SPÖ: Garten der Erinnerung, Südburgenland

Frauenkirchen, 30. 5. 2016 –

Erinnerung an die jüdische Geschichte der Gemeinde Frauenkirchen

Gedenkstätte: „Garten der Erinnerung“ in Frauenkirchen eröffnet

spö
Landeshauptmann Hans Niessl mit der israelischen Botschafterin Talya Lador-Fresher bei der Eröffnung des „Gartens der Erinnerung“ in Frauenkirchen

In Frauenkirchen wurde gestern, Sonntag, die Gedenkstätte „Garten der Erinnerung“ eröffnet. Damit soll an die jüdische Geschichte des Seewinkler Wallfahrtsortes erinnert werden. An der Eröffnungsfeier nahmen zahlreiche Gäste aus Politik, Religion und Kultur teil, darunter auch Landeshauptmann Hans Niessl und die israelische Botschafterin Talya Lador-Fresher.

 

 

 

Bei der Eröffnungsfeier wurde von allen Rednern darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, aus der Vergangenheit zu lernen. Die Gedenkstätte befindet sich auf dem Tempelplatz, dem Standort der ehemaligen Synagoge. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mit dem ,Garten der Erinnerung‘ nicht nur ein Zeichen des Erinnerns an einst lebendige jüdische Kultur und Gemeinde in Frauenkirchen setzen. Es ist auch ein Zeichen für die Zukunft – ein Ort des Gedenkens, der Bewusstsein bildet und wichtige Werte wie Menschlichkeit an heutige und künftige Generationen vermittelt“, so Landeshauptmann Hans Niessl.


Südburgenland: Landesregierung setzt um, ÖVP setzt aus

LGF Schuster: „Die Steiner-ÖVP soll endlich mit dem Schlechtreden des Burgenlandes aufhören!“

Eisenstadt, 30. Mai 2016 – „Die ÖVP Burgenland hat kein Interesse an einer konstruktiven Zusammenarbeit, sonst hätte sie nicht gegen das ‚Südburgenland-Paket’ gestimmt“, antwortet SPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Schuster auf die heutigen Vorwürfe der ÖVP, die Landesregierung setze nichts um. All das, was die ÖVP fordert, wird mit dem in der letzten Landtagssitzung beschlossenen ‚Südburgenland-Paket’ umgesetzt. Die Steiner-ÖVP hat jedoch dagegen gestimmt. Wie soll man die Volkspartei da noch ernst nehmen?“, fragt sich Schuster.

Fakt ist: Erst das Ausscheiden der ÖVP aus der Landesregierung macht jetzt die notwendigen Investitionen für das Mittel- und Südburgenland möglich. 1,5 Milliarden Euro werden bis zum Jahr 2020 dort hin fließen. Sukzessive wird ein Projekt nach dem anderen angegangen. „Während die Volkspartei in jahrzehntelanger Mitverantwortung in der Regierung nichts zusammengebracht hat, außer das Südburgenland krank zu jammern, arbeitet die SPÖ mit Landeshauptmann Hans Niessl konsequent an Verbesserungsmaßnahmen“, so Schuster.

Schuster: Die Schnellstraße S7 wird bis 2022 fertiggestellt!

Von politischer Seite ist – wie auch beispielsweise der jüngste UVP-Bescheid für den Abschnitt Ost der S7 beweist – alles getan worden, um das wichtigste Straßenprojekt im Landessüden, den Bau der Schnellstraße, umzusetzen. „Gerade beim für das Südburgenland so wichtigen Schnellstraßen-Projekt S7 hat die Volkspartei ein ‚Doppelspiel zum Schaden der Region’ gespielt“, kritisiert Schuster. „Von der ÖVP sei in diesem jahrelangen Dauerstreit nicht nur keine Unterstützung gekommen – sie habe auch nachweislich versucht, den Bau der S7 zu hintertreiben. In der ÖVP-geführten Gemeinde Königsdorf gibt es nach wie vor einen gültigen Gemeinderatsbeschluss gegen dieses Straßenprojekt“, so Schuster. Das knapp 14 Kilometer lange Teilstück von Dobersdorf bis nach Heiligenkreuz an die ungarische Grenze soll spätestens im Jahr 2022 fertiggestellt sein. „Die schnelle Umsetzung der S7 bedeutet ein Mehr an Lebensqualität für die Anrainer, ein Mehr an Sicherheit für die Menschen und ein Mehr an Beschäftigung in der Region“, so Schuster.

Schuster: Das Burgenland setzt Maßnahmen bei der Integration von Asylwerbern

Auf die Kritik von ÖVP-Klubobmann Sagartz die Landesregierung setze punkto Integration von Asylwerbern keinen eigenen Schritt, entgegnet Schuster: „Die Landesregierung stellt rund 1,4 Millionen Euro für Deutsch-, sowie EDV- und Pflegehelferkurse zur Verfügung, die auch sehr stark von Asylwerbern in Anspruch genommen werden“. Das Burgenland war auch das erste Bundesland, das in Kooperation mit dem Österreichischen Integrationsfonds und dem Integrationsminister Sebastian Kurz die sogenannten Werte- und Orientierungskurse vereinbart hat. Die Kurse vermitteln Grundlagen in der österreichischen Rechtsstaatlichkeit, Verwaltung und das Verhältnis von Mann und Frau in unserer Gesellschaft.

 

 

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