SPÖ, FPÖ, ÖVP, Grüne – Vor der Landtagssitzung inkl. Tagesordnung

Mattersburg, 8. 6. 2016 –

Fülle von rot-blauen Initiativen im Landtag: Starkes Finale des ersten Arbeitsjahres!

Vier Gesetzesnovellen, eine Aktuelle Stunde und mehrere gemeinsame Anträge

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SPÖ-Klubobmann Hergovich und FPÖ-Klubobmann Molnar

Die morgige Landtagssitzung – kurz nach dem Jahrestag der letzten Landtagswahl – zeige einmal mehr, dass sich mit dem anschließenden Regierungswechsel auch der Stil und der Output der Landtagsarbeit deutlich verbessert hat, erklärten heute SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich und FPÖ-Klubobmann Géza Molnár: „Für SPÖ und FPÖ gilt die Devise ‚Arbeiten statt Streiten‘. Uns geht es nicht ums Schlechtreden des Partners, sondern um Ergebnisse“, betonten die beiden Klubobmänner bei einem gemeinsamen Pressetermin. Der morgige Landtag startet mit einer Aktuellen Stunde zum Thema Wirtschaft und Beschäftigung, beantragt von der SPÖ. Danach stehen, neben der 15a-Vereinbarung zur Grundversorgung, vier Gesetzes-Novellen auf der Tagesordnung. Außerdem diskutiert der Landtag Koalitionsanträge zu wichtigen Zukunftsfragen. „Die Fülle von Initiativen und Novellen zeigt, wie intensiv Rot-Blau an Sachlösungen arbeitet. Wir sorgen für ein starkes Finale des ersten Arbeitsjahres!“

Die Aktuelle Stunde steht unter dem Titel „New Deal: Arbeitsmarkt schützen – Wirtschaft stärken – Burgenländer in Beschäftigung bringen“. Die SPÖ will darin ihre Vorschläge zur Ankurbelung der Konjunktur und des Arbeitsmarktes auf breiter Basis diskutieren, so SPÖ-Klubobmann Hergovich: „Das Burgenland ist das Land mit dem höchsten Wirtschaftswachstum. Dieses Wachstum soll bei den Menschen ‚ankommen‘. Wir setzen dabei auf Investitionen, auf Modernisierung und auch auf den Schutz vor Lohn- und Sozialdumping. Dieser Mix soll dazu führen, dass die Trendwende bei der Arbeitslosigkeit gelingt.“

Die vier Gesetzesnovellen im Überblick:

Pflichtschulgesetz: Die Möglichkeit zur Schaffung einer Expositur zur Aufrechterhaltung eines Neue Mittelschul-Standorts wird erleichtert und flexibilisiert. „Damit bekommen alle betroffenen Schulen eine sichere Zukunftsperspektive. Im aktuellen Fall Neuhaus/Klausenbach reicht es, wenn sich die Gemeinde mit der Gemeinde Jennersdorf als Erhalter der Stammschule und den Sprengel-Gemeinden auf eine Vereinbarung über die Aufteilung des Schulsachaufwandes einigt. Die Gemeinden haben das Heft in Zukunft also selbst in der Hand!“, erklärt SPÖ-Klubobmann Hergovich. „Durch diese Novellierung wird nun endlich sichergestellt, dass keine NMS-Standorte mehr geschlossen werden müssen. Das Verfahren zur Einrichtung und Erhaltung von Expositurklassen ist nun endlich praxistauglich. Mit uns werden keine Schulen wider Willen geschlossen“, betont FPÖ-Klubobmann Molnár.

Heilvorkommen- und Kurorte-Gesetz: „Durch das neue Tourismusgesetz und die daraus resultierende Neukonstituierung der Tourismusverbände wird die gesetzliche Grundlage geschaffen, dass auch Kurorte wie Bad Tatzmannsdorf und Bad Sauerbrunn sich mit den regionalen Tourismusverbänden zusammenschließen können. Dies ruft vor allem im Bereich des Marketings nur positive Effekte für alle Beteiligten hervor.“, argumentiert der Freiheitliche Klubobmann. „Wir haben mit dem neuen Tourismusgesetz den Schritt hin zu größeren Tourismusregionen gemacht, um im Marketing schlagkräftiger und professioneller zu werden. Jetzt schaffen wir auch für Kurorte die Möglichkeit (Kann-Bestimmung), sich mit anderen Tourismusverbänden zusammen zu schließen“, so Hergovich.

