SPÖ: Kulturzentren, Nachhaltigkeit, Platz 1 bei Wirtschaftswachstum, Beschäftigungsgipfel Süd

Eisenstadt, 2. 6. 2016 –

Kulturzentren: „Energiegeladen“ in die neue Theatersaison

Vielfältiges Programm der Burgenländischen Kulturzentren in der Theatersaison 2016/2017

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Energie Burgenland Vorstandssprecher Mag. Michael Gerbavsits, Kulturlandesrat Helmut Bieler und Dr. Wolfgang Kuzmits, Geschäftsführer der Burgenländischen Kulturzentren, präsentierten das vielfältige Programm der KUZ-Theatersaison 2016/2017

„Wir gehen voller Energie in die neue Saison, weil die abgelaufene sehr erfolgreich war und in allen Sparten Zuwächse brachte. Erfolg ist der beste ‚Kraftstoff‘. Deshalb konnten auch in der Theatersaison 2016/2017 renommierte Ensembles mit einer ganzen Reihe an prominenten AkteurInnen gewonnen werden, um das Genre über vielfältige Produktionen gebührend darzustellen und dem Publikum mit purem Kulturgenuss eine unterhaltsame Auszeit vom Alltag zu ermöglichen“, erklärte Kulturlandesrat Helmut Bieler in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Geschäftsführer der Burgenländischen Kulturzentren, Dr. Wolfgang Kuzmits, und Energie Burgenland Vorstandssprecher Mag. Michael Gerbavsits. Seit dem Jahr  2000 unterstützt der Landesenergieversorger diverse Veranstaltungen sowie das Theaterprogramm der Burgenländischen Kulturzentren.

Fast 46.000 Theaterfans konnten die Kulturzentren Burgenland in der abgelaufenen Spielzeit verzeichnen. Im Bereich Erwachsenentheater haben 8.260 BesucherInnen die insgesamt 20 Vorstellungen von Eisenstadt bis Güssing miterlebt, 10.650 kleine und große Gäste zeugen von der Beliebtheit der Sparte Kindertheater. Fast 24.000 BesucherInnen von 6 bis 10 Jahren kamen über das Schultheater in die Kulturzentren, und rund 3.300 ganz junge Gäste besuchten das Kindergartentheater. „Die Bandbreite und Qualität der Aufführungen wären ohne die Unterstützung der Energie Burgenland in dieser Form und Qualität nicht möglich“, betonte Bieler.

„Wir liefern nicht nur Strom, Erdgas und Wärme, wir fördern auch die künstlerische Energie“, so Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits. „Uns ist es ein Anliegen, Partner zahlreicher Initiativen im Kulturbereich zu sein und damit unserer gesellschaftspolitischen Verantwortung als Leitbetrieb nachzukommen. Alle Burgenländerinnen und Burgenländer profitieren von hochqualitativem Kulturgenuss vor ihrer Haustür – ein Grund für uns, die erfolgreiche Zusammenarbeit auch in der kommenden Saison fortzusetzen“, sagt Gerbavsits.

Ihrem Anspruch, „für jeden etwas“ zu bieten, werden die Burgenländischen Kulturzentren denn auch mit dem Theaterprogramm 2016/17 in vollstem Umfang gerecht: 21 Vorstellungen von Eisenstadt bis Güssing mit 15 Bühnenwerken stehen auf dem Programm. Die Bandbreite reicht vom klassischen Sprechtheater über moderne Komödien bis hin zu Musik- und Tanztheater. Da trifft Heinrich von Kleists „Zerbrochner Krug“ auf „Die Wunderübung“ von Daniel Glattauer, „Onkel Toms Hütte“ in Musikbegleitung reiht sich beispielsweise an die irische Tanzshow „Timeline“. „Lust auf Theater“ – dieses Motto steht über allen Vorstellungen, wobei KUZ-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kuzmits einen besonderen Fokus auf Programme für Kinder legt. Junges Publikum kann bereits ab dem Kindergartenalter durch 17 bunte Stücke – ob bei Märchen, Zeitreise durch das Burgenland oder Musical – in die Welt des Theaters eintauchen.

