Rücktritt von Werner Faymann, Reaktion: FPÖ, SPÖ

Wien, 9. 5. 2016 –

 

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Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymann.

Was sich schon seit einiger Zeit abzeichnet, ist heute, Montag, den 9. 5. 2016, eingetreten. Werner Faymann legt seine Funktionen als Parteivorsitzender der SPÖ und als Bundeskanzler zurück. Als Grund dafür gibt er an, der starke Rückhalt in seiner Partei für seinen Kurs sei verlorengegangen. Wer Faymann nachfolgt steht noch nicht fest. Der Wiener Bürgermeister Dr. Michael Häupl wird den Bundesparteivorsitz interimistisch übernehmen.


Petschnig: Faymann eröffnet der SPÖ Chance, es besser zu machen

„Wir nehmen den Rücktritt von Bundeskanzler Werner Faymanns zur Kenntnis“, kommentiert Landesrat Alexander Petschnig den angesichts seiner vielen Wahlniederlagen wenig überraschenden Abgang des Kanzlers. „Der Druck aus der eigenen Partei wurde berechtigter Weise zu groß. Bedauerlich ist besonders, dass es Faymann während seiner  achtjährigen Amtszeit in keiner Phase schaffte, Österreich in den entscheidenden wirtschaftspolitischen Indikatoren nach vorne zu bringen“, so der burgenländische Wirtschaftslandesrat.

Generell geht Faymann im Grunde lediglich mit gutem Beispiel voran, denn die gesamte Bundesregierung scheint nicht imstande, die vielfältigen Probleme des Landes einer Lösung zuzuführen. Vor allem finanz- und wirtschaftspolitische Impulse fehlen – abgesehen von gewisser Klientelbedienung – komplett.

„Das Burgenland hat ein anerkanntes und vor allem erfolgreiches Gegenmodell in rot-blau zur Stillstandspolitik der Bundesregierung geschaffen. Es bleibt zu hoffen, dass die SPÖ aus den Ereignissen die richtigen Schlüsse zieht und solche Modelle auch auf Bundesebene ermöglicht! Für Österreich wäre es hoch an der Zeit“, schloss Petschnig.


Auch nach Faymann-Rücktritt: SPÖ muss einheitliche Linie finden

Nach dem Rücktritt von Bundeskanzler und SPÖ-Bundesparteivorsitzenden Werner Faymann bedankt sich die SPÖ Burgenland für sein Engagement für die Republik Österreich. „Jetzt müsse man daran gehen, schnellstmöglich eine einheitliche Linie zu finden“, so Landesgeschäftsführer Helmut Schuster.

„Es gibt eine große Unzufriedenheit unter der Bevölkerung, die die Bundes-SPÖ ernst nehmen muss. In punkto Grenzsicherung, Grenzkontrollen, mehr Geld fürs Bundesheer, Asyl und Öffnung zur FPÖ geht kein Weg an der burgenländischen Sozialdemokratie vorbei“, so Schuster. Für die anstehende Bundespräsidenten-Stichwahl wiederholte Schuster, dass es ausdrücklich keine Wahlempfehlung seitens der SPÖ Burgenland geben werde.

 

 

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