Pflanzenschutzgesetz: „Wir eröffnen mit der Novelle mehr Raum für Innovationen im Bereich der Stare-Bekämpfung. Eine Win-Win-Situation für die Landwirtschaft, die Gemeinden und innovative Start-Up-Unternehmen“, erläutert Hergovich. Konkret wird die rechtliche Möglichkeit geschaffen, in Zukunft auch Drohnen zur Stare-Abwehr einzusetzen ¬- eine zukunftsträchtige Alternative zu Kleinflugzeugen oder Schussanlagen. „Auch Umwelt und Tourismus werden profitieren“, so die Klubobleute.

Rettungsgesetz: Nach der Novellierung können die burgenländische Wasserrettung und die Rettungshundebrigade von der Landesregierung als besondere Hilfs- und Rettungsdienste anerkannt werden. Der schon per Bescheid fixierte Status des Samariterbundes Burgenland als anerkannte Rettungsorganisation wird in den Gesetzesrang gehoben. „Das sind symbolische, aber trotzdem wichtige Änderungen – weil wir damit den unverzichtbaren Beitrag dieser Organisationen von Landesseite würdigen“, sagt FPÖ-Klubobmann Molnár.

>> Klare Positionen zu TTIP und Ökostromförderung

Außerdem werden wichtige SPÖ/FPÖ-Initiativen im morgigen Landtag beschlossen: Zum einen wollen SPÖ und FPÖ eine glasklare Positionierung des Landtags zu den laufenden Verhandlungen über die Freihandelsabkommen TTIP/CETA/TiSA. „Es darf zu keinen Verschlechterungen bei österreichischen Standards im Konsumentenschutz, Arbeitsrecht und bei der Lebensmittelsicherheit kommen. Beim derzeitigen Stand der Dinge sollte Österreich sich gegen einen Abschluss dieser Abkommen einsetzen“, fordern Hergovich und Molnár.

Zum anderen starten SPÖ und FPÖ eine Initiative zur Zukunft der Ökostromförderung in Österreich. Es gibt derzeit einen massiven Rückstau bei der Windkraft-Förderung, weil Projekte in der Warteschleife hängen und von der Verfallsfrist bedroht sind. Projekte in elf burgenländischen Gemeinden könnten davon negativ betroffen sein. „Zunächst sollen alle in Planung befindlichen Projekte realisiert werden können. Dazu muss die Bundesregierung ein einmaliges zusätzliches Kontingent an Mitteln zur Verfügung stellen. Für die Zukunft fordern wir ein Fördersystem, das ausreichende Anreize für weitere Investitionen in Erneuerbare Energien schafft“, so SPÖ-Klubchef Hergovich.


Landtag: ÖVP kümmert sich um Anliegen der Menschen

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LAbg. Mag. Christian Sagartz, BA, Klubobmann
LAbg. Mag. Christoph Wolf, M.A., Landesgeschäftsführer
LAbg. Patrik Fazekas, BA, Jugendsprecher

„Die Burgenländerinnen und Burgenländer erwarten zu Recht, dass sich die Politik um die Sorgen und Anliegen der Menschen kümmert. Daher bringt die Volkspartei Burgenland Anträge für eine starke Wirtschaft, für Wahlfreiheit bei der schulischen Ausbildung, für bessere Mobilität und für mehr Transparenz beim Landesrechnungshof ein“, präsentiert Klubobmann Christian Sagartz die ÖVP-Standpunkte zur morgigen Landtagssitzung.

