Günter Kovacs.

 

Die SPÖ schlägt daher folgende Maßnahmen für die Belebung und Attraktivierung der Innenstadt vor:

 

  1. Kino direkt in der Innenstadt

 

  1. Jugendzentrum wieder direkt in der Stadt: FreundInnen treffen, chillen, Musik hören, gemeinsam etwas unternehmen, mit jemandem reden
  • Ziel ist es, Jugendlichen Raum für gemeinsame Freizeitgestaltung, soziales Lernen und Persönlichkeitsentwicklung direkt in der Innenstadt zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus soll eine Betreuung von Sozialarbeitern geboten werden.

 

  1. Leistbares Wohnen in der Innenstadt
  • Es müssen Anreize für Siedlungsgenossenschaften geschaffen werden.
  • Das Wohnen in der Innenstadt muss auch für Jungfamilien leistbar werden.

 

  1. Verkehrssituation verbessern
  • Der Weg in die Stadt soll durch ein öffentliches Verkehrssystem erleichtert werden.
  • Kundenparkplätze + 1,5 Stunden gratis parken.
  • Entfall der Gebührenpflicht für die Kurzparkzonen ab 12 Uhr an bestimmten Tagen.

 

  1. Familienfreundliche Innenstadt:
  • Familien sollen sich in der Stadt wohl fühlen: Der Stadtplatz als „Wohnzimmer der Stadt“, als Ort der Kommunikation und Begegnung, bequeme Sitzgelegenheiten schaffen, die zum Verweilen einladen.
  • Mehrere kleine Spielplätze errichten.
  • Ganzjahres-Programm für Kinder bei jedem Wetter.

 

„Mit diesen Maßnahmen wollen wir nicht nur die Lebensqualität in der Innenstadt erhöhen, sondern auch die Kaufkraft stärken und somit die Handelsstrukturen beleben“, so Kovacs abschließend.

 

 

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