SPÖ: Zertifizierte Vereinsfunktionäre, ÖVP letztklassig, Familienreferentinnen tagen

Eisenstadt, 13. 5. 2016 –

Erste zertifizierte Vereinsfunktionäre für das Burgenland

Landeshauptmann Hans Niessl gratulierte und überreichte Zertifikate in feierlichem Rahmen

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Landeshauptmann Niessl mit den ersten AbsolventInnen des Lehrgangs „Zertifizierter Vereinsfunktionär“ des Burgenlandes und den Vortragenden

In der Zeit vom 19. Februar bis 19. März 2016 haben mehr als 30 ehrenamtliche Funktionäre aus burgenländischen Vereinen den österreichweit einzigartigen Lehrgang „Zertifizierter Vereinsfunktionär“ besucht. 18 davon haben am 9. April 2016 die Prüfung zur Erlangung des Zertifikats abgelegt und sind nun die ersten zertifizierten Vereinsfunktionäre des Burgenlandes. Um der Wichtigkeit dieses Lehrgangs und seiner Anerkennung den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gegenüber Ausdruck zu verleihen, gratulierte Landeshauptmann Hans Niessl allen Absolventinnen und Absolventen persönlich zu ihrer herausragenden Leistung und überreichte in feierlichem Rahmen die Zertifikate.

Vereine bilden eine wichtige Säule im gesellschaftlichen Leben. Sie stehen für Werte, wie Zusammenhalt und Solidarität, sie ermöglichen das Erleben von Gemeinschaft und zeigen auf, dass ehrenamtliches Engagement ein fixer Bestandteil der burgenländischen Identität ist. Daher ist das Burgenland stets bestrebt, die Vereine und ihre Mitglieder in der Bewältigung ihrer Aufgaben bestmöglich zu unterstützen.

„Ein erstes wichtiges Zeichen in diesem Zusammenhang war die Vereinfachung des Veranstaltungsgesetzes, mit dem eine Reduzierung des bürokratischen Aufwandes einhergeht. Zum anderen wurde gemeinsam mit der Akademie Burgenland dieser Lehrgang ins Leben gerufen, um die Funktionäre mit fundiertem Know-how und den nötigen Werkzeugen rund um die Vereinsarbeit auszustatten. Das hohe Interesse an diesem Lehrgang bestätigt, mit welch großem Engagement die Funktionäre dieses freiwillige Amt ausüben. Es ist mir daher eine große Ehre, die Zertifikate an die ersten zertifizierten Vereinsfunktionäre des Burgenlandes zu überreichen“, freute sich Landeshauptmann Hans Niessl.

„Die rechtlichen Rahmenbedingungen, aber auch die damit verbundenen (Haftungs-)Risiken für die zahlreichen Vereinsfunktionärinnen und -funktionäre sind in den letzten Jahren immer komplexer geworden. Seitens der Akademie Burgenland wurde bzw. wird mit dem Lehrgang ‚Zertifizierter Vereinsfunktionär‘ die Möglichkeit eröffnet, mit Vereins-, Steuerrechts-, Veranstaltungs-, Medien- und Verwaltungsexperten in komprimierter Form auf diese neuen Herausforderungen bestmöglich vorbereitet zu sein. Die hervorragenden Ergebnisse der abgelegten Abschlussprüfungen sind wohl der beste Beweis dafür“, so Mag. Wolfgang Rebernig stellvertretend für alle Vortragenden des Lehrgangs.

Insgesamt 32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 28 verschiedenen burgenländischen Vereinen – von Sport- über Musik- bis hin zu Verschönerungsvereinen – besuchten diesen erstmalig stattfindenden Lehrgang. An insgesamt drei Wochenenden wurden die Themen „Vereinsleben“, „Vereinsrecht“, die komplexe Rechtslage beim Steuer- und Gewerberecht oder die seit Anfang des Jahres geltende Registrierkassenpflicht ausführlich vermittelt und beleuchtet. Ebenso wurden inhaltliche Schwerpunkte rund um die Organisation von Veranstaltungen sowie die Veranstaltungssicherheit thematisiert und diskutiert.

Nächster Lehrgang startet im September 2016
Aufgrund der großen Nachfrage sind bereits die nächsten Termine für Herbst fixiert. „Schon jetzt gibt es einige Anmeldungen bzw. Vormerkungen für die Herbst-Kurse. Bereits im September 2016 werden sowohl in Eisenstadt als auch in Pinkafeld die nächsten Durchgänge starten“, freut sich Mag. (FH) Bettina Frank, Geschäftsführerin der Akademie Burgenland über das große Interesse am Lehrgang. Konkret beginnt der Lehrgang in Eisenstadt am 9. September 2016, in Pinkafeld am 16. September 2016.

Weitere Informationen zum Lehrgang finden Sie unter www.akademie-burgenland.at.


Letztklassiges Verhalten von ÖVP Parteiobmann Thomas Steiner

ÖVP stichelt: „Niessl ist Spaltpilz der Republik“ so die neueste Presseaussendung der ÖVP.