In einem Pressegespräch mit Landesgeschäftsführer Christoph Wolf und Jugendsprecher Patrik Fazekas unterstreicht Christian Sagartz: „Die Wirtschaft ist im Umbruch: Digitalisierung, neue Finanzierungsformen und neue Arten von Beschäftigungsverhältnissen und Selbständigkeit stellen die politisch Verantwortlichen vor große Herausforderungen. Die Antworten auf diese Fragen können aber nicht neue Steuern sein, wie die von SPÖ-Kanzler Kern geforderte Maschinensteuer. Vielmehr braucht es gezielte Initiativen zur Attraktivierung des Wirtschaftsstandortes Österreich. Denn nur eine starke Wirtschaft sichert und schafft nachhaltig Arbeitsplätze!“

Daher braucht es flexiblere Arbeitszeitenregelungen sowie Steuerfreiheit für Überstunden ab der ersten mehr geleisteten Arbeitsstunde. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass Leistung sich auch auszahlt und Leistung belohnt wird. „Wer 40 Stunden in der Woche arbeitet und weniger als 1.000 Euro netto verdient kann zu Recht nicht verstehen, dass mit der Mindestsicherung ein Vielfaches zu ‚verdienen‘ ist. Das österreichische Sozialsystem muss Hilfe zur Selbsthilfe bieten und darf keine Hängematte sein“, so Christian Sagartz.

Bildung: Wahlfreiheit bei Schulausbildung und Nachmittagsbetreuung garantieren

„Für eine erfolgreiche Zukunft ist das differenzierte Schulsystem auch künftig wesentlich. Ein qualitatives Bildungssystem hat auch die Wahlfreiheit der Schüler und Eltern in der schulischen Ausbildung zu beinhalten“, ist für den ÖVP-Klubobmann klar. Daher bringen die ÖVP-Mandatare einen Entschließungsantrag ein: „Wir treten für Vielfalt statt Einheitsbrei ein. Schüler und Eltern brauchen die Möglichkeit der freien Wahl des Schulsystems und der Nachmittagsbetreuung, um die Ausbildung auf die eigenen Bedürfnisse und Ansprüche bestens abstimmen zu können.“

Zustimmen wird die Volkspartei Burgenland beim Gesetzesvorschlag, Expositurklassen im Burgenland zu ermöglichen. „Damit werden Schulstandorte gesichert, die ansonsten wegen zu geringer Schülerzahlen geschlossen werden müssten. Die ÖVP hat dieses Gesetz bereits in der vergangenen Legislaturperiode federführend mitverhandelt“, so Christian Sagartz.

 

Wolf: Landesrechnungshof aufwerten

„Politik und Verwaltung müssen eine Vorbildrolle im Umgang mit Steuergeldern übernehmen“, unterstreicht Landesgeschäftsführer und Rechnungshofausschuss-Obmann Christoph Wolf. Wie notwendig ein strenges Auge auf die Landesfinanzen ist, zeigen Beispiele aus den jüngsten Rechnungshof-Berichten: Der Prüfungsbericht zum Rechnungsabschluss 2013 zeigt massive Intransparenz auf, weist einen Verlust von 36 Millionen Euro aus Zins-Swaps aus und beleuchtet kritisch Haftungen des Landes in einem Gesamtausmaß von über 3 Milliarden Euro. „In einem Prüfbericht übt der Landesrechnungshof zudem massive Kritik am Umbau der Therme Lutzmannsburg. Die Kosten seien um 3,6 Millionen Euro überschritten worden, das Vergaberecht wurde missachtet und bei zwei Millionen Euro Mehrausgaben liegen keine Nachweise vor.“

Die Berichte beweisen, dass der burgenländische Steuerzahler kein klares Bild über die Schulden des Landes erhält. Die internen Kontrollsysteme sind unvollständig, es gibt vielfach keine klaren Funktionstrennungen und kein Vier-Augen-Prinzip. Die Volkspartei Burgenland fordert die Landesregierung daher auf, folgende Punkte zur Erhöhung der Transparenz umzusetzen:

  1. Beratung und Beschlussfassung aller Berichte des Landes- und Bundes-Rechnungshofes ausschließlich im Landesrechnungshof-Ausschuss.
  1. Beratung und Beschlussfassung im Landtag über die einzelnen Empfehlungen in den Rechnungshofberichten.
  1. Verpflichtende Veröffentlichung von Stellungnahmen der Landesregierung betreffend die Umsetzung von Empfehlungen des Landesrechnungshofes.
  1. Schaffung der rechtlichen Grundlagen, dass alle Informationen betreffend Landesbeteiligung Inhalt und Gegenstand parlamentarischen Tätigkeit sein können.

