SPÖ: Weltelterntag 2016, AGZ-Initiative, Niessl gratuliert Oberwart Gunners, Ägyptens Botschafter bei LH Niessl, Schulbücher für Flüchtlinge

Eisenstadt, 1. 6. 2016 –

Eltern und Kinder in den Mittelpunkt

„Eltern leisten täglich Großartiges. Heute wollen wir ihnen dafür danken!“

spöHeute, am 1. Juni, ist Weltelterntag. „Der Weltelterntag soll hervorheben, wie wichtig es ist, Eltern und ihre gesellschaftliche Bedeutung zu stärken und ihnen die notwendige Unterstützung für ihre wertvolle Aufgabe zukommen zu lassen. Die Bedürfnisse von Eltern und Kindern müssen im Mittelpunkt aller politischen Entscheidungen stehen“, sagt Familienlandesrätin Verena Dunst zur Bedeutung des Weltelterntages.

Familien im Burgenland
„Das Bild der Familie hat sich in den letzten Jahren stark verändert- es ist bunter, vielfältiger geworden. Die traditionelle Form von Familie- Vater, Mutter mit einem oder mehreren Kindern- entspricht zunehmend weniger der Realität. Es entstehen neue Familienformen, wie „Patchwork“ oder Regenbogenfamilien. Ebenso hat sich der Anteil der Alleinerziehenden in den letzten Jahren erhöht“, erklärt die Familienlandesrätin. Laut Statistik Austria lebten im Jahr 2015 im Burgenland insgesamt 85 900 Familien, darunter 36 200 Ehepaare und 4 400 Lebensgemeinschaften mit Kindern sowie rund 8300 Mütter und 1 900 Väter in Ein-Eltern Familien. Außerdem verzeichnete das Burgenland 2 300 Patchwork-Familien mit Kindern unter 18 Jahren. Ehepaare mit Kindern stellen demnach im Burgenland zwar nach wie vor die häufigste Familienform dar, nicht-traditionelle Familienformen gewinnen jedoch immer mehr an Bedeutung.

Burgenland ist Familienland Nr.1
Mit der Veränderung der Familienform, haben sich auch die Herausforderungen für die Familien verändert. „Eltern tragen die Verantwortung für die zukünftigen Generationen. Um dieser Verantwortung gerecht werden zu können, benötigen sie gute Rahmenbedingungen, an denen wir ständig arbeiten. Um Familien gut zu unterstützen braucht es eine Mischung aus finanziellen, zeitlichen und infrastrukturellen Maßnahmen. Dazu gehört beispielsweise die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung mit höchster Flexibilität, aber auch die Abfederung finanzieller Risiken durch gezielte Fördermaßnahmen“, so Dunst. Und weiter: „Bei der Kinderbetreuung sind wir im österreichischen Spitzenfeld, mit bedarfsorientierte Familienförderungen greifen wir den Familien finanziell unter die Arme und das Familienreferat des Landes hat ein vielfältiges Angebot an Projekten zur Förderung und Unterstützung unserer Familien erarbeitet. So gibt es heuer die Möglichkeit an kostenlosen Elternbildungsveranstaltungen oder geförderten Nachhilfekursen teilzunehmen. Aber auch Altbewährtes wird fortgeführt, wie beispielsweise der burgenländische Familienpass, der viele Ermäßigungen mit sich bringt oder die Dokumentenmappe für Neugeborene mit hilfreichen Infos und Gutscheinen. Zudem wurden viele wichtige Projekte, wie beispielsweise das der „Frühe Hilfen“ mit Unterstützung des Landes realisiert.“

Kinderbetreuung
Das Burgenland liegt im Bereich der Kinderbetreuung – wie auch in den vergangenen Jahren – im Spitzenfeld! Die diesbezüglichen Entwicklungen waren in den letzten Jahren enorm. Besuchten im Jahr 2000/01 insgesamt 193 Kinder eine Kinderkrippe, so waren es 2015/16 etwa 5 Mal so viele, nämlich 1.057! Gab es im Kindergartenjahr 2000/2001 gerade einmal 15 Kinderkrippen, so sind es in diesem Schuljahr nunmehr 70. Das Burgenland liegt aktuell mit einer Betreuungsquote von rund 31% an 2. Stelle hinter Wien. Bei den 3 bis 5 Jährigen weist das Burgenland eine Betreuungsquote von 98 % auf. Bei den 5 Jährigen liegt die Quote sogar bei 99,4 %. Im Bundesländervergleich rangiert das Burgenland damit auf Platz 1. Parallel zum Anstieg der Kinderbetreuungsplätze stieg auch die Anzahl der Kindergarten-PädagogInnen. Dadurch konnten viele neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Insgesamt sind im aktuellen Kindergartenjahr – sei es Krippen, Kindergärten oder Horten – 10.693 Kinder in Betreuung.

