SPÖ: Sicherheit, Vertrauen, Gemeinsam wachsen, Schloßspiele Kobersdorf, Gesunder Kindergarten

Eisenstadt, 25. 5. 2016 –

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch in Sicherheitsfragen unerlässlich

Trilaterales Treffen mit Militärvertretern aus Österreich, Ungarn und der Slowakei in der Landessicherheitszentrale Burgenland

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v.l. Generalleutnant Mag. Bernhard Bair, stellvertretender Generalstabschefs von Österreich; Generalmajor Peter Macko, zweiter stellvertretender Generalstabschef der Slowakei, Landeshauptmann Hans Niessl und Generalleutnant Dr. Zoltán Orosz, stellvertretender Generalstabschef von Ungarn

Ein trilaterales Treffen der stellvertretenden Generalstabschefs von Österreich, Ungarn und der Slowakei fand am Dienstag, den 24. Mai in der Landessicherheitszentral Burgenland in Eisenstadt statt. Landeshauptmann Hans Niessl empfing die Vertreter der Nachbarländer und Generalleutnant Mag. Bernhard Bair und betonte in seinen Ausführungen wie wichtig eine länderübergreifende Zusammenarbeit sei. „Die Landessicherheitszentrale hier in Eisenstadt ist eine der modernsten in Österreich und daher mehr als prädestiniert für eine weitere gute Zusammenarbeit zwischen Österreich, Ungarn und der Slowakei. Eventuelle Katastrophen machen vor der Grenze keinen Halt. Da ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit auch in Sicherheitsfragen unerlässlich!“, so Landeshauptmann Hans Niessl.


SPÖ: Weiterhin vollstes Vertrauen in Landesrechnungshof und Landesregierung!

KO Hergovich: „Eigendefinition von ÖVP-Wolf als ‚Kontrollinstrument‘ ist politische Showeinlage.“

Während die ÖVP nicht mehr über gesamte Rechnungshofberichte, sondern über einzelne Teilbereiche abstimmen will, habe die SPÖ weiterhin vollstes Vertrauen in den Landesrechnungshof und die burgenländische Landesregierung, erklärt SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich: „Es ist bedauerlich, dass sich die ÖVP einmal mehr in ihre Rolle als Fundamental-Opposition zurückzieht und mit einem Rundumschlag Land, Leute und Landesrechnungshof schlechtredet. Der ÖVP-Vorschlag entspricht einem Rosinenpicken, je nachdem welche Teile der Berichte der Volkspartei genehm sind. Im Gegensatz zur ÖVP nehmen wir weiterhin die wichtigen Berichte der Kontrollinstanz Landesrechnungshofes als Ganzes an.“ Die Landesregierung sei ohnehin Musterschüler bei der Umsetzung der Rechnungshof-Empfehlungen.

Der Ausschuss ist defintiv kein „Kontrollinstrument“ wie von Wolf behauptet, stellt Hergovich klar: „Wenn sich der Ausschussvorsitzende als Kontrollorgan darstellt, ist das eine politische Showeinlage. Die Kontrolle obliegt dagegen einzig und allein dem weisungsfreien, unabhängigen und überparteilichen Landesrechnungshof. Wir lassen nicht zu, dass diese Kontrolle politisiert wird.“ Die ÖVP habe jedenfalls einen interessanten Zeitpunkt für ihre Pressekonferenz gewählt, bemerkt Hergovich: „Es ist schon ein besonderes Timing der ÖVP, über Geldverschwendung im Burgenland zu sprechen, wenn gleichzeitig zur ÖVP-Pressekonferenz ein Gewinn der Burgenland Holding von 8,3 Millionen Euro gemeldet wird. Das zeigt einmal mehr: ÖVP-Bild und Wirklichkeit liegen im Burgenland weit auseinander!“


Gemeinsam wachsen – Wissenswertes für Eltern, Großeltern und Kinder

Landesrätin Verena Dunst und das Familienreferat des Landes stellen neue Elternbildungsprojekte vor: Vortragsreihe und Kochkurse.