Nähere Details zu den einzelnen Vorstellungen, Kartenreservierungen bzw. Informationen zu Terminen und Abonnements sind telefonisch direkt bei den einzelnen Kulturzentren bzw. via Internet unter www.bgld-kulturzentren.at in Erfahrung zu bringen.


Burgenland zeigt Flagge für Nachhaltigkeit

Österreichweite Aktionstage Nachhaltigkeit 25. Mai bis 10. Juni 2016

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Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf (3.v.l.) mit Mag.a Cornelia Frank, Nachhaltigkeitskoordinatorin des Landes Burgenland (2.v.l.), und Jugendlichen am Glücksrad beim Besuch der Mobilitätszentrale anlässlich der „Aktionstage Nachhaltigkeit“

Bereits zum vierten Mal finden vom 25. Mai bis 10. Juni 2016 österreichweit die „Aktionstage Nachhaltigkeit“ statt. Erstmals beteiligt sich heuer auch die Mobilitätszentrale Burgenland daran. „Nachhaltigkeit ist die Brücke für eine bessere Zukunft, Engagement für die Umwelt ein Gebot der Stunde. Die Aktionstage sind eine gute Möglichkeit, das Thema insbesondere bei den Jugendlichen in den Mittelpunkt zu rücken“, erklärte Umweltlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf heute, Donnerstag, beim Besuch am Aktionsstand der Mobilitätszentrale am Domplatz in Eisenstadt.

Neben dem alljährlich stattfindenden Wettbewerb für Schulen stehen auch Wanderungen, Workshops und vieles mehr auf dem Programm. Zum ersten Mal beteiligt sich auch die Mobilitätszentrale Burgenland an den Aktionstagen Nachhaltigkeit.

Bei einem Umwelt- und Klimaglücksrad am Domplatz vor dem Büro der Mobilitätszentrale hatten Passanten die Möglichkeit, nach richtiger Beantwortung von Fragen zur Nachhaltigkeit durch Drehen am Glücksrad attraktive Preise zu gewinnen. Zahlreiche SchülerInnen, aber auch Erwachsene nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen unter Beweis zu stellen und erhielten Informationen zu den Aktionstagen.

Aktionszeitraum 25. Mai bis 10. Juni 2016
Nähere Informationen rund um konkrete Veranstaltungen und Termine sind im Internet unter www.nachhaltigesoesterreich.at und auf Facebook unter www.facebook.com/nachhaltigesoe zu finden. Bis zum 10. Juni können auch noch neue Aktionen auf der Homepage der Aktionstage Nachhaltigkeit eingetragen werden.


Burgenland beim Wirtschaftswachstum auf Platz 1 – „New Deal“ für mehr Jobs

Plus 2,2 Prozent Wirtschaftswachstum 2015 – Niessl: „Zahlen bestätigen einmal mehr, dass das Burgenland in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besser bestehen kann als die anderen Bundesländer“

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v.l.: WIFO-Wirtschaftsexperte Mag. Dr. Oliver Fritz, Landeshauptmann Hans Niessl

