ÖVP: Entsenderichtlinie, Arbeit, Rosalia Festival 2016

Eisenstadt, 20. 5. 2016 –

Entsenderichtlinie muss angepasst und erneuert werden

„Die von Nießl geforderte Einschränkung der Entsenderichtlinie ist wirtschaftlich unsinnig. Gerade für ein exportorientiertes Land ist das standortschädigend, da stellt sich Nießl gegen die burgenländische Wirtschaft“, sagt Landesgeschäftsführer Christoph Wolf. Vielmehr steht die Volkspartei Burgenland für eine zeitgemäße Anpassung und Erneuerung.

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Labg. Mag. Christoph Wolf, Lgf. ÖVP

Die Volkspartei Burgenland setzt sich für eine moderne, zeitgemäße und realitätsnahe Erneuerung der Entsenderichtlinie ein, im Sinne der Burgenländer, der Arbeitnehmer und der Unternehmer. „Unser Ziel ist klar: Wir brauchen eine Regelung, die die Burgenländer als Arbeitnehmer mit unseren Unternehmern zusammenführt und verbindet, anstatt Ausländer aus dem Burgenland verbannen zu wollen, sie auszugrenzen oder gar gegeneinander auszuspielen. Das ist eines Landeshauptmannes nicht würdig und auf niedrigstem Niveau“, betont Christoph Wolf.

Wolf verweist auf zahlreiche burgenländische Branchen und Betriebe, die auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen sind: Thermen, die Gastronomie und Tourismuswirtschaft, Reinigungsfirmen oder der gesamte Pflegebereich.

Zur Erinnerung: Der SPÖ-Sozialminister hat bereits widersprochen, AMS-Chef Kopf hält den Nießl-Vorschlag für nicht realistisch, Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung sprechen von einem Ablenkungsmanöver. Nießl möge vor seiner eigenen Tür kehren, meint Wolf. „Gerade in seinem eigenen Kompetenzbereich hat Nießl seit Jahren ausländische Arbeiter angestellt und selbst als Land Burgenland ausländische Unternehmen direkt und indirekt beauftragt – Stichwort Therme Lutzmannsburg, Therme Frauenkirchen, Wirtschaftspark Müllendorf oder viele andere Großbauten im Burgenland. Erneut beweist Nießl seine Doppelmoral und Scheinheiligkeit!“

Abgesehen davon, dass die Einschränkung der Entsenderichtlinie rechtlich nicht realistisch ist, profitiert das Burgenland von den EU-Grundfreiheiten. So können von Burgenländern produzierte Produkte dank der Warenverkehrsfreiheit EU-weit unkompliziert exportiert werden. „Nießl will nur ablenken. Als Spaltpilz und Streithansl auf Bundesebene wurde er nach dem Faymann-Rücktritt ausgebremst, die echten Sorgen der Burgenländer sind ihm aber scheinbar egal“, kritisiert der ÖVP-Landesgeschäftsführer.


ÖAAB/AK-Fraktion: Arbeit muss sich lohnen!

„Wir brauche rasch Maßnahmen, die zur Verbesserung der Situation aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Burgenland beitragen. Denn Arbeit muss sich wieder lohnen“, sagen ÖAAB-Landesobmann Bernhard Hirczy und Fraktionsvorsitzende Andrea Kargl-Wartha.

In der heutigen AK-Vollversammlung drängt die ÖAAB-Fraktion auf eine Reform der Mindestsicherung, um das Sozialsystem langfristig zu sichern. „Leider werden derzeit die 15a-Verhandlungen zwischen Bund und Ländern verzögert. In dieser Zeit geht die Kostenexplosion durch die Mindestsicherung weiter“, so Bernhard Hirczy. Die 15a-Vereinbarung zwischen Bund und Ländern zur Mindestsicherung läuft heuer aus. Die Mindestsicherung ist zu reformieren, um unser Sozialsystem langfristig zu stärken und um Österreichs Attraktivität als Zielland für Flüchtlinge zu verringern.