LAbg. Vbgm. Günter Kovacs : „Steiner redet Landeshauptmann in ganz Österreich schlecht. Wir fordern Steiner auf, mitzuarbeiten anstatt zu nörgeln und unseren Landeshauptmann, der in ganz Österreich anerkannt ist, schlecht zu machen. Die Volkspartei kommt mit ihrer Oppositionsrolle scheinbar immer noch nicht klar, jammern und das Land schlecht reden ist der einzige Beitrag der Steiner ÖVP.“

 

Familienreferentinnen der Bundesländer tagten in Kärnten

Maßnahmen zur Stärkung von Familien im Fokus

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Stadträtin Sandra Frauenberger (Wien), Landesrätin Verena Dunst (Burgenland), LH-Stv. Dr.in Beate Prettner (Kärnten), Landesrätin Mag.a Ursula Lackner (Steiermark), Landesrätin Mag.a Martina Berthold, MBA (Salzburg)

Klagenfurt, am 13.05.2016 – Heute, Freitag, tagte unter Vorsitzführung von LHStv Beate Prettner die Familienreferentenkonferenz der Bundesländer in Kärnten, Klagenfurt, zu der die politischen Vertreterinnen aus Wien, Steiermark, Salzburg und Burgenland angereist waren. Insgesamt standen 19 Punkte auf der Tagesordnung, darunter 3 Anträge des Burgenlandes. Es konnten einige Anträge beschlossen werden, die samt und sonders das Familien- und Kindeswohl im Fokus haben.

Zwei Tage vor dem Internationalen Tag der Familie am 15. Mai, wurde heute ein starkes Signal für Österreichs Familien aus Kärnten gesendet. Für das Burgenland bekräftigte Familienlandesrätin Verena Dunst die Notwendigkeit, die Stärkung von Familien unabhängig ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft in den Vordergrund zu rücken. „Gerade in der Zusammenschau von Bildung, sozialem Hintergrund und Chancengerechtigkeit ist es unerlässlich, ein klares Bekenntnis für einen Ausbau der Bildungseinrichtungen in Ganztagesform – sei es als Ganztagesschule, oder auch in Form von Nachmittagsbetreuung – abzugeben. Das ist den Familienreferentinnen mit einem einstimmigen Beschluss auch gelungen“, so Dunst über die Wichtigkeit von ganztätigen Betreuungsformen im Sinne der Chancengerechtigkeit beim Bildungszugang. Zudem sprach sich die burgenländische Familienreferentin für verstärkte bundesweite Kampagnen aus, die auf ein Mehr an Verständnis für Familien im Allgemeinen und die außerfamiliäre Betreuung von unter Dreijährigen im Besonderen abzielen.

Als vorbildlich wurde das Programm der Frühen Hilfen von Seiten aller Bundesländer hervorgehoben, ebenso wie die bisherige Unterstützung durch den Bund bei der Umsetzung. „Mit den Frühen Hilfen wird es möglich, potentiell belastete Familien durch einen niederschwelligen Zugang von Beginn an zu begleiten und durch die Leistungen der multiprofessionellen Teams bereits sehr früh positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder zu nehmen. Aufgrund der bisherigen Erfolge mit diesem Programm appellieren die Familienreferenten an den Bund, eine Übernahme in den Regelbetrieb nach Ende der Pilotphase bereits jetzt sicherzustellen und vorzubereiten“, so Prettner. Landesrätin Verena Dunst dazu: „Im Burgenland ist es uns gelungen das Angebot der Frühen Hilfen in Form des „Netzwerk Kind“ flächendeckend im ganzen Land zu installieren. Es ist unumgänglich, das Projekt über die Pilotprojektphase hinaus weiter fortzuführen.“

Weiters wurde ein einstimmiger Antrag verabschiedet, der sich an den Hauptverband der Sozialversicherungsträger richtet und eine flächendeckende Einführung von sogenannten Eltern-Kind-Kuren anregt. „Dabei handelt es sich um dreiwöchige stationäre Behandlungsmaßnahmen nach einem ganzheitlichen Konzept, wo sowohl körperliche Beschwerden, als auch seelische und geistige Befindlichkeitsstörungen positiv im Sinne einer Genesung beeinflusst werden können. Dieser präventive Ansatz könnte beispielgebend für ganz Österreich werden, indem Eltern professionell begleitet und entlastet werden und das Selbsthilfepotential sowie die Eigenverantwortung der TeilnehmerInnen für ihre Gesundheit dauerhaft gestärkt wird – so können körperliches und seelisches Wohlbefinden wieder hergestellt, und eine Festigung der Eltern-Kind-Beziehung erreicht werden“, erklärte Prettner.

Seitens der Steiermark konnte ein Antrag einstimmig angenommen werden, der sich dem demographischen Wandel und der zunehmend älteren Bevölkerung widmet. Konkret gefordert wurde im heutigen Beschluss, dass das dafür zuständige Urlaubsgesetz so abgeändert wird, dass eine Pflegefreistellung für Kinder ermöglicht wird, die ihre pflegebedürftigen, aber nicht im selben Haushalt wohnenden Eltern zu pflegen haben. Ein klares Bekenntnis zur Vielfalt der Familien lieferten die Familienreferentinnen zu Anträgen aus Salzburg und Wien.

 

 

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