2012 und 2013 erzielte das Burgenland das höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer. Auch im Jahr 2014 nahm es mit dem 2. Platz im Bundesländer-Ranking eine Top-Platzierung ein. An diese Erfolge konnte das Burgenland 2015 nahtlos anknüpfen und mit einem Wachstum von 2,2 Prozent das abermals höchste Wirtschaftswachstum aller Bundesländer erreichen und die anderen Bundesländer deutlich überflügeln. Vorarlberg rangiert mit einem Respektabstand (+1,6 Prozent) auf Platz 2. Der Bundesschnitt liegt bei 0,9 Prozent. Vor allem in der Ostregion konnte das Burgenland einen weit besseren Wert als Niederösterreich (+0,6 Prozent) und Wien (+ 0,5 Prozent) erreichen. Den positiven Trend belegen auch aktuelle Zahlen des WIFO über die Entwicklung der unselbständig Beschäftigten. Mit einem Plus von 1,3 Prozent erzielte das Burgenland nach Vorarlberg (+1,7 Prozent) im Vorjahr die höchste Steigerung. Der positive Trend setzt sich 2016 fort. Landeshauptmann Hans Niessl: „Diese Zahlen bestätigen einmal mehr, dass das Burgenland in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besser bestehen kann als andere Länder. Auch ein kleines Land kann Großes leisten.“ Wirtschaftslandesrat MMag. Alexander Petschnig verwies auf den Beitrag der Unternehmerinnen und Unternehmer zum Erfolg: „Ich bin sehr stolz auf das großartige Ergebnis und selbstverständlich auch auf die burgenländischen Unternehmerinnen und Unternehmer, die dies mit ihrem tagtäglichen Einsatz erst ermöglicht haben.“

Das Burgenland habe sich erfolgreich entwickelt und sei gut aufgestellt. Aber es gebe auch Probleme, spricht Niessl den Anstieg der Arbeitslosigkeit an, trotz eines Beschäftigungsrekordes im Mai mit 103.000 Beschäftigten. „Der Anstieg der Beschäftigung geht Hand in Hand mit einem Anstieg der Arbeitslosigkeit.“ Den Grund dafür ortet Niessl im „großen Druck auf den burgenländischen Arbeitsmarkt durch die niedrigen Löhne in den östlichen Nachbarländer.“ Die Arbeitslosigkeit im Burgenland sei zum Teil importiert, betont WIFO-Wirtschaftsexperte Oliver Fritz, „aus dem benachbarten Ausland ebenso wie aus den benachbarten Bundesländern“. Gegensteuern wolle man durch eine Arbeitsmarktoffensive, die es ermöglichen soll, dass im Rahmen der Förderprogramme, der Wohnbauförderung und des Infrastrukturausbaus ein kräftiger Wirtschaftsschub gesetzt und neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Niessl: „Mit diesem ,New Deal‘ für mehr Jobs im Land wollen wir neue Impulse geben.“

Der burgenländischen Weg, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu investieren, sei der richtige Weg, verweist Niessl auf den Burgenländischen Handwerkerbonus. Mit über einer Million Förderungen wurde ein Investitionsvolumen von rund 8 Millionen Euro ausgelöst. Mehr als 90% der Leistungen wurden von burgenländischen Firmen erbracht. Mit „wir bauen burgenländisch“, den Vergaben nach dem Bestbieterprinzip, einer Infrastrukturoffensive oder durch den Abbau von Bürokratie hat das Land bereits wichtige Maßnahmen für mehr Wachstum und Beschäftigung gesetzt. Maßnahmen, die sich auch in der Forschung und Entwicklung widerspiegeln. Zuletzt konnte das Burgenland bei der Forschungs- und Entwicklungsquote mit 30 Prozent den höchsten Zuwachs der Bundesländer erzielen. Ein wichtiger Mosaikstein für die positive Entwicklung im Burgenland sei die Wohnsituation, so Niessl. „Wir haben im Burgenland die niedrigsten Mieten österreichweit. Die Bauproduktion hat im Burgenland 2015 um 5 Prozent zugelegt, auch wegen der Wohnbauförderung.“ Diese bleibt ein kräftiger Motor für die heimische Wirtschaft. 2016 stehen mehr als 124,7 Millionen an WBF-Mitteln bereit.

