SPÖ: Muttertag 2016

Muttertag 2016: SPÖ Frauen geben sich mit Blumen und Schokolade für Mütter und Großmütter nicht zufrieden

Mütter und Großmütter leisten tagtäglich Großartiges für ihre Familien und sind somit die Stützen der Gesellschaft!

Eisenstadt, 7.5.2016: Die SPÖ Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst sieht den Muttertag am 8. Mai als gute Gelegenheit, um gemeinsam mit den SPÖ Frauen auf die frauenpolitischen Erfolge hinzuweisen, aber auch um über die Situation der Mütter nachzudenken: „Ein besonderer Dank kommt unseren Frauen und Müttern zu, wenn wir auf das blicken, was bereits erreicht wurde. Nach wie vor sind es die Frauen, die den großen Teil der Familienarbeit schultern.“

Das „Muttersein“ hat sich in den letzten Jahren gewandelt, die Anforderungen, die heutzutage an Mütter gestellt werden sind andere, Themen wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen an oberster Stelle. Mütter sind gefordert, alle diese Anforderungen unter einen Hut zu bringen.

>>> Politik muss ihren Beitrag leisten

„Wir setzen uns für ein selbstbestimmtes und unabhängiges Leben für alle Frauen ein. Dafür haben wir in den letzten Jahren wichtige Schritte gesetzt. Mit Blumen und Schokolade als Anerkennung für die Mütter und Großmütter des Landes geben wir uns schon lange nicht mehr zufrieden. Die Politik ist nicht aufgefordert, die Mütter zu ehren, vielmehr ist sie dazu aufgerufen, alles dafür zu tun, ihnen ihr Berufs- und Familienleben leichter zu machen und den Weg bis zur völligen Gleichstellung weiter zu gehen – keinesfalls nur am Muttertag. Und dafür treten wir Sozialdemokratinnen ein“, so Dunst weiter.

>>> Errungenschaften der SPÖ Frauen

Stolz ist Verena Dunst auf die zuletzt erreichten Meilensteine: Die Informationspflicht für Teilzeitbeschäftigte, die besagt, dass wenn ein Unternehmen eine Stelle mit höherem Arbeitszeitausmaß ausschreiben möchte, es diese Stelle auch seinen Teilzeitbeschäftigten anbieten muss, um auch innerhalb des Unternehmens auf Vollzeit oder auf ein höheres Stundenausmaß aufstocken zu können. Mit dem Informationsrecht für Teilzeitbeschäftigte will man die noch weit klaffende Lohnschere zwischen Frauen und Männern schließen. Oder dass das Frauenpensionsantrittsalter wie vereinbart erst ab 2024 schrittweise angehoben wird, denn eine frühzeitige Anhebung wäre angesichts der angespannten Arbeitsmarktsituation verantwortungslos gewesen. Jüngste Errungenschaft der SPÖ Frauen ist das neue Kinderbetreuungsgeldkonto, welches mit 1.3.2017 in Kraft treten wird. Das Konto bringt eine deutliche Verbesserung und Vereinfachung für viele Familien, mehr Flexibilität sowie weitere Schritte in Richtung mehr Partnerschaftlichkeit und damit auch bessere Vereinbarkeit für Frauen. Mit dem „Papamonat“ kann die junge Familie zukünftig die ersten Wochen gemeinsam verbringen.

>>> Aktuelle Aktion

Aktuell laden die SPÖ Frauen zum Dialog ein: Die Situation am Arbeitsmarkt ist angespannt. Druck und Stress nehmen zu. Dennoch soll Arbeit sozial und fair gestaltet werden. Frauen haben die Möglichkeit, bei diesem Thema aktiv mitzudiskutieren und ihre Anliegen und Ideen, damit soziale Sicherheit auch in Zukunft gewährleistet bleibt, via Facebook oder Mail mitzuteilen. Am 12. Mai wird es zusätzlich dazu eine Straßenaktion in der Fußgängerzone in Eisenstadt geben.

 

 

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