BP-Wahl 2016 – Reaktionen SPÖ und ÖVP

Mattersburg, 22. 5. 2016 –

SPÖ: Bundespräsidentenwahl: Sieger muss Gräben zuschütten und als Brückenbauer fungieren

LGF Schuster: „Nächster Bundespräsident muss das Miteinander und nicht das Trennende in den Vordergrund stellen“

Nach Hochrechnungen zeichnet sich das knappste Ergebnis in der Geschichte der Bundespräsidentenwahl ab. „Ich gehe davon aus, dass erst morgen Montag nach Auszählung der Wahlkarten das endgültige Ergebnis feststeht. Bis dahin heißt es ‚Warten’. Egal wer der nächste Bundespräsident sein wird, er muss die entstandenen Gräben zuschütten und als Brückenbauer fungieren“, so SPÖ-Landesgeschäftsführer Helmut Schuster.

„Dass der Südburgenländer Hofer im Burgenland im Vergleich zu Van der Bellen mit 62,97 Prozent überproportional gut abgeschnitten hat, liegt auf der Hand. Deswegen ist der Wahlausgang im Burgenland auch keine Überraschung“, so Schuster. „Im Gegensatz zu Vorarlberg, wo Van der Bellen die Wahl gewonnen hat, gibt es im Burgenland andere Problemfelder wie die wieder ansteigende Schlepperkriminalität, Grenzsicherung, Lohn- und Sozialdumping und die prekäre Situation am Arbeitsmarkt. Diese Themen hat auch Norbert Hofer in seinem Wahlkampf aufgegriffen und deshalb im Burgenland gewonnen“, analysiert Schuster abschließend.


ÖVP: Steiner: Österreich in zwei gleich große Lager gespalten

Landesparteiobmann Thomas Steiner erwartet, wer auch immer Bundespräsident wird, dass parteipolitische Interessen nun in den Hintergrund gestellt werden und Österreich nach innen und außen gut vertreten wird.

Die Bundespräsidentenwahl ist geschlagen, in einer Demokratie gilt die Entscheidung der Wähler. Das Ergebnis ist daher zu respektieren, egal wer das Rennen machen wird, so Landesparteiobmann Thomas Steiner in einer ersten Stellungnahme.

Steiner erwartet, dass sich der neue Präsident seiner Verantwortung, die mit dem Einzug in die Hofburg einhergeht, bewusst ist: „Seine Aufgabe ist es, im Land vermittelnd zu agieren und Österreich in der Welt dem hohen Amt entsprechend zu vertreten. Parteipolitik hat hier nichts verloren.“

 

 

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