SPÖ: Delegation aus Bayreuth, LR Dunst besucht Milchzuchtbetrieb

Eisenstadt, 12. 5. 2016 –

Gelebte Partnerschaft auf vielfältiger Basis

Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf empfängt Delegation aus Bayreuth im Landhaus in Eisenstadt

 

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Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf nahm am 12. Mai 2016 im Landhaus in Eisenstadt eine Delegation aus Bayreuth mit Dr. Beate Kuhn, 3. Bürgermeisterin der Festspielstadt, an der Spitze in Empfang

Vor mehr als 25 Jahren wurde der Partnerschaftsvertrag zwischen dem Land Burgenland und der Stadt Bayreuth vom ehemaligen Landeshauptmann Hans Sipötz und dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Dieter Mronz unterzeichnet. Damit wurde das Fundament für eine enge Zusammenarbeit und einen intensiven Erfahrungsaustausch geschaffen. „Unsere langjährige Partnerschaft ist von einem lebendigen Austausch, von zahlreichen Kontakten, gemeinsamen Aktivitäten und einer Vielzahl an Kooperationen geprägt. Nicht nur – wie zu Beginn – auf kultureller Ebene, sondern auch in vielen anderen Bereichen, wie etwa Wissenschaft, Forschung oder Tourismus. Diese Partnerschaft ist dadurch zu einem Miteinander geworden. Zu einem Miteinander, zu einer Freundschaft, die auf einem breiten, tragfähigen und beständigen Fundament mit vielen Gemeinsamkeiten steht. Ich bin mir sicher, dass diese Partnerschaft weiter wachsen wird und unsere Regionen auch hinkünftig in besonderer Weise miteinander verbunden bleiben“, betonte Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf am 12. Mai 2016 im Landhaus in Eisenstadt beim Empfang einer Delegation aus Bayreuth mit Dr. Beate Kuhn, 3. Bürgermeisterin der Festspielstadt, an der Spitze.

Auf beiden Seiten gibt es – allen voran mit Franz Liszt, Richard Wagner und Joseph Haydn – einen großen kulturellen Reichtum. Im Rahmen der Partnerschaft zwischen dem Burgenland und Bayreuth wurde deshalb bereits eine ganze Reihe von gemeinsamen Projekten, wie Konzerten von Toni Stricker, dem Joseph-Haydn-Konservatorium, dem Joseph-Haydn-Quartett, dem Musikgymnasium Oberschützen oder von Eduard und Johannes Kutrowatz verwirklicht bzw. Ausstellungen von Gottfried Kumpf oder Luis Sloboda organisiert. Aber auch der Tourismus spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Bayreuth bietet mit dem Markgräflichen Opernhaus, das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, das wohl schönste erhaltene Barocktheater Europas, das durch die Richard-Wagner-Festspiele weltberühmt wurde. Das Burgenland spricht mit dem Weltkulturerbe Neusiedler See, den Thermen- und Genussregionen als Ganzjahresdestinationen, oder dem Kultursommer Burgenland immer wieder neue Gästeschichten an.

Dazu Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf: „Auf beiden Seiten gibt es aber auch das Bemühen, um eine intakte Natur und Umwelt, das Bemühen, die Interessen der Natur mit wirtschaftlichen Agenden in Einklang zu bringen. Ein Musterbeispiel dafür ist die Region Neusiedler See, die ebenfalls Teil des Weltkulturerbes ist. In Bayreuth bietet der Röhrenseepark mit seiner Vielfalt an Tieren, dem alten Baumbestand und den botanischen Besonderheiten Natur pur. Auf beiden Seiten ist auch Bildung und Wissenschaft ein sehr wichtiger Bereich. Es gibt ein breit gefächertes Schul- und Bildungsangebot bis hin zur Universität Bayreuth und den Fachhochschulen Burgenland.“


Agrarlandesrätin Verena Dunst besucht Südburgenländischen Milchzuchtbetrieb mit über 100 „MitarbeiterInnen“

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Milchproduzent Christian Bauer, Agrarlandesrätin Verena Dunst, Bürgermeisterin von Rauchwart Michaela Raber

Gamischdorf, 12.05.2016. Familie Bauer betreibt in Gamischdorf (Bezirk Güssing) einen der größten und modernsten burgenländischen Milchzuchtbetriebe. Der Betrieb wurde im Jahr 1984 gegründet und seit dem laufend erweitert. Auch im Jahr 2016 wird der Hof noch als Familienbetrieb mit der Unterstützung von einer Vielzahl an „Angestellten“ geführt.

 

 

 

95 tierische Mitarbeiterinnen 

Neben einer menschlichen Mitarbeiterin leben und arbeiten nämlich auf dem Hof von Familie Bauer auch 95 Milchkühe. Mit der täglichen Gesamtproduktion von 2.500 Litern Milch leisten diese 95 „Arbeiterinnen“ einen wichtigen Beitrag zum Erfolg des Betriebes. In den vergangenen Jahren hat Familie Bauer umfangreiche Investitionen in der Höhe von rund einer Million Euro getätigt. Dadurch wurde nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit erhöht, sondern auch die Voraussetzungen für eine moderne und artgerechte Tierhaltung geschaffen.
„Eine artgerechte Tierhaltung ist Garant für die hohe Qualität unserer heimischen Milch“, ist Agrarlandesrätin Verena Dunst überzeugt.

Milchwirtschaft im Burgenland

Im Jahr 2016 setzen noch 142 Burgenländische Betriebe auf Milchwirtschaft. Nach einem starken Rückgang der Milchproduzenten, der bis zu Beginn des 2000er Jahre andauerte, blieb die Zahl in den letzten Jahren konstant. „Unsere heimischen Milchwirtschaftsbetriebe erzeugen Milchprodukte auf Spitzenniveau. Ich setzte mich dafür ein, dass diese Betriebe dafür auch eine faire Entlohnung erhalten“, meint Agrarlandesrätin Verena Dunst.

 

 

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