Es braucht für die Reform der Mindestsicherung daher

  • mehr Anreize zum Wiedereinstieg in Beschäftigung,
  • die Umstellung auf Sachleistungen,
  • ein Deckel bei 1.500 Euro und
  • eine Reduktion der Geldleistungen, wenn Beschäftigungsangebote nicht angenommen werden.

„Diese Reformen sind wir jenen schuldig, die jeden Tag zur Arbeit gehen. Denn fleißig sein und jeden Tag zur Arbeit gehen muss sich auszahlen“, so Hirczy.

Gegen die steigende Arbeitslosigkeit vorgehen

Starke Regionen brauchen sichere und neue Arbeitsplätze, erklärt Andrea Kargl-Wartha. „Daher setzen wir uns für rasche Maßnahmen für den burgenländischen Arbeitsmarkt ein!“ Es brauche mehr Anstrengungen beim Thema Qualifizierung. Detaillierte Konzepte für entsprechende Facharbeiter-Intensivausbildungen liegen vor, diese müssten nur umgesetzt werden.

Um gegen die steigende Arbeitslosigkeit effektiv vorzugehen braucht es daher:

  • mehr Geld für regionale Beschäftigungsmaßnahmen,
  • die Umsetzung von Intensivausbildungen für Facharbeiter und

ein allgemeines Förderprogramm der Burgenländischen Landesregierung für den Wirtschaftsstandort und Arbeitsmarkt Burgenland.


ÖVP-Bezirkspartei Mattersburg lädt zum Rosalia Festival 2016:
Moderne Plattform für regionale Produkte

övpDie ÖVP-Bezirkspartei Mattersburg organisiert am 29. Mai das beliebte Rosalia Festival. Bezirksparteiobmann LAbg. Christian Sagartz und die ÖVP-Ortsgruppen laden dazu erneut in den Meierhof nach Pöttsching. Zahlreiche Direktvermarkter präsentieren ihre regionalen Produkte, ein buntes Programm sorgt für einen vergnüglichen Nachmittag.

„Wir stellen eine moderne Plattform für regionale Produkte zur Verfügung“, erklärt ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Sagartz. Mit dem Rosalia Festival präsentiert die ÖVP-Bezirkspartei Mattersburg Jahr für Jahr die Vielfalt an heimischen Produkten und Spezialitäten. „Damit soll die regionale Wertschöpfung des Bezirks bewusst und nachhaltig gesteigert werden. Wir wollen dazu beitragen, unsere Region weit über die Landesgrenzen für seine hochwertigen Produkte bekannt zu machen“, so Christian Sagartz. „Daher freuen wir uns auch heuer auf ein Regional-Festival mit Schmankerl und regionalen Spezialitäten. Lokale Spezialitäten aus Küche, Hof, Garten, Werkstatt und Keller werden präsentiert.

Der Bezirk Mattersburg hat viel zu bieten – von der Region Rosalia als Ausflugsziel, über starke Wirtschaftsbetriebe bis hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft. „Diese Regionalität und nachhaltige Lebensweise muss bewahrt und ausgebaut werden. Wir müssen die Regionalität stärker als Chance für unseren Bezirk begreifen“, unterstreicht Christian Sagartz. Deshalb setzt die ÖVP-Bezirkspartei Mattersburg mit dem jährlichen Rosalia Festival einen eigenständigen Akzent, um auf regionale Produkte und Vielfalt hinzuweisen und unsere heimischen Gewerbetreibenden und Direktvermarkter zu unterstützen. „Im Schnitt haben bisher rund 1.500 Besucher das Fest auch zu einer touristischen Erfolgsveranstaltung gemacht.“

Die ÖVP-Bezirkspartei Mattersburg, die ÖVP-Ortsgruppen und zahlreiche bäuerliche Direktvermarkter laden am 29. Mai, von 14:00 bis 18:00 Uhr zum diesjährigen Rosalia Festival in den Meierhof nach Pöttsching.

 

 

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