Üble Wahlpropaganda verursacht üble Gewalt

Eisenstadt, 19. 5. 2016 –

Nach der Klärung der Sachbeschädigungen an Wahlplakaten und der FPÖ-Landesgeschäftsstelle in Eisenstadt durch die burgenländische Polizei, ortet Landesparteisekretär Christian Ries auch eine Verantwortung der Wahlwerbung der Van der Bellen Unterstützer. Die 3 jungen Männer, die als Täter ausgeforscht werden konnten, fühlten sich sicherlich in ihrem Handeln durch fragwürdige Aussagen der Van der Bellen-Bejubler bestätigt. Jetzt stehen sie als Straftäter da.

Christian Ries
Christian Ries, FPÖ

Der Landesparteisekretär der FPÖ Burgenland, Christian Ries, äußert sich zur Aufklärung der Straftaten und zu mehreren Fouls in der Wahlwerbung des Grünen Van der Bellen.

„Zuerst möchte ich mich bei der burgenländischen Polizei für ihr Engagement bedanken, dass schlussendlich zur Ausforschung der Täter geführt hat. Endlich ist es geglückt solche Personen dingfest zu machen. Ich glaube aber nicht, dass die jungen Männer von sich aus auf die Idee gekommen sind, sich derart zu betätigen. Die Verantwortlichen der Wahlpropaganda von Van der Bellen tragen hier ein gerüttelt Maß an Mitschuld“, so Ries.

 

Ries weiter: „Wenn man einen Kandidaten Van der Bellen im Fernsehen sieht, der Norbert Hofer vor laufender Kamera einen „Scheibenwischer“ zeigt und damit seine Verachtung für sein Gegenüber zum Ausdruck bringt. Wenn man eine Schauspielerin hört, die bei einer Wahlveranstaltung von Van der Bellen von sich gibt, dass „alle Kreativität erlaubt und gewünscht ist, sofern sie nicht kriminell ist – also nicht sehr“, dann vermittelt man natürlich gewollt ein Bild. Wenn ein Bürgermeister an die Gemeindebürger offen gegen Hofer auf unterster Schiene agitiert. Oder wenn Lehrpersonal sich abfällig im Unterricht über Hofer äußert, dann darf man sich nicht wundern, wenn vor allem junge Menschen den Eindruck sammeln, dass gegen Hofer und die FPÖ alles erlaubt ist.“

„Üble Wahlpropaganda verursacht eben üble Gewalt. Dieser Wahlkampf, seitens der Van der Bellen-Fraktion, war der übelste, den ich jemals erlebt habe. Das hat mit Wehleidigkeit nichts zu tun. Das ist ganz einfach abstoßend. Umso abstoßender, wenn es von Menschen kommt, die sich moralisch ständig selbst erhöhen und sich unentwegt über die politischen Mitbewerber stellen. Andere Wähler werden als denkfaul und ungebildet abqualifiziert. Es hat schon fast Sektencharakter, dieses impertinent zur Schau gestellte Gutmenschentum. Ich hoffe inständig, dass die Wähler ihre Meinung klar zum Ausdruck bringen. Sie brauchen weder Bevormundung durch Promis, noch Wahlaufträge aus dem Ausland. Österreicher sind reife Demokraten und wissen, was sie tun“, schließt Ries.

 

Share Button

Related posts