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Ing.in Friederike Schmitl, LFI, LR Verena Dunst, Magdalena und Maximilian, Andreas Fliegenschnee, DAS und Supervisor, Mag.a Irina Posteiner-Schuller, MA, Pädagogin und Psychoanalytisch-Pädagogische Erziehungsberaterin

Zwei neue Elternbildungsprojekte stellte Familienlandesrätin Verena Dunst heute, Mittwoch, in der Landwirtschaftskammer Burgenland vor. Die vom Familienreferat auf Initiative von Dunst organisierten Veranstaltungen sollen Eltern Wissen und Sicherheit in verschiedensten Erziehungsfragen und Ausnahmesituationen durch leicht umsetzbare Techniken vermitteln. Die Vortragsreihen (Projekt 1) sind für die TeilnehmerInnen kostenlos, bestehen aus drei Modulen und starten am 7. Juni. Veranstaltungsorte sind Parndorf, Eisenstadt, Steinberg-Dörfl, Oberschützen und Deutsch-Tschantschendorf. Die Kochkurse (Projekt 2) – in Kooperation von Familienreferat und dem Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI) durchgeführt – finden ab 10. Juni in Gols, Eisenstadt, Neckenmarkt, Oberwart und Güssing statt, für sie ist ein Unkostenbeitrag von 7 Euro pro Familie zu leisten.

„Die Anforderungen an Familien sind in den letzten Jahrzehnten durch Veränderungen im Berufsleben und in der Gesellschaft enorm gestiegen. Immer wieder gibt es Situationen, die Eltern an ihre Grenzen stoßen lassen oder schlicht überfordern. Das Vorbild der eigenen Eltern wird vielfach abgelehnt. Die Bildungsreihen sollen ihnen helfen, Herausforderungen mit Gelassenheit zu meistern und Konflikte leichter zu lösen“, erklärte Dunst.  

Vortragsreihe „Gemeinsam wachsen – Wissenswertes für Eltern und Großeltern“
Drei Module mit verschiedenen Schwerpunkten umfasst die Vortragsreihe „Gemeinsam wachsen – Wissenswertes für Eltern und Großeltern“, für die erfahrene Erziehungsexperten als ReferentInnen gewonnen werden konnten. Modul 1 informiert über die Auswirkungen von Fernsehen, Smartphone und PC auf die Kinder und gibt Tipps, wie der Konsum auf ein gesundes Maß beschränkt werden könnte. Was Kinder zum Aufbau eines gesunden Selbstwertes unterstützen kann, ist Thema in Teil 2. Mit alltäglichen Konfliktsituationen und dem Ziehen von Grenzen für Kinder befasst sich schließlich Modul 3 – hier wird besprochen, wie Kindern liebevoll, aber bestimmt Grenzen und Gebote vermittelt werden können. Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche von bis 18 Jahre mit ihren Eltern und Großeltern.

Kochen gemeinsam erleben – regional, saisonal, nachhaltig
Mit hochwertigen heimischen Produkten kreativ und schmackhaft kochen – das zeigen die Burgenländischen Seminarbäuerinnen in der Workshop-Reihe „Kochen erleben“. Kochen soll als gemeinsames Erlebnis für die ganze Familie wahrgenommen werden und den Austausch zwischen den Generationen fördern, Kinder sollen dabei mit Lebensmitteln vertraut gemacht werden und sie schätzen lernen. Der Kochkurs wendet sich an Eltern, Großeltern und Kinder. „Kochen und Backen mit den Früchten des Sommers“, „Kochen mit Wild- und Gartenkräutern“ und „Komm, koch selber“ sind die Themen der Kurse. „Wir legen besonderen Wert auf einfache Rezepte – von der Vorspeise bis zur Nachspeise“, erklärte Ing.in Friederike Schmitl vom Ländlichen Fortbildungsinstitut (LFI), das die Kochkurse in Kooperation mit dem Familienreferat Burgenland durchführt.