Familienförderungen
Seit dem Jahr 2009 gibt es im Burgenland die Kinderbetreuungsförderung mit Förderungen bis zu 500 Euro pro Jahr, sowie die Kinderkrippenförderung mit bis zu 1.000 Euro pro Jahr. Seit diesem Zeitpunkt wurden knapp 30 Millionen Euro an Kinderbetreuungsförderung für die burgenländischen Familien investiert. Junge Familien werden im Burgenland aber nicht nur mit der Kinderbetreuungsförderung unterstützt. Ebenso ist das Schulstartgeld mit 100 Euro Starthilfe für Erstklassler eine weitere Maßnahme, mit denen das Land den burgenländischen Familien unter die Arme greift. Weitere Beispiele für die familienpolitische Förderung sind der Kinderbonus für einkommensschwächere Familien, die zusätzliche Förderung bei Mehrlingsgeburten, sowie der Kostenzuschuss bei Ankauf eines Autos für Großfamilien. Landesrätin Verena Dunst ergänzend: „Aber auch die Förderung von Ferienbetreuungsaktionen oder die der Eltern-Kind-Zentren ist mir sehr wichtig und bereichert schlussendlich unsere Familien. “

Internationaler Weltelterntag
Die Initiative geht auf einen Beschluss der Vereinten Nationen vom 15. Oktober 2012 zurück, die damit die vorrangige Verantwortung der Eltern für die Erziehung und den Schutz der Kinder anerkennen und würdigen.


Starke AGZ-Initiative im Burgenland: Schaffung neuer attraktiver Arbeitsplätze als Ziel

LR Darabos zeigt sich vom Projekt „Zukunftsmodell Arbeitgeberzusammenschluss (AGZ) begeistert

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LR Mag Norbert Darabos, mit Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ Robert Laimer und Alexander Szöllösy vom „progessNetz“ – Netzwerk

Vor wenigen Wochen konnte Arbeitsmarktlandesrat Norbert Darabos, Alexander Szöllösy vom „progressNetz“-Netzwerk und SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Robert Laimer zu einem Arbeitsgespräch in seinem Büro begrüßen. Bei diesem informativen Meeting wurden die Vorteile des Arbeitgeberzusammenschluss (AGZ) für ArbeitnehmerInnen, ArbeitgeberInnen und Kommunen dargestellt, welche eine Initiative des Sozialministeriums und dem „progressNetz“-Netzwerk für regionale Entwicklung ist.

Durch das Projekt „Zukunftsmodell Arbeitgeberzusammenschluss“ können nachweislich: neue, abgesicherte Jobs geschaffen, zersplitterte Jobs, prekäre Beschäftigung, Schwarzarbeit oder ungewollte Teilzeit können in vollwertige Arbeitsplätze umgewandelt werden und Fachkräfte können durch attraktive Vollzeit-Jobangebote in der Region gehalten werden. „Die Schaffung neuer, abgesicherter Arbeitsplätze in den Gemeinden ist erklärtes Ziel der Burgenländischen Landesregierung“, erklärt Arbeitsmarktlandesrat Norbert Darabos. Burgenländische Betriebe, welche oftmals nur personelle Teilbedarfe haben und keine Ganzjahresanstellung anbieten können, könnten durch attraktive Beschäftigungsformen unterstützt werden.

„Im Rahmen eines AGZ-Meetings mit Landesrat Mag. Norbert Darabos konnten wir die Vorteile des AGZ für die ArbeitnehmerInnen, ArbeitgeberInnen sowie die Kommunen darstellen“, freut sich Initiator Alexander Szöllösy. „Der Arbeitgeberzusammenschluss ist – laut Studien – eines der attraktivsten Beschäftigungsmodelle, die derzeit in Europa umgesetzt werden. Aus zersplitterten Jobs werden Vollzeitanstellungen, die Fairness für Beschäftigte und KMUs garantieren“, so Landesgeschäftsführer der SPÖ NÖ und Stadtrat in Sankt Pölten Robert Laimer, der von den AGZ-Erfahrungen in St. Pölten nur positives berichten kann.

Derzeit arbeitet man gerade daran, Betriebe im Burgenland zu finden, die sich für dieses Projekt interessieren. Betriebe können sich für weitere Informationen an Herrn Mag. Newertal unter der Nummer 057/600 2046 wenden. Weitere Informationen zum AGZ-Modell auch unter: www.arbeitgeberzusammenschluss.at

Als praxistaugliches und erfolgreiches Modell hat sich das Projekt „Zukunftsmodell Arbeitgeberzusammenschluss“, in St. Pölten erwiesen, wo es bereits mit einem Pilotprojekt umgesetzt wurde. Nun soll dieses Projekt auch im Burgenland realisiert werden.


LH Hans Niessl gratuliert den Oberwart Gunners zur Meisterschaft und zum Double!