 

Fazekas: Mobilität stärken und Semesterticket-Förderung ausweiten

„Wir fordern die rot-blaue Landesregierung auf, die Semesterticket-Förderung auszuweiten“, erklärt Patrik Fazekas. „Burgenländische Studierende sollen auch für die Strecke vom Heimat- zum Studienort Unterstützung erhalten.“ Bisher ist nur die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel am Studienort möglich. „Im 21. Jahrhundert sollte es auch möglich sein, den Zuschuss online zu beantragen“, schlägt der ÖVP-Jugendsprecher vor.

Für junge Menschen ist es wichtig, mit öffentlichen Verkehrsmitteln kostengünstig vom Heimatort an den Studienort zu gelangen. „Wenn wir wollen, dass die Lebensqualität der jungen Generation steigt, dann braucht es nachhaltige Mobilitätskonzepte zur Entlastung der Jugendlichen. Daraus resultiert nicht nur die Steigerung der Lebensqualität, sondern auch eine Maßnahme gegen die fortschreitende Abwanderung. Gleichzeitig kann die Attraktivität des Wohnorts gesteigert werden und Nahversorgung kann gestärkt werden, weil mehr Kaufkraft im Ort bleibt.“


REGIERUNGSPARTEIEN DEGRADIEREN LANDTAG ZUR SHOWBÜHNE

Zur morgigen Landtagssitzung gelangt wieder einmal ein Entschließungsantrag zur Abstimmung, dessen Inhalt auf Bundesebene ohnehin schon umgesetzt wird.

grueneMit Entschließungsanträgen fordern die Fraktionen der beiden Regierungsparteien die Landesregierung wieder einmal dazu auf, sich im Bund für etwas einzusetzen, das ohnehin im Parlament kurz vor dem Beschluss steht, wundern sich die beiden Grünen Landtagsabgeordneten Regina Petrik und Wolfgang Spitzmüller. In der Vergangenheit war dies etwa der Handwerkerbonus, der sogar schon drei Tage vor dem Entschließungsantrag im Landtag bereits im Parlament beschlossen wurde.

Morgen ist es die Recyclingbaustoff-Verordnung. Konkret fordert der burgenländische Entschließungsantrag etwa „die unzumutbaren Kostensteigerungen bei der Schaffung von Wohnraum zurückzunehmen“. Dies ist aber ohnehin bereits in der Gesetzesnovelle auf Bundesebene vorgesehen, erklärt Spitzmüller. Konkret wird die Grenze ab der es Schad- und Störstofferkundungen geben muss, von bisher 100 auf 750 Tonnen angehoben. Bei einem Einfamilienhaus fallen ca. 300-400 Tonnen an, damit würde die Verordnung beim Abbruch von Einfamilienhäusern keine Gültigkeit mehr haben.

ROT-BLAU STELLT SINNLOSE ANTRÄGE AN DIE EIGENE REGIERUNGSMANNSCHAFT

„Die Regierungsparteien sollten sich in ihren Anträgen lieber auf Dinge konzentrieren, die sich im eigenen Wirkungsbereich befinden und nicht ohnedies schon im Bund beschlossene Sache sind“, fordern die beiden Grünen Landtagsabgeordneten unisono. „Andernfalls degradieren SPÖ und FPÖ mit ihren sinnlosen Anträgen den Landtag zu einer Showbühne für die Landesregierung“, ärgert sich Regina Petrik. „Dass die SPÖ im Burgenland von der Bundespartei abgekoppelt ist, wissen wir ja bereits. Es scheint aber auch, dass die burgenländische FPÖ nicht viel mit ihrem Bundesbüro kommuniziert, wenn man offenbar nicht weiß, was im Parlament gerade besprochen wird.“ Es sieht insgesamt also danach aus, dass die Landtagsfraktionen ihrer Regierungsmannschaft vorwiegend Aufträge geben, die auf Bundesebene ohnehin schon im Laufen sind.