Großeltern miteinbeziehen
„Bei den Projekten soll das Gemeinschaftserlebnis im Mittelpunkt stehen, und es sollen auch die Großeltern miteinbezogen werden, denn sie sind noch immer für viele Kinder ganz wichtige Bezugspersonen“, betonte Dunst abschließend.


Komik aus Not und Verzweiflung

„Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig bei den diesjährigen Schloss-Spielen in Kobersdorf

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Kulturlandesrat Helmut Bieler und Intendant Wolfgang Böck freuen sich gemeinsam mit dem Ensemble auf „Otello darf nicht platzen“ von Ken Ludwig bei den diesjährigen Schloss-Spielen in Kobersdorf

„Dieses weltweit bekannte und raffinierte Stück, das zeigt, wie wahre Komik aus Not und Verzweiflung entstehen kann, passt hervorragend in die Erfolgskette der Schloss-Spiele Kobersdorf. Im Vorjahr nutzten insgesamt knapp 14.000 BesucherInnen an 18 Abenden die Möglichkeit, die Aufführung von ‚Der Preis des Monsieur Martin‘ zu sehen. Mit dieser zwerchfellerschütternden Melange aus Ehepleiten, Liebespech und Rachepannen waren die Schloss-Spiele in ihrer 44. Saison zu 95,1% ausgelastet. Wolfgang Böck hat in Kobersdorf etwas ganz besonderes geschaffen und mit seinem Gespür, was man als unterhaltsames Sprechtheater auf einem hohen Niveau spielen kann, die Schloss-Spiele entscheiden geprägt und in den Jahren seiner Intendanz sowohl in der Auswahl der Stücke und der Rollenbesetzung, als auch in der grandiosen Umsetzung die Schloss-Spiele Kobersdorf zu einer Erfolgsstory gemacht“, betonte Kulturlandesrat Helmut Bieler im Hotel Sacher in Wien, wohin anlässlich des Probenstarts Intendant Wolfgang Böck – passend zum Stück – Medienvertreter geladen hatte, um sein Ensemble zu präsentieren und die diesjährige Aufführung im Detail vorzustellen.

Mit Pointen, Drehungen und Wendungen als prägende Elemente des Stücks wollen die Schloss-Spiele Kobersdorf mit „Otello darf nicht platzen“ das Publikum von 05. (Premiere) bis 31. Juli 2016 auch im dreizehnten Jahr der Intendanz von Wolfgang Böck begeistern. Starallüren, menschliche Schwächen und nicht zuletzt ein ironischer Blick hinter die Kulissen des Theaterbetriebs sollen bei dieser Komödie von Ken Ludwig in der deutschen Übersetzung von Ursula Lyn für mitreißende Unterhaltung sorgen. Michael Gampe zeichnet für die Inszenierung, Erich Uiberlacker für das Bühnenbild und die Lichtgestaltung, Gerti Rindler-Schantl für die Kostüme und Mag. Karin Gollowitsch für die Produktionsleitung verantwortlich. Für das Schauspielensemble konnte Intendant Wolfgang Böck, der selbst die Rolle des „Tito Merelli“, eines weltberühmten Tenors, von seinen Fans auch „Lo Stupendo“ genannt, übernehmen wird, u.a. Gerhard Kasal, Anna Kramer, Erich Schleyer, Marie-Therese Futterknecht, Alexander Braunshör, Sarah Jung und Gertrud Roll gewinnen: „Spannend, komisch und pointiert bieten diese Sommerabende bei den Schloss-Spielen Kobersdorf mit ‚Otello darf nicht platzen‘ gute Rollen für gute Schauspieler, wo uns auch heuer wieder auf Basis der bewährten Mannschaft der letzten Jahre ein bunter Mix aus arrivierten Darstellern und Newcomern gelungen ist“, so Böck.

