SPÖ: ÖVP blockiert, Grasski Weltelite, Goldener Mistkäfer

Eisenstadt, 18. 5. 2016 –

„ÖVP Vizebürgermeister und Direktor des Gymnasium der Diözese Eisenstadt blockiert die politische Bildung in seiner Schule,“ so die Lehrerin Adelheid Ehrenhofer im beigefügten Schreiben.

Der Grund sei womöglich, dass die ÖVP nun nicht mehr in der Regierung ist.

„Politische Bildung ist eine Voraussetzung sowohl für die persönliche Entfaltung des einzelnen, wie für die Weiterentwicklung des gesellschaftlichen Ganzen. Die SchülerInnen sollen sich eine eigene Meinung bilden dürfen und nicht nur eine Partei aufs Auge gedrückt bekommen. Scheinbar möchte Mayer nicht, dass die Schülerinnen und Schüler sehen, dass die Rot-Blaue Regierung eine hervorragende Arbeit leistet und die ÖVP sich in ihrer Oppositionsrolle nur mehr als Schlechtredner beteiligt. Die engagierte Lehrerin Adelheid Ehrenhofer sollte an ihrer Arbeit nicht gehindert werden sondern im Sinne der SchülerInnen voll unterstützt werden.“ So LAbg. Vbgm. Günter Kovacs.

 

Sehr geehrter Herr Landtagspräsident! Lieber Christian!

Sehr geehrter Herr Vizebürgermeister und Landtagsabgeordneter! Lieber Günter!

Sehr geehrte Frau Stadträtin Wisak (SPÖ Mediensprecherin)!

 

Ich engagiere mich seit Jahren unermüdlich für die politische Bildung unserer SchülerInnen im Gymnasium der Diözese Eisenstadt.

Seit Jahren ermöglichte ich vielen SchülerInnen die Teilnahme an burgenländischen Landtagsitzungen, Nationalratssitzungen und derzeit plane ich, mit einigen SchülerInnenan an einer Sitzung des deutschen Bundestages teilzunehmen. Ich führte SchülerInnen auch  in das Europäische Parlament. Ich stellte schon viele Politiker- Begegnungen her.

Mein Bestreben ist: SchülerInnen sollen sich selbst ein Bild von den gewählten Mandataren machen und lernen, sich ihre Meinung zu bilden. Durch die Herabsetzung des Wahlalters erachte ich dies für die Teilhabe am demokratischen Prozess sehr wichtig; außerdem ist dies Lehrstoff für den Unterrichtsegenstand Geschichte / Politische Bildung.

Trotz wiederholtem, schriftlichen Ansuchen bei Direktor Mayer, den Lehrausgang: Teilnahme an einer Sitzung des burgenländischen Landtages mit den SchülerInnenm der 4A und 4C, zu genehmigen, genehmigt der Direktor diesen nicht. Die SchülerInnen wollen sehr gerne an der Sitzung teilnehmen, sind neugierig, interessiert, mittlerweile schon sehr gespannt, sind zum Teil sehr politikinteressiert, aber die Direktor, selbst Politiker und ÖVP- Vizebürgermeister in Eisenstadt, blockiert die politische Bildung bei SchülerInnen in seiner Schule. Und das seit die ÖVP nicht in der Regierung vertreten ist.


Grasski-Weltelite misst sich wieder in Rettenbach

Grasski-Weltcup 2016 vom 3. bis 5. Juni im südburgenländischen Grasski-Mekka. Veranstaltung steht heuer im Zeichen der Jugend und der Familien.

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v.l.: Thomas Auer, Obmann-Stv. Skizentrum (SZ) Rettenbach, LT-Präs. u. Präsident ASKÖ-Burgenland Christian Illedits, BSV-Vizepräsident Dr. Johann Gschwandtner, LH Hans Niessl, Christian Zumpf, Obmann SZ Rettenbach, Gabi Horvath, SZ Rettenbach