WIFO-Experte Fritz: Wirtschaftswachstum im Burgenland steht auf breiter Basis
Das Wirtschaftswachstum im Burgenland stehe auf einer breiten Basis und werde von Industrie, Energiewirtschaft, Bau und Handel und der öffentlichen Verwaltung mit dem Gesundheits- und Bildungssektor getragen, sagt WIFO-Wirtschaftsexperte Fritz. Die Industrie ist im Burgenland 2015 um 4,3 Prozent gewachsen, die Industrieproduktion hat um 7,8 Prozent zugelegt. Auch beim Zuwachs der Handelsumsätze ließ das Burgenland mit einem Plus von 0,8 Prozent Restösterreich (0,3 Prozent) klar hinter sich. Fritz: „Das Burgenland hat die anderen Bundesländer klar überflügelt.“


Wachstums- und zukunftsorientiert

„Beschäftigungsgipfel Süd“ als Grundlage für die Bewältigung der Herausforderungen am Arbeitsmarkt

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Arbeitsmarktlandesrat Mag. Norbert Darabos und Frauenlandesrätin Verena Dunst

Das Burgenland am Arbeitsmarkt weiter voranzubringen und noch mehr Menschen in Beschäftigung zu bekommen – das war das zentrale Thema des „Beschäftigungsgipfels Süd“, der am 02. Juni 2016 in Bad Tatzmannsdorf abgehalten wurde. „Politische Verantwortliche, Institutionen, Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter, wie auch wichtige Player aus der Realwirtschaft von mittel- und südburgenländischen Leitbetrieben sind zusammengekommen, um über die aktuelle Situation konstruktiv zu diskutieren, denn der burgenländische Arbeitsmarkt entwickelt sich zwar sehr gut, steht aber dennoch vor großen Herausforderungen. Auf der einen Seite verzeichnet das Burgenland nämlich Rekordbeschäftigung, auf der anderen Seite wächst aber auch die Arbeitslosigkeit. Wir müssen deshalb dafür sorgen, dass noch mehr BurgenländerInnen in ihrer Heimat Arbeitsplätze finden und in Beschäftigung kommen“, so der Initiator dieser Veranstaltung, Arbeitsmarktlandesrat Mag. Norbert Darabos, der bereits am vergangenen Montag für den Landesnorden einen dementsprechenden Beschäftigungsgipfel abgehalten hatte.

Um das Ziel von mehr Beschäftigung und weniger Arbeitslosigkeit zu erreichen, setzt das Land Burgenland – mit Blickrichtung Arbeitsmarkt 50+ und Jugendbeschäftigung – zahlreiche Aktivitäten und übernimmt beispielsweise als größter Lehrlingsausbildner des Landes die Rolle des Arbeitgebers und die Rolle des Geldgebers für Projekte und Programme, mit denen Qualifizierungsmaßnahmen für arbeitsmarktferne, aber auch sozial benachteiligte Menschen geschaffen werden. Insgesamt wird seitens des Landes sehr viel Geld für Maßnahmen am Arbeitsmarkt in die Hand genommen. Im Europäischen Sozialfonds stehen beispielsweise 24 Millionen Euro, im Additionalitätsprogramm 18 Millionen Euro und in der Arbeitnehmerförderung weitere 3 Millionen Euro zur Verfügung.

„Grundsätzlich geht es uns darum, die bestmögliche Kooperation mit der burgenländischen Wirtschaft zu suchen, damit die Burgenländerinnen und Burgenländer adäquate Beschäftigungsmöglichkeiten vorfinden. Für die burgenländischen Frauen steht dabei – unter der Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen – die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und ein Höchstmaß an Qualifikation im Vordergrund“, so Frauenlandesrätin Verena Dunst. Darabos dazu: „Insgesamt gesehen ist es zur Sicherung bestehender und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze für BurgenländerInnen notwendig, nach dem Motto gleicher Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort eine Anpassung und Neuverhandlung der EU-Entsenderichtlinie vorzunehmen, eine Änderung bei der Freizügigkeit am Arbeitsmarkt zu erwirken, die Finanzpolizei aufzustocken, eine SOKO Bau einzuführen und Zutrittskontrollen auf Baustellen mit einem Umsatzvolumen von mehr als 1 Million Euro zu ermöglichen.“

 

 

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