Hochwasserschutzanlagen in Kukmirn eröffnet

Eisenshüttl / Limbach, 20. 5. 2016 –

Agrarlandesrätin Verena Dunst eröffnet feierlich Hochwasserschutzanlagen in Kukmirn

Eisenhüttl und Limbach jetzt vor 100-jährigem Hochwasser geschützt

spö
Margot Bösenhofer (Ortvorsteherin Limbach), ÖR Franz Hoanzl (Bürgermeister Kukmirn), Landesrätin Verena Dunst, LAbg. Mag. Johann Richter, wHR DI Josef Wagner

Im Rahmen von zwei Festakten war es LRin Verena Dunst in Vertretung ihres Regierungskollegen LR Helmut Bieler vorbehalten, zwei Rückhaltebecken in den Ortschaften Eisenhüttl und Limbach (beide Gemeinde Kukmirn) zu eröffnen. Dies ist ein weiterer Schritt in Richtung umfassender Katastrophenvorsorge im Burgenland als Reaktion auf die Jahrhunderthochwasser von 2009 und 2013.

„Man kann hier von keinen kleinen Investitionen sprechen“, führt Agrarlandesrätin Verena Dunst einleitend aus und meint damit die Gesamtkosten der beiden Anlagen von rund EUR 950.000,00 fügt aber im gleichen Atemzug hinzu, dass „diese Anstrengungen selbstverständlich im Rahmen einen umfassenden Hochwasserschutzes der Gemeinde Kukmirn ist“.

Die zwei Rückhaltebecken, die in Eisenhüttl und Limbach geschaffen wurden, schützen nun über 100 direkt betroffenen Einwohner, 500 indirekt betroffene Bürger und auch 38 Gebäude. „Noch vor 15 Jahren wurde ich als Umweltlandesrätin belächelt, als ich eindringlich darauf hingewiesen habe, dass uns die Natur in den kommenden Jahren immer wieder vor schwierige Aufgaben stellen wird. Früher hat man immer versucht, der Kraft des Wassers mit Beton zu begegnen. Mittlerweile hat man realisiert, dass man solche Schutzmaßnahmen nur im Einklang mit der Umwelt lösen kann. Das ist hier in hervorragender Form gelungen“, lobt LRin Dunst die Zusammenarbeit von Bund, Land und der Gemeinde, die die Errichtung diese beiden Rückhaltebecken erst ermöglicht hat. „Ein besonderer Dank gebührt hier DI Wagner aus unserer Abteilung 9, der dieses Projekt mustergültig abgewickelt hat.“
Bürgermeister Franz Hoanzl bedankte sich in seinen Grußworten ebenfalls für die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten und stellte fest: „Neben den 45 % von Bund und 40 % aus Landesmitteln ist es nicht selbstverständlich, dass auch die Gemeinde 15 % solcher Projektkosten übernehmen kann. Ein großer Dank gilt hier auch allen Gemeindevertretern. Es war dies eine wichtige und unumgängliche Maßnahme zur Hochwassersicherung unserer Gemeinde zum Schutze unserer Bewohner in Eisenhüttl und Limbach.“

Mit einem kräftigen „Glück Auf!“ eröffnete Agrarlandesrätin Verena Dunst gemeinsam mit den geistlichen Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche die beiden Rückhaltebecken. Nach der Burgenländischen Landeshymne, die von vier Bläsern des Musikvereins Neusiedl b. Güssing vorgetragenen wurde, fanden diese beiden gelungenen Eröffnungsveranstaltungen einen würdigen Abschluss.

 

Share Button

Related posts