Der FIS Grasski-Weltcup findet vom 3. bis 5. Juni in Rettenbach im Südburgenland statt. Bei einem Pressegespräch heute, Mittwoch, gaben Sportreferent Landeshauptmann Hans Niessl, ASKÖ-Präsident Christian Illedits und VertreterInnen des Burgenländischen Skiverbandes und der Veranstalter einen Ausblick  auf die Veranstaltung. Gestartet wird mit dem Riesentorlauf am Samstag, Super-G und Slalom stehen am Sonntag am Programm, das in diesem Jahr ganz im Zeichen der Jugend und der Familien steht. Erstmals macht am Samstag das Hopsi Hopper Familienfest des ASKÖ Burgenland in Rettenbach Station. Alle Infos zur Veranstaltung auf:
http://www.sz-rettenbach.at/wp/events/grasski-weltcup-2016/

Der Grasski-Weltcup in Rettenbach habe für das Sportland Burgenland eine große Bedeutung, betonte Niessl. „Er trägt dazu bei, dass das Burgenland auch über die Grenzen hinaus sein Image als Sportland stärken kann und bringt darüber hinaus wichtige Impulse für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region“.

Spektakuläre Rennen und Unterhaltung für die ganze Familie
Den sportlichen Auftakt (Startnummernauslosung am Freitag um 20 Uhr) des FIS Grasski-Weltcups 2016 bildet am Samstag um 14 Uhr der erste Durchgang des Riesentorlaufs; der zweite Durchgang wird um 16.45 Uhr gestartet. Am Sonntag steht um 10 Uhr der Super G und um 13 Uhr der Slalom am Programm.
Die Veranstalter haben ein buntes Begleitprogramm auf die Beine gestellt: Am Freitag wird Dominik Renner aus Grodnau mit seiner Band mit Austro-Pop für Stimmung im Zelt sorgen, und nach der offiziellen Startnummernauslosung um 20 Uhr – heuer unter dem Motto EURO 2016 – wird die Gruppe Austria4you die Besucher begeistern. Am Samstag bietet das Hopsi Hopper Familienfest des ASKÖ Burgenland Unterhaltung für Groß und Klein. Den Frühschoppen am Sonntag begleitet die Blaskapelle Stravanka. Für zünftige Kulinarik an allen Tagen ist gesorgt.

Großartige Erfolge der heimischen Grasski-Asse in der Saison 2015/16
Mit Topplatzierungen bei internationalen Wettkämpfen haben die burgenländischen Grasski-Asse in der Saison 2015/16 ihr Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Michael Stocker holte sich den Gesamtweltcup 2015 und bei der WM im italienischen Tambre einen 1., 2. und 3. Platz. Kristin Hetfleisch durfte sich in Tambre über Bronze und über mehrere Siege und Stockerlplätze bei Weltcuprennen und bei den österreichischen Meisterschaften freuen. Trotz langer Verletzungspause zeigte auch Lisa Wusits ihre Klasse: Slalom-Silber in Tambre, Bronze bei der Junioren-WM in Stitna nad Vlari (CZE).

Keine Erfolge ohne Sponsoren
Die Erfolge wären allerdings nicht möglich ohne die Hilfe von Sponsoren: Finanzielle Unterstützung kommt vom Land Burgenland, der Gemeinde Bernstein, vom Sportministerium, dem Burgenländische Skiverband, der ASKÖ und vielen privaten Gönnern. „Die Erfolge der Grasskiläufer zeigen, über welch ausgezeichneten Nachwuchs unser Land verfügt und wie effektiv die Spitzensportförderung und auch die Unterstützung durch den Sportpool des Landes ist“, so Sportreferent Niessl. ASKÖ Burgenland-Präsident Christian Illedits sieht darin „ein Beispiel, wie es in vorbildlicher Symbiose eines Vereines mit engagierten Funktionären mit der Unterstützung eines Dachverbandes und des Sportlandes Burgenland gelingen kann, dass auch ein kleiner Verein in einer kleinen Gemeinde tolle Leistungen auf internationaler Ebene möglich machen kann“.

Südburgenländisches Grasski-Wunder
Seit 16 Jahren ist das Südburgenland Austragungsort für internationale Grasskirennen. Erstmals 1996 im Kurort Bad Tatzmannsdorf abgehalten, finden seit dem Jahr 2000 alle Rennen in Rettenbach, einem Ortsteil von Bernstein, statt. „Rettenbach ist das einzige österreichische Trainingszentrum, in dem ganzjährig trainiert werden kann“, so BSV-Vizepräsident Dr. Johann Gschwandtner.


