SPÖ: Spatenstich für Kinderkrippe, Mehr Europa

Spatenstich für Kinderkrippe Krensdorf/Sigleß

Illedits: „Krensdorf und Sigleß erhalten 30 neue Krippenplätze.“

(Krensdorf, 9. Mai 2016) – In Krensdorf entsteht eine gemeindeübergreifende Kinderkrippe. Den offiziellen Spatenstich für den Neubau neben dem Kindergarten nahm Landtagspräsident Christian Illedits, gemeinsam mit den Bürgermeistern von Krensdorf und Sigleß, Karl Izmenyi und Josef Kutrowatz, heute Montag vor.

48 Kinder sind derzeit im alterserweiterten Kindergarten untergebracht, darunter viele bereits ab eineinhalb Jahren. Da die Nachfrage nach Betreuungsmöglichkeiten für die Kleinsten in den Gemeinden weiterhin steigt, haben die Gemeinderäte für den Bau einer Kinderkrippe entschieden. Untergebracht wird diese in einem Neubau, der über einen Verbindungsgang mit dem bestehenden Kindergarten verbunden sein wird. Während die drei- bis sechs-Jährigen weiterhin im Kindergarten betreut werden, bietet die neue Krippe Platz für die Kleinsten. Zwei Gruppen zu je 15 Kindern wird es geben. Vom neuen Platzangebot, das nach Fertigstellung für 78 Kinder ausreichen wird, profitieren vor allem Sigleßer Elternteile, deren Kinder derzeit zum Teil in weiter entfernten Einrichtungen betreut werden.

600.000 Euro beträgt die Gesamtinvestition in den Neubau, wobei das Land Burgenland das gemeindeübergreifende Projekt mit einem Zuschuss in der Höhe von etwa 120.000 Euro fördert. Der verbleibende Betrag wird 50:50 auf die Gemeinden aufgeteilt. Damit folgen Krensdorf und Sigleß einem Trend – 19 gemeindeübergreifende Einrichtungen gibt es derzeit im Burgenland, vier davon im Bezirk Mattersburg, wobei die erste vor über zehn Jahren in Draßburg eingerichtet wurde.

„287 Kinderbetreuungseinrichtungen zählt das Burgenland derzeit und befindet sich damit auf einem ausgezeichneten Weg: Bei den drei- bis fünf-Jährigen verzeichnen wir die höchste Betreuungsquote – fast 100 Prozent sind es bei den vier- bis fünf-Jährigen – und mit über 31 Prozent die zweithöchste bei den unter drei-Jährigen,“ so Landtagspräsident Christian Illedits. Und weiter: „Es ist die Aufgabe der Politik, zeitgemäß auf die Bedürfnisse der Familien, Kinder und Elternteile einzugehen. Daher fördert das Land die Gemeinden jährlich mit rund 23 Mio. Euro Personalkostenzuschuss und rund 1,5 Mio. Euro Baukostenzuschuss.“


Dunst/Regner zum Europatag: „Mehr Europa“ zulassen und eng zusammenarbeiten

SPÖ betont Vorreiterinnenrolle der Europäischen Union bei Geschlechtergerechtigkeit.

Eisenstadt, 9. Mai 2016 – „Der 9. Mai gibt Anlass, um die Schumann-Erklärung und den festen Willen zu würdigen, Kriege auf dem europäischen Kontinent zu überwinden und langfristig Frieden und Wohlstand zu sichern“, mahnt Evelyn Regner, Delegationsleiterin der SPÖ-Abgeordneten im Europäischen Parlament anlässlich des Europatags. „In den vergangenen Jahren – nicht zuletzt durch die Wirtschaftskrise – wurden viele europäische Errungenschaften in Frage gestellt: Arbeitsplätze, gleicher Lohn für gleiche Arbeit, sozialer Zusammenhalt. Umso wichtiger ist es, uns auf das Wesentliche zu fokussieren und mit unseren Nachbarn in enger Zusammenarbeit dafür zu sorgen, dort wo es notwendig ist, noch ‚mehr Europa‘ zuzulassen“, sagt SPÖ-Europaabgeordnete Evelyn Regner.

Ins gleiche Horn stößt auch Landesrätin Verena Dunst: „Besonders das letzte Jahr hat gezeigt, wie wichtig europäische Zusammenarbeit ist. Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind alleine nicht mehr lösbar.“ Als Vorsitzende der SPÖ Frauen Burgenland streicht Dunst die Vorreiterinnenrolle der Europäischen Union bei der Gleichstellung von Frauen und Männern hervor. „Seit dem Jahr 1957 ist gleiches Entgelt für gleiche Arbeit im EU-Primärrecht festgeschrieben. Ohne die starken europäischen Initiativen würde es heute bei weitem nicht in allen Mitgliedstaaten so viele nationale Gleichstellungsgesetze geben.“

„Über die Jahre entstanden 14 Richtlinien zur Gleichstellung der Geschlechter, um die europäischen Grundsätze mit Leben zu füllen und tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter zu verwirklichen“, betont auch SPÖ-Delegationsleiterin Regner. Der Motor für Geschlechtergerechtigkeit im Institutionengefüge der EU sei ganz klar das EU-Parlament, in dem sich Regner für die Gleichstellung der Geschlechter in Österreich und ganz Europa einsetzt.

Zum Hintergrund:
Am 9. Mai 1950 schlug der französische Außenminister Robert Schuman in seiner Rede in Paris eine Zusammenarbeit zunächst in den Bereichen Kohle und Stahl vor, um damit eine Integration in Europa voranzutreiben und weitere Kriege am europäischen Kontinent zu verhindern.

 

 

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