TTIP, CETA UND TISA GÄNZLICH STOPPEN

Als viel zu wenig weitgehend befinden die beiden Grünen Abgeordneten auch den Antrag, den SPÖ und FPÖ morgen zum Tema Freihandelsabkommen (TTIP, CETA und TiSA) einbringen werden. Die darin enthaltenen Forderungen seien einerseits sehr schwammig formuliert, wie etwa dass „heimische Unternehmen keine Nachteile daraus entstehen sollen.“ Andererseits gehen die Forderungen den Grünen viel zu wenig weit. Sie fordern daher ihrerseits morgen den völligen Stopp der Verhandlungen, bzw. keinen Beschluss darüber im Rat. „Während burgenländische Landespolitiker vor laufenden Fernsehkameras beschwören, wie sehr sie sich gegen TTIP einsetzen, ist die Position von SPÖ-Abgeordneten auf Bundes- und EU-Ebene gar nicht so klar“, kritisiert Spitzmüller. „Morgen hätten die burgenländischen Abgeordneten die Chance, sich wirklich klar zu positionieren und zu sagen: Wir wollen TTIP, CETA und TISA überhaupt nicht!“

DOPPELBÖDIGKEIT BEI GRUNDVERSORGUNG

Ein weiteres Beispiel dafür, dass Niessl & Co medial gerne etwas einfordern, das sie hinterher wieder selbst aushebeln, ist die morgen zu beschließende 15a-Vereinbarung zur Erhöhung der Maximaltarife in der Grundversorgung. Die Grünen wissen von Plänen, dass das Land Burgenland in der kommenden Landesverordnung wesentlich geringere Sätze festsetzen wird als jene der 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Land vorsehen, vor allem im Bereich der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge (UMFs).

„Landeshauptmann Niessl hat sich öffentlich immer zur Betreuung von UMFs im Burgenland bekannt. Und er ist immer für kleine Betreuungseinheiten eingetreten. Nun will er aber Tagsätze festlegen, die so niedrig sind, dass die Betreuung in kleinen Einheiten unmöglich wird“, kritisiert Petrik. Die Folge wären größere Quartiere in Gemeinden und Einrichtungen, in denn bis zu 50  männliche Jugendliche untergebracht sind, so Petrik. „Da sind Konflikte vorprogrammiert.“

„Niessl tritt also vordergründig für etwas ein, das er dann – vermutlich zur Befriedigung des Klientels seines Regierungspartners – in der praktischen Umsetzung wieder unmöglich macht“, kritisiert die Grüne Landessprecherin.

VERBESSERUNGEN FÜR LEHRLINGE

Einen Teilerfolg kann Petrik im Bereich der Lehre verbuchen. Nach ihrem Berufspraktikum als Lehrling der Mechatronik hatte sie einen Antrag in den Landtag eingebracht, in dem sie unter anderem den Ausbau des trialen Ausbildungssystems, eine regelmäßige Bedarfserhebung oder Anreize für mehr Mädchen in technischen Lehrberufen forderte. „In einem gemeinsamen Abänderungsantrag mit SPÖ und FPÖ konnten wir uns nun immerhin auf eine Kompromisslösung einigen, die zumindest meine wesentlichsten Forderungen enthält. Wichtig ist mir, dass die Berufsschule in der Bildungsdebatte einen höheren Stellenwert bekommt. Und das ist in einem ersten Schritt gelungen,“ freut sich Petrik.


BLBL LBL – Keine Angaben


Tagesordnung für die 14. Sitzung des Burgenländischen Landtages

am Donnerstag, den 09. Juni 2016

  1. Fragestunde;
  2. Aktuelle Stunde zum Thema: „New Deal: Arbeitsmarkt schützen – Wirtschaft stärken – BurgenländerInnen in Beschäftigung bringen!“
  3. Bericht des Rechtsausschusses und des Finanz-, Budget- und Haushaltsausschusses über den Gesetzentwurf (Beilage 409), mit dem das Burgenländische Pflichtschulgesetz 1995 geändert wird (Burgenländische Pflichtschulgesetz-Novelle 2016) (Zahl 21 – 281) (Beilage 425);

    Berichterstatterin: LAbg. Doris Prohaska

  4. Bericht des Rechtsausschusses und des Sozialausschusses über den Gesetzentwurf (Beilage 403), mit dem das Burgenländische Rettungsgesetz 1995 geändert wird (Burgenländische Rettungsgesetz-Novelle 2016) (Zahl 21 – 275) (Beilage 426);

    Berichterstatterin: LAbg. Ilse Benkö

  5. Bericht des Agrarausschusses und des Finanz-, Budget- und Haushaltsausschusses über den Gesetzentwurf (Beilage 407), mit dem das Bgld. Pflanzenschutzgesetz 2003 geändert wird (Zahl 21 – 279) (Beilage 427);