Gelebter Natur- und Umweltschutz prämiert

„Goldener Mistkäfer“ für besondere Leistungen im Bereich der burgenländischen Abfallwirtschaft verliehen

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Am 18. Mai 2016 wurden in Anwesenheit zahlreicher Fest- und Ehrengäste, mit Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Landesrätin Verena Dunst, Obmann Bgm. Mag. Markus Szelinger und Geschäftsführer Johann Janisch an der Spitze, in der Kindererlebniswelt am Badesee Rechnitz die „Goldenen Mistkäfer“ für besondere Leistungen im Bereich der burgenländischen Abfallwirtschaft verliehen

In Fortführung einer Aktion aus dem Jahr 1993 werden vom Burgenländischen Müllverband und der Burgenländischen Landesregierung besonders vorbildhafte Aktivitäten und Ideen zum Thema „Abfallvermeidung und -verwertung“ mit dem „Goldenen Mistkäfer“ ausgezeichnet. Am 18. Mai 2016 wurden in Anwesenheit zahlreicher Fest- und Ehrengäste, mit Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Landesrätin Verena Dunst, Obmann Bgm. Mag. Markus Szelinger und Geschäftsführer Johann Janisch an der Spitze, in der Kindererlebniswelt am Badesee Rechnitz die „Goldenen Mistkäfer“ für besondere Leistungen im Bereich der burgenländischen Abfallwirtschaft verliehen. Die Auszeichnungen gingen an den Kindergarten Draßburg, die Neue Mittelschule Gols, das Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik Mattersburg, das Sozialprojekt „Mamas Küche“ in Oberwart und den Verein Naturpark Geschriebenstein Rechnitz. Dazu Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf: „Das Land Burgenland leistet gemeinsam mit dem Burgenländischen Müllverband bzw. mit dem Umweltdienst Burgenland durch diese Initiative einen wichtigen Beitrag zur richtigen Abfallbehandlung. Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein sind die wesentlichsten Merkmale dieses Projektes. Gerade im Hinblick auf die wachsenden Mengen an Abfall liegt mir vor allem die Umwelterziehung unserer Kinder ganz besonders am Herzen. Wenn junge Menschen schon früh lernen, Abfälle zu vermeiden und zu trennen, setzt sich dies bis ins Erwachsenenleben fort und wird ein selbstverständlicher Teil des Alltages, denn nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unsere Lebensqualität auch hinkünftig optimal erhalten bleibt. Ich denke, dass das Bewusstsein für eine intakte Umwelt durchaus schon gegeben ist, aber sicherlich verbessert werden kann. Ich bin aber überzeugt, dass wir die anstehenden Herausforderungen in der Abfallwirtschaft auch in Zukunft auf breiter Basis erfolgreich meistern werden.“

Kindergarten Draßburg

Das erste Halbjahr 2015 stand im Kindergarten Draßburg ganz unter dem Motto „Wir achten auf unsere Umwelt – Wir trennen unseren Müll“. Im Rahmen des Projektes beschäftigten sich die Kinder und die Betreuerinnen intensiv mit dem Thema Umweltschutz. Begonnen wurde mit einem Mülltrenn-Workshop für die Kinder. Es folgten ein Informationsabend für die Eltern und die Teilnahme an der Flurreinigung, an der sich Kinder und Eltern gemeinsam beteiligten. Als Nächstes wurde unter Anleitung des BMV-Abfallberaters ein Komposthaufen im Garten angelegt. Dieser wird von den Kindern betreut. Den Abschluss des Projektes bildete eine Müllmodenschau im Rahmen des jährlichen Sommerfestes.

Neue Mittelschule Gols

Die Schüler der Neuen Mittelschule Gols mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt haben sich im Unterricht intensiv mit dem Thema „Müll“ auseinandergesetzt. Obwohl die Vermeidung von Müll oberstes Ziel unserer Gesellschaft sein sollte, haben die Schüler realisiert, dass Abfälle leider nicht zur Gänze vermieden werden können. Sie haben daher mit konkreten Aktionen versucht ihre Mitschüler für diese Thematik zu sensibilisieren. So wurde z.B. das Abfalltrennsystem in der Schule neu organisiert. Die Piktogramme dazu wurden von den Schülern im Rahmen eines Wettbewerbes selbst entworfen. Weiters wurde eine Handysammelaktion organisiert und in der Schule mit sehr viel Einsatz umgesetzt. In einem burgenlandweiten Schulranking wurde dabei der 2. Platz belegt. Um auch ihre Mitschüler auf das Thema aufmerksam zu machen wurde an der Schule eine Umfrage gestartet. Die Auswertung dieser Umfrage, ein Fragebogen für Erwachsene und eigene Postkarten zum Thema „Stoppt Littering“ bzw. „Wir gegen Littering“ haben das Schwerpunktthema abgeschlossen.