„Großartiger Erfolg für die Oberwart Gunners und für das Sportland Burgenland.“

spöNachdem sich die Oberwart Gunners bereits im Jänner zum vierten Mal den Cuptitel holten, konnte gestern auch die zweite Basketball-Meisterschaft errungen werden. „Ich möchte den Gunners nicht nur als Landeshauptmann und Sportreferent, sondern auch als Fan sehr herzlich zur Meisterschaft und zum ersten Double gratulieren. Das ist ein großartiger Erfolg für die Gunners, der darüber hinaus auch für das Sportland Burgenland insgesamt von großer Bedeutung ist“, so Landeshauptmann Hans Niessl. Der Meistertitel sei überraschend und umso erfreulicher, weil die Mannschaft im vergangenen Jahr umgebaut und verjüngt wurde und der Meistertitel nicht als Saisonziel ausgegeben wurde. „Das Double als größter Erfolg in der Vereinsgeschichte bestätigt sehr eindrucksvoll die herausragende Arbeit, die im Verein geleistet wird“, würdigt Niessl die Verdienste von Präsident Thomas Linzer, Manager Andreas Leitner, Trainer Chris Chougaz und des gesamten Teams. Ein wesentlicher Grundstein für den Erfolg sei in den vergangenen Jahren durch die vorbildliche Nachwuchsarbeit gelegt worden. „Beeindruckend sind aber auch die Fans, die ihren Lieblingen unter dem Motto „Go Gunners Go“ die ganze Saison über eine kräftigen Rückhalt geben.“

Landeshauptmann und Sportreferent Niessl: „Wir werden den Spitzensport im Burgenland auch in Zukunft unterstützen.“ Die großartigen Erfolge der Einzelsportler und Mannschaften seien der beste Beweis dafür, dass die Rahmenbedingungen und Förderungen des Sportlandes Burgenland wirken und direkt bei den Sportlern ankommen. Am kommenden Sonntag wird der Landeshauptmann der Mannschaft und dem Betreuerteam auch persönlich gratulieren.


Ägyptens Botschafter zu Besuch im Burgenland

Landeshauptmann Hans Niessl empfängt S.E. Khaled Abdelrahman Abdellatif Shamaa in Eisenstadt

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Landeshauptmann Hans Niessl und Landtagspräsident Christian Illedits empfingen den Botschafter der Arabischen Republik Ägypten, Exzellenz Khaled Abdelrahman Abdellatif Shamaa, in Landhaus in Eisenstadt

Zum informellen Gedankenaustausch traf Landeshauptmann Hans Niessl den Botschafter der Arabischen Republik Ägypten in Österreich, Exzellenz Khaled Abdelrahman Abdellatif Shamaa, heute, 1. Juni 2016, in Eisenstadt. Im Mittelpunkt des Gesprächs mit dem ägyptischen Botschafter, an dem auch Landtagspräsident Christian Illedits teilnahm, standen neben den Themen Tourismus und erneuerbare Energie  auch wirtschaftliche Belange sowie Natur und Umwelt.

Besonders interessiert zeigte sich seine Exzellenz Botschafter Khaled Abdelrahman Abdellatif Shamaa von Burgenlands Leistungen im Ausbau der Windenergie sowie bei Natur- und Umweltschutz.

Landeshauptmann Niessl hob das freundschaftliche Verhältnis zwischen dem Burgenland und Ägypten hervor. Diese sei eine gute Basis für eine verstärkte Zusammenarbeit, wobei der Fokus auch auf die heute besprochenen Bereiche zu legen sei.


Tausende Schulbücher für minderjährige Flüchtlinge

Schulbuchaktion des Landes als wichtiges Integrationsprojekt

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Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Burgenland, Mag. Heinz-Josef Zitz, und der Burgenländische Kinder- und Jugendanwalt Mag. Christian Reumann konnten eine große Anzahl von gesammelten Schulbücher an das „Haus Sarah“ in Neudörfl/Leitha übergeben

Im Rahmen eines Kooperationsprojektes von Jugendschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, der Burgenländischen Kinder- und Jugendanwaltschaft und dem Landesschulrat für Burgenland wurden ca. 10.000 Schulbücher – vor allem aus dem Unterrichtsfach Deutsch – für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge gesammelt. Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, der Amtsführende Präsident des Landesschulrates für Burgenland, Mag. Heinz-Josef Zitz, und der Burgenländische Kinder- und Jugendanwalt Mag. Christian Reumann konnten dabei eine große Anzahl der gesammelten Schulbücher an das „Haus Sarah“ in Neudörfl/Leitha übergeben.

Die Schulbücher werden bereits bestens genutzt, wie ein Besuch am 01. Juni 2016 im Caritashaus zeigte. Für Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf bildet das Lernen der deutschen Sprache die Grundvoraussetzung für eine gelungene Integration: „Mit dieser Initiative erhalten alleine in Neudörfl/Leitha rund 50 Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, nicht nur während des Unterrichts in der Betreuungseinrichtung, sondern auch in der Freizeit, im Eigenstudium, ihre Sprachkenntnisse zu vertiefen“, so Eisenkopf. Die derzeitige Asylsituation bringt täglich neue Herausforderungen – in den verschiedensten Bereichen – mit sich. Zahlreiche Schulen des Landes und viele burgenländische Bildungseinrichtungen sind in ihrem Arbeitsfeld mit Flüchtlingskindern und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund konfrontiert. Neben Neudörfl/Leitha wurden auch die Betreuungseinrichtungen für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Podersdorf am See und Rechnitz mit Schulbüchern ausgestattet.

 

 

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