    Berichterstatter: LAbg. Kovacs

  6. Bericht des Rechtsausschusses und des Finanz-, Budget- und Haushaltsausschusses über den selbständigen Antrag der Landtagsabgeordneten Robert Hergovich, Géza Molnár, Kolleginnen und Kollegen betreffend ein Gesetz (Beilage 410), mit dem das Gesetz über natürliche Heilvorkommen und Kurorte (Burgenländisches Heilvorkommen- und Kurortegesetz – Bgld. HeiKuG) geändert wird (Zahl 21 – 282) (Beilage 428);

    Berichterstatter: LAbg. Kovacs

  7. Bericht des Rechtsausschusses und des Sozialausschusses betreffend den Beschlussantrag (Beilage 408), mit dem die Vereinbarung zwischen dem Bund und den Ländern gemäß Artikel 15a B-VG über eine Erhöhung ausgewählter Kostenhöchstsätze des Art. 9 der Grundversorgungsvereinbarung zur Kenntnis genommen wird (Zahl 21 – 280) (Beilage 429);

    Berichterstatter: LAbg. Mag. Drobits

  8. Bericht des Rechtsausschusses über den selbständigen Antrag der Landtagsabgeordneten Robert Hergovich, Géza Molnár, Kolleginnen und Kollegen auf Fassung einer Entschließung (Beilage 412) betreffend TTIP, CETA und TiSA (Zahl 21 – 284) (Beilage 430);

    Berichterstatter: LAbg. Mag. Drobits

  9. Bericht des Rechtsausschusses und des Finanz-, Budget- und Haushaltsausschusses über den selbständigen Antrag der Landtagsabgeordneten Robert Hergovich, Géza Molnár, Kolleginnen und Kollegen auf Fassung einer Entschließung (Beilage 411) betreffend Umsetzung der Energiewende durch Novellierung des Ökostromgesetzes (Zahl 21 – 283) (Beilage 431);

    Berichterstatter: LAbg. Sodl

  10. Bericht des Rechtsausschusses und des Finanz-, Budget- und Haushaltsausschusses über den selbständigen Antrag der Landtagsabgeordneten Robert Hergovich, Géza Molnár, Kolleginnen und Kollegen auf Fassung einer Entschließung (Beilage 413) betreffend Bankomatgebühren (Zahl 21 – 285) (Beilage 432);

    Berichterstatter: LAbg. Mag. Drobits

  11. Bericht des Rechtsausschusses und des Umweltausschusses über den selbständigen Antrag der Landtagsabgeordneten Robert Hergovich, Géza Molnár, Kolleginnen und Kollegen auf Fassung einer Entschließung (Beilage 382) betreffend Recycling-Baustoffverordnung (Zahl 21 – 262) (Beilage 433);

    Berichterstatter: LAbg. Brandstätter

  12. Bericht und Abänderungsantrag des Rechtsausschusses und des Umweltausschusses über den selbständigen Antrag der Landtagsabgeordneten Manfred Kölly und Gerhard Hutter auf Fassung einer Entschließung (Beilage 390) betreffend „Recycling-Baustoffverordnung“ (Zahl 21 – 270) (Beilage 434);

    Berichterstatterin: LAbg. Ilse Benkö

  13. Bericht und Abänderungsantrag des Rechtsausschusses und des Finanz-, Budget- und Haushaltsausschusses über den selbständigen Antrag der Landtagsabgeordneten Regina Petrik und Wolfgang Spitzmüller auf Fassung einer Entschließung (Beilage 406) betreffend Maßnahmen zu Lehre und Lehrlingsausbildung im Burgenland (Zahl 21 – 278) (Beilage 435);

    Berichterstatter: LAbg. Schnecker

  14. Bericht und Abänderungsantrag des Rechtsausschusses über den selbständigen Antrag der Landtagsabgeordneten Mag. Thomas Steiner, Mag. Christian Sagartz, BA, Mag. Christoph Wolf, M.A., Kollegin und Kollegen auf Fassung einer Entschließung (Beilage 414) betreffend Wahlfreiheit bei der schulischen Ausbildung (Zahl 21 – 286) (Beilage 436);

    Berichterstatter: LAbg. Mag. Wolf, M.A.

 

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