Zentrum für Inklusiv-und Sonderpädagogik Mattersburg

Das Thema „Abfall“ ist in dieser Schule ein wichtiger Bestandteil und hat das Lehrpersonal und die Schüler im abgelaufenen Schuljahr das ganze Jahr über begleitet. Alle 5 Klassen haben an Projekten teilgenommen und sich auf unterschiedlichen Leistungsniveaus mit dem Thema beschäftigt. Dabei sollten die Schüler einerseits ihr Wissen über das Thema „Abfall“ erweitern und andererseits einen handlungsorientierten Umgang mit der Thematik erlernen. Daher wurde im Rahmen des Projektes die Infrastruktur für die Mülltrennung in der Schule gemeinsam neu gestaltet. In den höheren Schulstufen wurden auch Kurzreferate über den Recyclingkreislauf gehalten. So konnten die Schüler einerseits ihr erworbenes Wissen ihren Mitschülern präsentieren und so voneinander profitieren. In den kreativen Fächern wiederum wurden Werkstücke aus Abfallprodukten hergestellt. Auch im Beschaffungswesen wird in der Schule auf ökologische Aspekte geachtet. Jausenboxen, Stoffhandtücher anstelle von Papierhandtüchern, wiederverwendbare Getränkeflaschen und eine Kaffeemaschine ohne Kapseln sind nur einige der Aktivitäten, die hier gesetzt wurden.

Sozialprojekt „Mamas Küche“

Das Volkshilfeprojekt bietet arbeitssuchenden Frauen die Möglichkeit in eine dauerhafte Arbeitsaufnahme begleitet zu werden. Kern des Projektes ist die Produktion und Auslieferung von täglich frisch zubereiteten Mittagsmenüs. Dabei ist eine regionale bzw. saisonale Ausrichtung von großer Bedeutung. Alle Gerichte werden unter Verwendung regionaler Produkte ohne lange Transportwege täglich frisch zubereitet. Wo Mamas Küche draufsteht wird regionaler Genuss großgeschrieben. In der Backstube wiederum wird in traditioneller Machart die bekannte bgld. Hochzeitsmehlspeise produziert. Die Mehlspeisen werden in echter Handarbeit ohne Konservierungsstoffe bzw. Aromate hergestellt. Soweit möglich finden regionale Produkte – z. B. Nüsse und selbstgemachte Marmeladen – Verwendung. Das Feingebäck wird nach alten überlieferten Rezepten gefertigt. Fertigbackmischungen oder Cremen finden keinen Einsatz. Alle Teige werden händisch ausgestochen, geklebt, getunkt, verziert und geschnitten. Das vorhandene Wissen für den nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen wird auch im Rahmen von Workshops an interessierte SchülerInnengruppen weiter gegeben.

Verein Naturpark Geschriebenstein Rechnitz

Der Verein Naturpark Geschriebenstein Rechnitz hat sich im Rahmen seiner Kindererlebniswoche 2015 ganz speziell mit dem Thema „Aus alt mach neu“ beschäftigt. Zur praktischen Umsetzung dieses Projektes haben die NaturparkführerInnen und das Betreuerteam ein abwechslungsreiches Programm für die 30 Teilnehmer zusammengestellt. In Zuge der täglichen Bastelarbeiten entstanden im Laufe der Woche zahlreiche Recyclingprodukte. Unter anderem wurden Vogelfutterhäuser und ein Insektenhotel hergestellt. Die gefertigten Recyclingprodukte wurden am Ende der Woche im Rahmen einer Fackelwanderung auch den Eltern präsentiert. Dadurch haben nicht nur die Kinder den kreativen Umgang mit Abfallprodukten gelernt sondern es wurden auch die beteiligten Erwachsenen in das Ökothema miteinbezogen.

 

 

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