Als Sponsoren fungiert u.a. die Energie Burgenland, der burgenländische Getränkeerzeuger „Waldquelle“, die Wiener Städtische Versicherung und die Sektkellerei Szigeti. Wie man einen Theaterbesuch in Kobersdorf auch mit einer motorisierten Ausfahrt unter Gleichgesinnten verbinden kann, zeigt Intendant Wolfgang Böck, wenn er an ausgewählten Tagen die Spitze der Konvois mit einem klassischen Jaguar bzw. einem Motorrad anführt, um theaterbegeisterte FahrerInnen zum Vorstellungsbesuch nach Kobersdorf zu geleiten. Fixpunkte im Begleitprogramm der Schloss-Spiele sind deshalb auch 2016 die Biker-Fahrt am 16. und die Oldtimer-Fahrt am 24. Juli, wobei man heuer, so Geschäftsführer Mag. Thomas Mersich, voraussichtlich den 2000. Biker bzw. 1000. Oldtimer-Fahrer begrüßen wird können. Der Kartenverkauf für die aktuelle Saison, so Mag. Mersich, läuft sehr gut an. Für das Kartenservice und für weitere Detailinformationen steht das Büro der Schloss-Spiele Kobersdorf, Franz Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt, Telefon +43 (0)2682 719 – 8000, Fax +43 (0)2682 719 – 8051, E-Mail: schloss-spiele@kobersdorf.at, www.kobersdorf.at zur Verfügung.


Burgenländische Kindergärten erhalten Auszeichnung für Projekt „Gesunder Kindergarten“

Der Grundstein für ein gesundes Leben im Erwachsenenalter wird bereits in der Kindheit gelegt.

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LR Darabos überreicht die Auszeichnung „Gesunder Kindergarten“ den Pädagoginnen im Rahmen einer Fachtagung in Lutzmannsburg

Das Projekt „Gesunder Kindergarten“ befasst sich mit dem Thema Gesundheitsförderung im Kindergartenalltag und in ihrem sozialen Umfeld. Ziel ist es, das Ernährungsverhalten der drei bis sechs Jährigen nachhaltig zu verbessern. Kindergärten spielen dabei eine besonders wichtige Rolle als Lebensumfeld der Kleinkinder – auch das spätere Gesundheitsverhalten wird in diesem jungen Alter bereits entscheidend geprägt. „Je früher Kinder mit gesunder Lebensführung in Berührung kommen, umso eher werden sie als Erwachsene ganz selbstverständlich auf ihre Ernährung, wie auf Gesundheit im Allgemeinen, achten“, betonte Gesundheits- und Soziallandesrat Norbert Darabos im Rahmen der Fachtagung „Gesunder Kindergarten“ heute Mittwoch, den 25. Mai 2016, in Lutzmannsburg. Das Projekt wurde 2011 ins Leben gerufen. 55 Kindergärten wurden bis dato von Ernährungsexpertinnen oder –experten betreut. Jedes Jahr kommen 15 neue dazu. Finanziert wird das Projekt „Gesunder Kindergarten“ aus dem Burgenländischen Gesundheitsförderungsfond. Über 400.000,– Euro werden bis 2018 zur Verfügung gestellt.

Richtige Ernährung ist ein entscheidender Baustein für das Wohlbefinden jedes einzelnen. Kinder, die sich bewusst ernähren, sind gesünder und werden sicherlich auch als Erwachsene diese gesunde Lebensweise weiterführen. Daher werden im Rahmen dieses Projektes auch alle Beteiligten miteinbezogen: Von den PädagogInnen und AssistentInnen über die Kinder bis hin zu den Eltern und anderen Erziehungsberechtigten. Gesundheits- und Soziallandesrat Norbert Darabos betonte in seinen Ausführungen die Bedeutung der Gesundheitsförderung auch für die MitarbeiterInnen der Kindergärten: „Die Arbeit mit Kindern ist mit großen Herausforderungen und auch einer hohen Verantwortung verbunden: Wer auf die eigene Gesundheit achtet, kann den verantwortungsvolle Umgang mit dem Thema auch glaubhaft weitervermitteln, deshalb ist dieses Projekt sehr zu begrüßen!“

 

 

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