ÖVP: BAhn soll fahren, SPÖ stellt sich taub, Kampf gegen Schlepper

Eisenstadt, 2. 6. 2016 –

Bollwerk muss fallen – Bahn soll fahren!

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Bernhard Hiercsy, ÖAAB

ÖAAB-Landesobmann Bernhard Hirczy fordert mehr Bewegung im Bereich Infrastruktur im Südburgenland: „Eine rasche Einigung mit der Steiermark und Niederösterreich bezüglich der Bahnlinien Oberwart/Friedberg und Jennersdorf/Graz würde dem Burgenland gut tun! Denn Arbeitsplätze entstehen nur durch kluge Entscheidungen der Politik und nicht durch Satire.“

Die Puls4-Sendung „Bist du Deppert“ hat in Richtung Landeshauptmann Nießl einige spannende Botschaften gesendet. „Eine Elektrifizierung und somit der Ausbau auf Hochgeschwindigkeitsbetrieb der Bahn Graz/Jennersdorf/Ungarn hat allerhöchste Priorität! Bahnhöfe dürfen nicht leer stehen – ein Bahnhof ohne Zug wie in Oberwart sollte nicht passieren – und gerade der Güterverkehr hat für unsere Region eine wichtige Bedeutung!“

„Millionen in die Bahn zu investieren sind richtig und wichtig! Wir wollen aber eine nachhaltige Lösung für die Bahnstrecken bei Jennersdorf und Oberwart! Es benötigt nun einen Schulterschluss zwischen dem Burgenland, der Steiermark und auch Niederösterreich, um das Thema Bahn zu beschleunigen. Wenn wir Betriebe im Südburgenland ansiedeln wollen, dann müssen unsere Bahnstrecken für ‚Just-in-Time-Lieferungen‘ geeignet sein. Es benötigt die Elektrifizierung und auch eine verbesserte Taktung. Ein Containerumschlagplatz wäre ein weiterer Meilenstein und würde das Burgenland, das Südburgenland im wirtschaftlichen Herz Europas positionieren.“ Der Ausbau der S7 zur Verkehrsberuhigung ist für die Bezirke Jennersdorf und Güssing ebenfalls essentiell.

Diese Forderungen sind auch mit denen der Wirtschaftsbetriebe im Einklang. Auch die Industriellenvereinigung – hier speziell Bernd Zauner als Geschäftsführer der Firma Lenzing in Heiligenkreuz – bringt diese Forderungen deutlich zum Ausdruck. „Wollen wir uns als Region weiterentwickeln, brauchen wir den Zugang zu den hochrangigen ‚Europäischen Verkehrsträgern‘. Es braucht die hochrangige Straßenverbindung zur Autobahn A2, um Ballungszentren wie Wien oder Graz schneller zu erreichen.

„Sendungen wie ‚Bist du Deppert‘ sind nicht immer dienlich, können aber Bollwerke zu Fall bringen, Bewegung in Themen bringen und dafür sorgen, dass die Burgenländer nicht länger als Visionäre für den Schienenersatzverkehr, sondern für funktionierende Bahnverbindungen, gelten. Denn klar ist: Natürlich lacht ganz Österreich über einen Landeshauptmann, der 15 Millionen Euro in einen Bahnhof investiert, an dem dann nur ein Bus abfährt“, sagt Bernhard Hirczy abschließend.


Steigende Arbeitslosigkeit: Nießl und Darabos stellen sich taub

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LAbg. Bgm. Mag. Thomas Steiner, ÖVP

„Das Wirtschaftswachstum heftet sich die SPÖ ans Revers – bei der steigenden Arbeitslosigkeit stellen sich Nießl und Darabos jedoch taub“, wundert sich Landesparteiobmann Thomas Steiner. „So erfreulich das Wirtschaftswachstum für das Burgenland auch ist: Die knapp 12.000 Arbeitssuchenden im Burgenland können sich davon nichts kaufen.“

Die Arbeitslosigkeit ist im Burgenland erneut angestiegen, so die gestern veröffentlichten Arbeitsmarktdaten. „Damit wurde im elften Monat von Rot-Blau zum elften Mal ein Anstieg der Arbeitslosigkeit verzeichnet. Dass das Wirtschaftswachstum gestiegen ist, ist erfreulich. Das Wachstum ist aber nicht wegen, sondern trotz der rot-blauen Regierung zu verzeichnen, weil wir Gott sei Dank zahlreiche erfolgreiche Unternehmen im Burgenland haben“, so Thomas Steiner. Der ÖVP-Landesparteiobmann appelliert daher an die rot-blaue Landesregierung: „Gesprächsrunden wie die Beschäftigungsgipfel sind scheinbar ein Beschäftigungsprogramm für Landesrat Darabos. Dringend notwendig wären jedoch konkrete Arbeitsmarktprogramme, um die Arbeitslosigkeit im Burgenland endlich zu senken!“


Kampf gegen Schlepper intensivieren!

övpDer 2. Landtagspräsident und Sicherheitssprecher der Volkspartei Burgenland Rudolf Strommer traf gestern zu einem Arbeitsgespräch mit Innenminister Wolfgang Sobotka zusammen. Vorrangiges Thema war die Sicherheitslage im Burgenland und die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf unser Land.

„Das Gespräch mit Innenminister Wolfgang Sobotka hat bestätigt, dass das Burgenland das sicherste Bundesland Österreichs ist. Das ist der hervorragenden Arbeit unserer Exekutive zu verdanken. Dennoch darf nicht darüber hinweggesehen werden, dass die Schlepperkriminalität – insbesondere im Bezirk Neusiedl am See – zugenommen hat und hier Handlungsbedarf besteht“, sagt ÖVP-Sicherheitssprecher Rudolf Strommer, der ein verstärktes Vorgehen gegen die internationalen Schlepperbanden fordert: „Schleppern muss mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln das Handwerk gelegt werden.“

Im Burgenland gibt es die paradoxe Situation, dass wir zwar einerseits das sicherste Bundesland sind, das subjektive Sicherheitsgefühl dies aber nicht widerspiegelt. Dies ist zu einem Teil auch der Verunsicherungspolitik der SPÖ zuzuschreiben. „Die SPÖ muss endlich wieder auf eine sachliche Ebene zurückkehren. Anstatt Misstrauen zu säen, ist es die Aufgabe der Politik, den Menschen die Angst zu nehmen.“

 

 

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