ÖVP: Steigende Arbeitslosigkeit, Asyl Obergrenze einhalten, Weltmilchtag

Eisenstadt, 1. 6. 2016 –

Steigende Arbeitslosigkeit: Rot-Blau mit Negativ-Rekord

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LAbg. Mag. Christian Sagartz, ÖVP

Das elfte Monat Rot-Blau – zum elften Mal ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Burgenland. „Die rot-blaue Landesregierung pfeift scheinbar auf die 12.000 arbeitssuchenden Burgenländerinnen und Burgenländer. Während es Bundesländer wie Tirol, Salzburg und Vorarlberg schaffen, die Arbeitslosigkeit sogar zu senken, steigt sie im Burgenland erneut. Rot-Blau hat damit einen traurigen Negativ-Rekord aufgestellt“, erklärt Klubobmann Christian Sagartz.

Im Burgenland ist die Arbeitslosigkeit im Mai erneut angestiegen, diesmal um 1,3%. „Die Beschäftigungsgipfel der rot-blauen Landesregierung kommen viel zu spät. Im September des Vorjahres hat Rot-Blau einen ‚Pakt für Beschäftigung‘ angekündigt – jetzt erst werden Gipfel abgehalten. Konkrete Schritte fehlen aber noch immer. Für dieses Tempo dürfen sich die 12.000 arbeitssuchenden Burgenländerinnen und Burgenländer bei der rot-blauen Landesregierung bedanken“, so Christian Sagartz.


Asyl-Obergrenze ist einzuhalten

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LAbg. Bgm. Mag. Thomas Steiner, ÖVP

„Die Politik hat die Pflicht, nachvollziehbare Entscheidungen und Aussagen zu treffen. Daher ist die Asyl-Obergrenze auch einzuhalten“, unterstreicht ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner zur aktuellen Debatte auf Bundesebene.

„Zahlentrickserei hat beim heiklen Bereich Asyl nichts verloren“, so Thomas Steiner. Burgenland und Österreich waren im Vorjahr intensiv gefordert. „Ich fordere die Bundesregierung daher auf, die beim Asylgipfel beschlossene Obergrenze einzuhalten. Denn die Asylantragszahlen des Vorjahres dürfen sich nicht wiederholen! Man wird die Menschen nicht vom angeblichen neuen Stil überzeugen können, wenn man beim ersten Windhauch umfällt.“

 


Temmel: Gentechnikfreie Milch darf mehr kosten

Lebensmittelhandel und Konsumenten müssen dafür sensibilisiert werden, dass gentechnikfreie Milch mehr kosten darf, betont Agrarsprecher Walter Temmel am Weltmilchtag.

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LAbg. Walter Temmel, ÖVP

Anlässlich des heutigen Weltmilchtages betont Agrarsprecher Walter Temmel den Sonderstatus heimischer Milch. „Milch aus Österreich ist gentechnikfrei – und darf mehr kosten. Wichtig ist, den Lebensmittelhandel und die Konsumenten dafür zu sensibilisieren“, sagt Temmel, der weiß: „Nur in Kombination mit transparenter Auszeichnung der Herkunft, gerade auch im Anonym-Bereich von Wirtshäusern und Kantinen, macht beste heimische Qualität Sinn. Wozu beste Qualitäten produzieren, wenn es der Konsument nicht weiß und nicht sieht?“, hält Temmel fest.

Temmel unterstützt Forderung eines SV-Rabatts für Landwirte

Nachdem es aber nicht nur die Milchbauern, sondern alle Sparten der Landwirtschaft derzeit schwer haben, unterstützt Temmel den von Bauernbund-Präsident Jakob Auer geforderten Quartalsrabatt bei der Sozialversicherung. „Die Absatzpreise für Fleisch und Milch sind im Keller. Daneben sind aber auch viele Obst- und Gemüsebauern durch die Frostkatastrophe in die Krise geschlittert. Der SV-Rabatt ist budgetmäßig drin. Die Politik ist gefordert, der heimischen Landwirtschaft zu helfen“, so Temmel abschließend.

 

 

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